Kündigung in Probezeit --> Sperrzeit oder nicht?

4 Antworten

bei Kündigung durch den Arbeitgeber in der Probezeit gibt es keine Sperrzeit, solange der Arbeitgeber nicht durch schuldhaftes Verhalten (Diebstahl, ständige Verspätungen usw) dazu beigetragen hat.

Wenn der Arbeitnehmer in der Probezeit selbst kündigt & arbeitslos wird, wird er in der Regel eine Sperrzeit bekommen. Er hat dadurch seine Arbeitslosigkeit selbst verschuldet & der Gesetzgeber hält es durchaus für zumutbar, dass man aus einer bestehenden Beschäftigung heraus nach einer neuen Stelle sucht.

solange der Arbeitgeber nicht durch schuldhaftes Verhalten (Diebstahl, ständige Verspätungen usw) dazu beigetragen hat.

meinte natürlich nicht: "Arbeitgeber", sondern: "Arbeitnehmer"

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Mit der richtigen Begründung bekommt man keine Sperre, Bsp.: Du wechselst den Beruf als Quereinsteiger und stellst fest, ist nichts für dich und die Arbeitsbedingungen sind nicht zulässig. Man kann die Sperrfrist in der Probezeit also schon umgehen. Laut google jedenfalls ;) Kommt immer auf den Berater drauf an.

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@Vini2010

klar: bei unzulässigen Arbeitsbedingungen oder gesundheitlichen Gründen, die durch einen Arzt bestätigt werden, wirst Du um die Sperrzeit rumkommen.

Bei "der Job ist nichts für mich" oder "macht mir doch keinen Spass" wäre ich mir da nicht so sicher...

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Wenn du als Arbeitnehmer den Arbeitsvertrag löst (egal ob Probezeit oder nicht) und du keine Anschlussbeschäftigung hast, dann riskierst du eine Sperre. Die Frage nach dem "warum" erübrigt sich. Optimalerweise löst man ein Arbeitsverhältnis erst dann, wenn man ein neues hat.

Mit der richtigen Begründung bekommt man keine Sperre, Bsp.: Du wechselst den Beruf als Quereinsteiger und stellst fest, ist nichts für dich und die Arbeitsbedingungen sind nicht zulässig. Man kann die Sperrfrist in der Probezeit also schon umgehen. Laut google jedenfalls ;) Kommt immer auf den Berater drauf an.

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@Vini2010

Deswegen schreibt er ja "riskierst". Dass mit wichtigem Grund eine Eigenkündigung möglich ist, gilt allgemein.

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@Vini2010

Wenn du bereits die "Patentantwort" parat hast, warum stellst du dann die Frage? Nicht zulässige Arbeitsbedingungen sind unter Umständen ein Grund, wenn sie gegen gesetzliche Richtlinien verstoßen. Die Tatsache, dass ein bestimmter Beruf für dich nichts ist, ist jedoch kein Grund. Und natürlich kommt es bei Einzelfallentscheidungen immer auf den Berater an. Diese haben schließlich einen gewissen Spielraum und sie kennen in der Regel auch die gängigen Tricks der Leute, die eine Sperre umgehen wollen. Und es spielt natürlich eine noch größere Rolle, ob man danach ALG I bekommt oder ALG II beantragen muss.

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@Vini2010

Du stellst hier eine Frage und gibst mit diesem Kommentar Dir selbst die Antwort.

Was soll das??

Glaubst Du, hier bei GF sitzen lauter User, die an chronischer Langeweile leiden und nichts anderes zu tun haben, als überflüssige Fragen zu beantworten?

Ich war schon am Recherchieren und - sehe zufällig, dass Du als die hier Kommentierende selbst die Frage gestellt hast.

Sowas ist wirklich sehr ärgerlich!

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Auch wenn du in der Probezeit selbst kündigst, hast du ja deine Arbeitslosigkeit selbst herbei geführt. Wenn du keine andere gute Begründung hast, wirst du mit Sperrzeit zu rechnen haben.

Es wäre dir ja ohne weiteres zuzumuten gewesen, dich aus dieser Anstellung heraus weiter zu bewerben und dann fristgemäß zu kündigen.

25 Jahre alt: Kündigung in der Probezeit, was tun?

Hallo,

ich bin 25 Jahre und habe letzten November eine Ausbildung zum Fachinformatiker-Anwendungsentwicklung begonnen. Leider wurde mir heute mitgeteilt, dass mir sofort gekündigt wird, was in der Probezeit natürlich ohne Grund möglich ist. Um meine Situation besser zu erläutern muss ich ein wenig ausholen:

Ich habe bereits vorher ein Studium der Wirtschaftsinformatik begonnen, jedoch vorzeitig nach 2 Semestern abgebrochen (jedoch nicht wegen schlechten Leistungen, sondern aufgrund von familiären Problemen und Krankheit, die jedoch überstanden sind). Da mir das Studium eine Spur zu theoretisch war, habe ich die oben genannte Ausbildung begonnen um in der Praxis Erfahrung sammeln zu können. Nebenbei habe ich mich an der Fernuni Hagen eingeschrieben, um ein wenig weiter studieren zu können (mein Fokus lag jedoch auf der Ausbildung). Ich bin auch etwas von meinem ehemaligen Arbeitgeber enttäuscht, da ich mir von der Ausbildung mehr erhofft habe(z.B. am ersten Tag direkt zwei dicke Ordner bekommen zum durcharbeiten für die nächsten Wochen/Monate) und mich daher nie richtig dort wohl gefühlt habe und mich immer als Störfakter empfunden habe, wenn ich Fragen gestellt habe. Meine Leistungen in der Berufsschule waren jedoch nie schlecht (immer sehr gut bis gut). Man hat mir auch nie das Gefühl gegeben, das mir gekündigt wird. Ich bin einfach ratlos und etwas verzweifelt. Natürlich kann ich weiter studieren, aber aufgrund meines Alters möchte ich lieber möglichst schnell eine Berufsausbildung abschließen und Geld verdienen. Zudem will ich finanziell unabhängig von meinen Eltern sein. Ich werde mich morgen beim Arbeitsamt und bei der IHK melden. Jedoch weiß ich nicht wie meine Möglichkeiten sind, da ich zwar eine Stelle verloren habe, jedoch nebenbei ein Studium an der Fernuni angefangen habe. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen und mir Tipps geben. Bei weiteren Fragen könnt ihr diese gerne stellen.

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