Kündigung nach zwei Tagen. Habe ich Probezeit?

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Hast Du einen befristeten oder unbefristeten Arbeitsvertrag? Steht zur Kündigungsfrist etwas im Arbeitsvertrag? Wenn ja, was?

Zu 1. Eine Probezeit ist gesetzlich nur in einem Ausbildungsvertrag vorgeschrieben. Wenn nichts anderes vereinbart ist beträgt die Kündigungsfrist nach § 622 Abs. 1 BGB vier Wochen zum 15. oder Ende eines Monats. Im anwendbaren Tarifvertrag (muss im Vertrag stehen) kann auch etwas anderes vereinbart sein. Bei befristeten Arbeitsverträgen ohne Kündigungsvereinbarung und ohne dass ein entsprechender Tarifvertrag mit Kündigungsvereinbarung bei Befristungen Anwendung findet, kannst Du überhaupt nicht kündigen, sie laufen aus. Da hilft dann nur ein Aufhebungsvertrag. Hier muss der AG aber einverstanden sein.

Zu 2. Zuerst einmal hast Du noch keinen Urlaubsanspruch. Man erwirbt 1/12 des vereinbarten Jahresurlaubs für jeden voll gearbeiteten Monat und der AG muss Dir vor Ablauf eines halben Jahres keinen Urlaub gewähren. Außerdem verbietet das Bundesurlaubsgesetz während des Erholungsurlaubs eine andere bezahlte Tätigkeit auszuüben. Das widerspricht dem Erholungsgedanken.

Zu 3. Wenn es eine Kündigungsmöglichkeit gibt und Du die Kündigungsfrist einhältst, bekommst Du von niemandem Probleme. Das ist Dein gutes Recht.

Ok, danke erstmal,

das Arbeitsverhältnis ist nicht befristet. Kündigungsfrist beträgt vier Wochen...

Punkt 3 beruhigt mich. Ich hätte niemals gedacht, dass ich einmal bereits nach drei Tagen kündigen werde, aber so wie es dort zugeht, geht es wirklich nicht...

Danke nochmals! :-)

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Die Probezeit ist nicht gesetzlich verankert. Wenn in deinem Arbeitsvertrag nichts davon steht, dann hast du keine und wirst noch bis zum Ende arbeiten müssen.

Urlaub steht dir nach zwei Arbeitstagen ganz sicher noch nicht zu. 

Ich wüsste nicht, welche Probleme du bekommen solltest, wenn du nach zwei Tagen kündigst, es sei denn, du vermerkst das in deinem Lebenslauf. Da käme es sicher komisch rüber.

Danke, solange ich also diese paar Tage nicht vermerke wird auch niemand mir einen Strick daraus drehen. Das ist gut zu wissen :-)

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Eine Probezeit müsste schriftlich vereinbart sein. Wenn das nicht ist, gilt die gesetzliche Mindestkündigungsfrist

Ok, danke. Ich hoffe trotzdem, dass ich nicht bis zum Ende Kündigungsfrist weiterarbeiten muss. Das wäre ja auch für den Arbeitgeber unschön. Er müsste Leute anweisen mich einzuarbeiten, obwohl ich nach kurzer Zeit eh wieder gehe... Aber ich denke vom Gesetz her würde genau das gefördert werden.

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