Kündigung mit Aufhebung, Verfall des Resturlaubs?

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3 Antworten

Warum sollte Resturlaub verfallen?

Wenn Du ihn noch bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses nehmen kannst, nimm ihn. Der AG muss Urlaub als Freizeitausgleich geben wenn nicht dringende betriebliche Gründe dagegen sprechen. Die kann ich bei einem Aufhebungsvertrag nicht sehen.

Ist dann immer noch Resturlaub da, muss dieser nach § 7 Abs. 4 Bundesurlaubsgesetz abgegolten werden, da er wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr genommen werden kann.

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Kommentar von Mojoi
25.08.2016, 10:36

In jedem einzelnen Detail korrekt.

Aber wem sage ich das...

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Kommentar von Familiengerd
25.08.2016, 12:47

Man kann noch ergänzen, dass eine eventuelle Klausel im Aufhebungsvertrag, mit der auf den Anspruch auf den Resturlaub verzichtet werden soll, nichtig ist - jedenfalls, was den gesetzlichen Urlaubsanspruch betrifft.

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Die Angaben im Aufhebungsvertrag sind frei zu regeln. Darin sollte stehen, dass der Resturlaub in "natura" gewährt werden soll oder geldmässig abgegolten wird. Ebenfalls kann darin stehen, dass die Kündigung sofort / am nächsten Tag erfolgen soll.

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Dein Urlaubsanspruch berechnet sich anteilig zum Kündigungstermin.

Wenn du demnach noch Urlaub hast, kannst du denn natürlich vor dem Kündigungstermin nehmen

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Kommentar von Mojoi
25.08.2016, 10:33

...MUSST du ihn vor dem Kündigungstermin nehmen.

Nimmt man ihn nicht, obwohl man ihn nehmen KÖNNTE, verfällt er - ersatzlos.

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