Kündigung in der Probezeit obwohl keine Probezeit mehr?

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5 Antworten

An welchem Datum hast du die Ausbildung  denn genau begonnen ?
Bzw. welches Datum für den Beginn der Ausbildung steht denn im Vertrag ?

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Kommentar von Ragzone
12.07.2017, 13:44

Die Ausbildung hat laut Vertrag am 01.02.2017 begonnen. Mit einer Probezeit von 4 Monaten. Das wären dann ja Februar, März, April, Mai. Aber als die Kündigung abgeschickt wurde, war es schon Ende Juni. 

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Wenn du im Februar angefangen hast bzw ab da der Vertrag gültig war, und da 4 Moante steht, dann ist deine Probezeit tatsächlich vorbei und die Kündigung nicht mehr so einfach. Habt ihr im Ausbvildungsbetrieb ne Jugendvertretung, dann würd ich die ansprechen oder den Betriebsrat. Erst wenn das nichts bringt, wäre ein Weg zum Anwalt  notwendig.

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Kommentar von Ragzone
12.07.2017, 13:48

Das Problem ist, wenn ich in dem Betrieb Anrufe, will niemand etwas davon wissen oder niemand ist zuständig dafür. 

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maßgeblich dafür ist die sog. "wartezeit" laut kündigungsschutzgesetz, die beträgt 6 monate unabhängig, ob probezeiten vereinbart sind oder nicht. lediglich die klausel, dass in probezeiten verkürzte kündigungsfristen vereinbart werden können, steht damit im zusammenhang.

eine kündigung in diesen ersten 6 monaten muss keinen der sonst üblichen gründe haben, nur formal korrekt sein. wenn das erfüllt ist, hast du keine chance, dagegen zu klagen.


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Kommentar von Ragzone
12.07.2017, 13:46

Aber ohne einen Grund kann man doch nur in der Vertraglich festgehaltenen Probezeit gekündigt werden oder nicht? 

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Kommentar von DerCaveman
12.07.2017, 15:13

Es geht hier um ein Ausbildungsverhaeltnis. Da gibt's keine Wartezeit!

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Kommentar von Familiengerd
12.07.2017, 17:41
@ noname68:

"wartezeit" laut kündigungsschutzgesetz

Du hast übersehen, dass es sich um ein Ausbildungsverhältnis handelt?

Da spielen diese Bestimmungen des Kündigungsschutzgesetzes überhaupt keine Rolle, sondern die Kündigungsbestimmungen des Berufsbildungsgesetzes BBiG § 22 "Kündigung"!

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Mir würde da einfallen:

- IHK oder Handwerkskammer (je nachdem, wer zuständig ist)  aufsuchen und beraten lassen 

- Binnen 3 Wochen Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht erheben.

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Dürfen sie nicht.

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