Kündigung in Probezeit nach Elternzeit

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2 Antworten

Ungewöhnlich, dass die Probezeit nicht schon um ist...

Du willst nicht dort arbeiten, aber Geld haben?

Dein erster Arbeitstag wäre kommenden Montag?

Wenn du nicht arbeiten willst, kannst du versuchen, deine Elternzeit bis zum 31.12.2013 zu verlängern. Dazu brauchst du aber die Zustimmung von deinem AG. Und Geld bekommst du auch keines.

Wenn du für Dezember Geld brauchst, dann hättest du kündigen und dir für den Dezember einen Aushilfsjob (zB Weihnachtsgeschenke einpacken) suchen müssen. Aber jetzt du kannst deine Kündigungfristen nicht mehr einhalten.

Aber so kannst du entweder arbeiten gehen. Dann hast du Geld. Und kannst zum 31.12.13 kündigen.

Du kannst einfach nicht zur Arbeit gehen. Was zur sofortigen Kündigung durch den AG führt. Aber dann hast du kein Geld.

ALG1 gibts so oder so nicht. Du bist zu spät und kündigst selbst.

Dann wird meine bestehende Probezeit bis Ende des Jahres fortgesetzt. 

Das ist ebenso unzulässig wie sinnfrei, spielt für dein "Problem" grds. aber keine Rolle. Erst nach Ende der Elternzeit ist eine Kündigung mit der vereinbarten Frist möglich. Endet die Elternzeit z. B. am 30.11., kann eine Kündigung zum 31.12. nicht mehr erfolgen, sondern erst zum 31.01. Möglich wäre natürlich eine einvernehmliche Auflösung des Arbeitsverhältnisses zu einem früheren Zeitpunkt.

ab 1.1.2014 einen neuen Job in Aussicht 

In Aussicht , also noch ohne neuen Vertrag? Dann wäre es ausgesprochen mutig, bereits zu kündigen oder durch Vermeidungstaktiken eine Kündigung zu provozieren.

Wie kann man eine solche Situation elegant und für alle Seiten fair lösen?

Ganz einfach: erfülle deine vertraglichen Pflichten ebenso, wie du die Erfüllung vom ArbG selbstverständlich erwartest. Im Übrigen begegnet man sich immer zweimal im Leben. Ich hätte den Ehrgeiz und den Stolz jedenfalls, die paar Tage noch abzusitzen und sauber aus dem Arbeitsverhältnis rauszugehen.

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