Kündigung nach 14 Jahren. Was soll ich tun?

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4 Antworten

gegenfragen sind blöd,a ber da das schon länger kaspert: ne rechtschutz inkl. Arbeitrecht hast Du natürlich längst, auch um über die Antwartzeit raus zu sein?


Bzw. Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft,d a die einen auch arbeitsrechtlich beraten und vertreten?

Denn so tricky wie das ganze ist, solltest Du Dir fundierten Rechtsrat holen.


abfindung und ihre Höhe ist immer so ein Thema.. die 0,5 pro Zugehörigkeitsjahr sind wohl typisch.

Hat "nur" der BR verhandelt opder ein ANwalt? Wobei die Frage ist, ob der was anderes rausholt..


Ich hatte, als ich mal eine seltsame Kündigung kriegte (inoffiziell: weil sie mitkriegten, dass ich grad eine  unlustige Krankheit diagnostiziert gekriegt hatte. Ofiziell weill.. äähh.. wehrt sich doch nicht. 3 Formfehler, und ob ich mich gewehrt habe).

Abfindung war 0,5. War mir erst etwas naja, dann wies mich  ein RA mal drauf hin: und die letzten x Monate waren sie freigestellt unter Fortzahlung er bezüge.. das macht nen guten Batzen.

STIMMT!

Zumal meion charmanter RA ja aucxh so verhandelte, dass die Monate der Fortzahlung definitiv nicht rückforder- oder verrechenbar waren.


Das Doofe ist wirklich:w enn sie einen mit Methode x nicht rauskriegen,d ann werden sie schon was anderes finden. Irgendwas finden sie immer.

Fast. Bei mir fanden sie nichts,a ber es war echt zermürbungstaktik:

angebloich hatte ich fehlbuchung in Buchhaltung >2000e

Glücklicherweise hatte ich schriftlich,d ass ich den verantwortlichen MA zhur Korrektur aufforderte und dies auch der geFü mitteilte.


Angeblich Ware im Wert von.. verkommen lassen.

Laut Lieferschein war diese Ware erst geliefert worden, als ich schon freigestellt war.

Generallschlüssel inkl. Tresorschlüssel verschlürt.

Ich hatte ein gegengezeichnetes Schlüsselprotokoll, dass Schlüssel an GeFü am .. übergeben hatte.

Personalplanung verbockt, deshalb sei es zu Personalengpässen gekommen. Lustigerweise hatte der ausgedruckte Plan ein automatisch aufgedrücktes Datum eit nach meiner Freistellung.. und war eh für nen zeitraum 2 Monate später.

Arbeitsplatz total chaotisch am xx.xx.xxxx, ,am habe Unterlagen nicht gefunden.

Ja, aber wie ja schriftlich festgehalten wurde, war ich zu dem Zeitpunkt scvhon 4 Wochen nicht mehr dort gewesen, da freigestellt und Haus betreten untersagt. Und 2 Aushilfen hatten in der Zeit diese Aufgaben übernommen, also schon seit Wochen dort gearbeitet.


usw. usf.


mein Anwalt sagte mir nach den ersten 2 Anschuldigen: besser sie lesen den Quatsch nicht, die wollen sie doch nur fertig machen. ich l+ümmer mich schon.


Und das tat er.


Das nur mal so als Idee,w as sich nette AG alles einfallen lassen,w enn sie einen loswerden wollen.


Halt die Ohren steif!


PS: ich persönlich hab mir ebena uch gedacht: Brücken abbrennen, mitnehmen,w as geht.. und nicht fertigmachen lassen.


Turboklausur kenn ich nicht. Die 0,6 erwäge mal. Und überleg auch: wird das noch gutgehen bis 2017, also kriegst Du das für Dich hin?


mein Anwalt hat mir damals auch zugeredet wie nem kranken Pferd, einmal das mit dre lohnfortzahlung während des gekaspers.. und dann: denken sie dran,w enn sie Kündigungsschutzklage einlegen.. und gewinnen.. was sie werden.. dann wird er sie anders los werden. Und da wird er keine Fehler mehr machen, er weiss ja jetzt, wie er sie kriegt (AG hatte ja meine  MS-Diagnose mitgekriegt, da ist man nicht unbedingt dauerhaft stressresistent)


Im Endeffekt ists echt schwer, einen Rat zu geben.

Alles Gute, egal wie Du entscheidest!



PS: und bei mir ging es so, dass er eine korrekte betriebsbedingte Kündigung ausstellte. Also  NICHT über Auflösungsvertrag, dann wird die Abfindung nämlich auf ALG angerechnet.

betriebsbedingte Kündigung, wohlwollendes 2er-Zeugnis, begleichung aller nch ausstehenden Speen (da war nämlich auch noch was) plus Urlaub und Überstunden, die noch offen waren.

Hatte damals noch keine Rechtschutz,a ber der Anwalt war echt jeden Cent wert.

UND die Anwaltskosten lassen sich noch über Werbekosten in der Steuer absetzen.. denn sie sind ja arbeitstechnisch bedingt (eben der Versuch,d en Arbeitsplatz zu erhalten)

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Hallo Salmar,

das ist eine schwierige Situation. Grundsätzlich ist das Vorgehen deines AG rechtswidrig, das würde dir ein Arbeitsrechtler bestätigen. Fraglich ist, ob es für dich am günstigsten wäre hiergegen juristisch vorzugehen, da du einerseits eine gerichtlich Auseinandersetzung wohl gewinnen würdest, jedoch andererseits dein AG, wie bereits angekündigt alles unternehmen würde, um dich dann auf anderem Wege zu kündigen.

Allerdings kann auch nicht einfach hingenommen werden, dass AG durch Druck auf den AN versuchen den Kündigungsschutz zu umgehen.

Eine valdie Auskunft wirst du hier wohl nicht bekommen, da sehr viele Faktoren zu beachten sind. Die Tatsache, dass du bereits 14 Jahre für deinen AG arbeitest, hilft dir. Auf der anderen Seite, ist es schwer abzusehen, welche Mittel dein AG ins Feld führen würde.

Such lieber einen Arbeitsrechtler auf!

Viel Erfolg!

Danke Marcus. Mein RA kann für mich nicht entscheiden. Die Klage ist zu gewinnen, sagte er, aber bei der Arbeit kann er mich nicht schützen.

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@salmar77

Hallo Salmar,

das ist klar, die Entscheidung wird dir niemand abnehmen. Deswegen handhabe ich das meistens so, dass ich meine Entscheidungen auf Basis möglichst vieler valider Informationen über einen Sachverhalt treffe. Interessant wäre die Einschätzung deines RA auf welche Weise dich AG im Anschluss kündigen könnte. Meines Erachtens dürfte das mit einer (gewonnenen) Klage im Vorfeld nicht möglich sein.

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@marcus1984

Vielleichta uch nich eine Überlegung wert: Ich war damals 8s.o.) in einem nicht sehr großen betreib 8einem gemeinnützigen übrigens, ja, sehr sozial).

Da hätte ich bei erfolgreicher Kü-Schutzklage kein Bein mehr an den Boden gekriegt.

Mein Freund arbeitet in einem sehr großen metallverarbeitenden Betrieb.

Hat grad letztens noch gesagt: was meinste,w ie viele bei uns rumlaufen, schon mit unserem AG vor Gericht w aren.. gewonnen.. und id guckt keiner aus der Chefriege schräg an

Sprich: so was kann auch einen sehr großen Unterschied machen!

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Wei fast immer ist im solchen Fall nicht entscheidend, ob du Recht hast, sondern ob Du clever und stark genug bist, Recht zu bekommen. Gerade wenn schon mit solche "Kündigungs-Vorbereitungs-Methoden" gedroht wird (siehe auch das Video auf http://www.abfindunginfo.de/kundigung-entlassung-abfindung.html).

In Deinem Fall geht es auch nicht mehr nur um die Kündigung, sondern möglicherweise auch um "Bossing". Wenn Du selbst anhand der Checkliste "
„Die 12 häufigsten Fehler bei einer Kündigung“ (siehe ebenda) Ansätze für eine Kündigungsschutzklage erkennst, würde ich diese sofort einreichen. Ansonsten solltest Du Dir unbedingt Expertenunterstützung (Anwalt, Coach) suchen.

Bezüglich Abfindung:

Bedenke, daß du heutzutage von einer Abfindung nur etwas hast, wenn du NICHT Langzeitarbeitslos wirst.

Denn bei Hartz IV sind die persönlichen Rücklagen großteils aufzubrauchen.

Also ich sehe den Streit über die Höhe der Abfindung nachrangig.

Am besten wäre, wenn du schnell einen neuen Arbeitsplatz findest; überlege dir, ob du sofort mit Bewerbungsschreiben anfängst, wenn du nämlich durch den Kündigungsstreß krank wirst, ist das dein Nachteil, der Firma macht das nichts aus.

Vielleicht überlegst du dir auch mal, ob du dich mit deinem Fachwissen und Erfahrung gar selbständig machst.

Ob du eine Kündigungsschutzklage anstrengen willst, solltest du mit einem Fachanwalt für Arbeitsrecht besprechen.



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