Kündigung in der Probezeit der Ausbildung - Wie läuft das ab?

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3 Antworten

Nach der Kündigung hast du noch eine 2 Wochen frist, in der du deiner Arbeitspflicht nachkommen musst.

Alternativ kannst du im beiderseitigen einverständnis einen Aufhebungsvertrag machen, für diesen sind keine Fristen erforderlich

Kommentar von Familiengerd
27.10.2016, 17:51

Nach der Kündigung hast du noch eine 2 Wochen frist, in der du deiner Arbeitspflicht nachkommen musst.

Das ist falsch!

Im Ausbildungsverhältnis kann während der Probezeit von beiden Seiten "normal" fristlos gekündigt werden.

BGB § 622 Abs. 3 ist hier nicht anwendbar, sondern das Berufsbildungsgesetz BBiG § 22 Abs. 1!

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Geh am besten zum Arbeitsamt die beantworten dir die Frage ausführlich und (meist) ohne Fehler.

Auch während der Probezeit ist die Kündigung nicht fristlos. Die Frist, die eingehalten werden muss, steht im Lehrvertrag. Falls nicht, dann im Rahmentarifvertrag.

Damit ist auch schon der zweite Teil der Frage beantwortet. Im Kündigungsschreiben weist Du auf das Datum hin, bis wann Du noch im Betrieb bleiben musst, und ergänzt es mit dem Wort 'fristgerecht'. Falls Du dich dabei geirrt hast, wird dich dein Lehrherr korrigieren.

Du brauchst zwar während der Probezeit keinen Grund für die Kündigung anzugeben, es empfiehlt sich aber doch, in einem Fall wie deinem, mit dem Lehrherrn darüber zu sprechen, und ihm nicht kommentarlos ein Schreiben in die Hand zu drücken.

Das ist nicht nur eine Frage der Höflichkeit. Vielmehr wird der Lehrherr betroffen sein, wenn Du ihm aus heiterem Himmel den Kram vor die Füße schmeißt. Er wird sich fragen, was er denn verkehrt gemacht hat, und diese Sorge kannst Du ihm ja zerstreuen, indem Du deine Gründe so angibst, wie uns. :-)

Kommentar von Familiengerd
27.10.2016, 17:53

Auch während der Probezeit ist die Kündigung nicht fristlos.

Das ist schlicht und einfach falsch!

Im Ausbildungsverhältnis kann während der Probezeit von beiden Seiten "normal" fristlos gekündigt werden.

BGB § 622 Abs. 3 ist hier nicht anwendbar, sondern das Berufsbildungsgesetz BBiG § 22 Abs. 1!

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