Kündigung in den ersten 6 Monaten?

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3 Antworten

Kann ich gegen diese Kündigung angehen ?

Du hast nur dann Chancen, gegen diese Kündigung anzugehen (Klage innerhalb von 3 Wochen nach Zugang der Kündigung), wenn Du beweisen kannst, dass die Kündigung aus Gründen erfolgt ist, die sittenwidrig oder willkürlich sind oder gegen den Grundsatz von Treu und Glauben verstoßen.

Du müsstest also beweisen können, dass Dir in der Probezeit nur deswegen gekündigt wurde, weil Du in Zusammenhang mit Deiner vom Arbeitgeber nicht erfüllten vertraglich festgelegten Arbeitszeit die Erfüllung verlangt und in Zusammenhang mit der zu kurzfristigen Dienstplanerstellung auf die Bestimmungen des Manteltarifvertrags verwiesen hast.

Aber da leider "Recht haben" und "Recht bekommen" viel zu oft zwei völlig verschiedene Dinge sind, stellt sich selbst im Falle des Obsiegens bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung für Dich die Frage, wie dann Deine Zukunft bei diesem Arbeitgeber aussehen soll.

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Kommentar von daywalka
16.12.2015, 09:43

Ich werde einfach aus Prinzip denke ich Kündigungsschutzklage einreichen. Alleine der Machenschaften wegen.Sie hat mir die Kündigungen gestern unter Zeugen ausgehändigt, damit sie auf der sicheren Seite ist. Bei der übergabe hat sie auch erläutert, dass es eine Frechheit ist sowas zu verlangen.einzige Frage ist würden diese 2 Zeugen das vor Gericht auch bescheinigen....

Mir geht es weniger um mich, als um meine meist Ausländischen Mitarbeiter die vorgeführt werden.

Da werden Minusstunden doch glatt mit Urlaub verrechnet.

Ich habe im Manteltarifvertrag gesehen, dass ein Arbeitszeitkonto zu führen ist. Weder im MTV oder in meinem Arbeitsvertrag steht explizit drinnen, wie +/- Stunden entstehen oder in Welcher höhe sie anfallen.Laut Gerichtsurteilen sind solche Arbeitszeitkonten nichtig...?

Sollte ich einfach mal die Gewerbe Aufsicht einschalten ? Es handelt sich hierbei um eine große Steakhauskette.

Oder sollte ich mal in der Zentrale auf diese Mißstände hinweisen ?

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Nein. Jeder darf vertraglich kündigen wie er will. Besonders wenn du noch in der Probezeit bist

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Kommentar von Familiengerd
15.12.2015, 19:44

Ein ganz so schrankenloses "Nein" ist falsch, denn auch in der Probezeit sind keine Kündigungen erlaubt, die willkürlich oder sittenwidrig sind oder gegen den Grundsatz von Treu und Glauben verstoßen.

Nur liegt das Problem bei der Beweisbarkeit und darin, wie es bei einem möglichen Erfolg gegen die Kündigung mit dem Verhältnis zum Arbeitgeber aussieht.

Jeder darf vertraglich kündigen wie er will.

Und was genau willst Du damit sagen???

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Kommentar von FooBar1
15.12.2015, 22:59

Das er nicht gegen angehen sollte

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Nein. 

In der Probezeit ist sie rechtens. 

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Kommentar von Familiengerd
15.12.2015, 19:43

Ein ganz so schrankenloses "Nein" ist falsch, denn auch in der Probezeit sind keine Kündigungen erlaubt, die willkürlich oder sittenwidrig sind oder gegen den Grundsatz von Treu und Glauben verstoßen.

Nur liegt das Problem bei der Beweisbarkeit und darin, wie es bei einem möglichen Erfolg gegen die Kündigung mit dem Verhältnis zum Arbeitgeber aussieht.

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