Kündigung meines Jobs?

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5 Antworten

Hast du die Aussage schriftlich mit Rechtsfolgenbelehrung? Nein? Dann rate mal, warum nicht ;)

Tipp: Such dir ein auf die Thematik spezialisiertes Forum wie elo-forum.org oder hartz.info und stelle die Frage dort. Du wirst recht schnell eine ausführliche Begründung mit Angabe der Rechtsgrundlagen bekommen, warum eine solche Aufforderung nicht durchsetzbar ist.

Danach kannst du dir noch überlegen, ob du dich weiterhin einschüchtern lässt oder den Spies umdrehst - Stichwort "Auskunfts- und Beratungspflicht", d.h. schriftliche Stellungnahme des SBs zu seiner Aufforderung, die danach in den Akten auftaucht.

Du arbeitest seit 13 Jahren bei diesem Arzt und musst zum Lohn aufstocken? Also erhältst du zur Grundsicherung ALG II.

Du musst nicht kündigen - das was dir der Sachbearbeiter des Arbeitsamtes gesagt hat, ist falsch. Das darf er gar nicht verlangen. Wende dich notfalls an einen Anwalt für Arbeitsrecht (vorher Beratungsgutsschein holen) und lasse dich mal von ihm beraten.

Statt dessen könntest du vielleicht den Arzt fragen, ob er dir etwas mehr zahlt.


Alles Gute



Wir haben in Deutschland den gesetzlichen Mindestlohn! Wenn du bei einem Arzt arbeitest, bist du eventuell Arzthelferin? Habt ihr eine Gewerkschaft? Das ist sicher mehr als der gesetzliche Mindestlohn!!! Mindestlohn ist übrigens Gesetz. Wenn ein Arbeitgeber sich nicht dran hällt, dann kann er rechtlich belangt werden! Eventuell ist auch eine saftige Lohnnachzahlung fällig!

Wie alt sind die Kinder? Ist nicht ganz unerheblich bei der Frage.

Punukel 02.01.2016, 14:48

2 und 7 Jahre

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Othetaler 02.01.2016, 14:54
@Punukel

Da hat das Jobcenter eigentlich keinen Anlass und keine Berechtigung. Mit dem Kleinen könntest du eigentlich ganz zuhause bleiben. Ich gehe mal davon aus, dass du alleinerziehend bist.

Aber trotzdem solltest du mal mit deinem Chef über eine Gehaltserhöhung sprechen. Bei einer 35 Stunden Woche solltest du nicht mehr aufstocken müssen.

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migebuff 02.01.2016, 15:18
@Othetaler

Da hat das Jobcenter eigentlich keinen Anlass und keine Berechtigung.

Ich wüsste nicht, in welchem Fall eine solche Berechtigung überhaupt vorliegen sollte. Beispiel: Sie kündigt, wechselt zum anderen Arzt, wird in der Probezeit gekündigt. Folge: Sanktion wegen Erhöhung der Hilfsbedürftigkeit, da die seit 13 Jahren sichere Stelle auf gut Glück aufgegeben wurde.

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Beim AA hat man Dir mit Sicherheit nicht gesagt: "Kündigen und dann bewerben". Umgekehrt würde ein Schuh draus: Anderwärts bewerben und danach kündigen.

Nun zu Deinen Kindern: Wenn die Kinder noch klein sind und deshalb nicht kurzzeitig unbeaufsichtigt zu Hause sein können, kann man Dir keine längere Arbeitszeit abverlangen. Ich vermute aber, dass die Kinder schon älter sind; und dann kann dass AA in der Tat Druck machen. Ob das in Deinem Fall besonders klug ist, darf bezweifelt werden. Mein Rat: Sprich mal mit dem Vorgesetzten des Menschen, der das verlangt.
Unabhängig davon frage ich mich allerdings, warum Du bei 35 Arbeitsstunden + Kindergeld + evtl. Unterhalt noch ALG II brauchst. eine weitere Frage ist, ob Du überhaupt zum AA gehen müsstest, wenn Dir das Wohngeld, was Dir zusteht, wenn Du kein Haus oder eine Eigentumswohnung hast, direkt gezahlt würde. Fragen über Fragen......

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