Kündigung im Fitnessstudio wegen Ummeldung - Fitnessstudio hat meine Ummeldung verlegt?

4 Antworten

Also vorneweg:

Ein Umzug gibt dir rein rechtlich kein Sonderkündigungsrecht. Es kann dir auch zugemutet werden nach Flensburg zum Trainieren zu fahren, wenn du in Garmisch wohnst.

Wenn der Betreiber dir in seinen AGB jedoch für diesen Fall ein Sonderkündigungsrecht einräumt, solltest du prüfen wie sich dies gestaltet.

Wir haben die AGB nicht vorliegen also können wir dazu auch nicht viel sagen.

Im Vertrag steht ausdrücklich, dass ich ein Sonderkündigungrecht bei Umzug ab ner gewissen KM Zahl habe. Diese Zahl habe ich auch überschritten.

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@lexalexa77

Das Sonderkündihungsrecht steht doch gar nicht zu Debatte. Das Studio hat den Kündigungsgrund doch per Bestätigt anerkannt. 

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Schreib einen Antwortbrief. Sinngemäß, dass du auf die Einhaltung der Kündigung zum 30.11. bestehst. Weiterhin, dass die Ummeldebestätigung ihnen ja vorliegt, weil du sie geschickt hast. Und, dass du hiermit diese ERNEUT zusendest - im Original (Kopie könntest du fälschen). Aufgrund des vorhergehenden Schriftverkehrs könne man nicht davon ausgehen, dass der Vertrag aufgrund der fehlenden Unterlagen weiterläuft. Allenfalls ein Hinweis, dass diese fehlen sei angebracht. Genauso hättest du ja dies, wenn der Hinweis zeitnah erfolgt wäre, bereits im Dezember erledigen können. Du gehst jetzt davon aus, dass die Kündigung entsprechend zum 30.11. erfolgt ist und möchtest erneut eine Bestätigung. 

Das ganze verschickst du per Einschreiben. Du machst natürlich vorher eine Kopie von dem gesamten Schreiben und heftest den Schein vom Einschreiben dran.

Kurz: Du bestreitest alles, du wirfst dem Studio im Gegenzug vor, nicht zeitgerecht agiert zu haben. Bist aber trotzdem kooperativ.

Ich bin zwar kein Jurist, die Vorgehensweise würde ich aber wählen. Und bitte nichts mehr verschlampen. Den gesamten Schriftverkehr inklusive Kündigung und Bestätigung heftest du in einen Ordner. Solte es damit noch Probleme geben, gehst du mit dem Ordner zum Anwalt. 

Warum sollte sie zu ihrem Aufwand und ihren Kosten etwas holen, was sie bereits hat. Und dann och einen Anwalt hinzuziehen, den sie auch noch selbst zahlen muss?

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@tinalisatina

@tinalisantina:

Ihr Fehler war, das nicht per Einschreiben zu schicken. Deshalb kann sie nicht mehr nachweisen, das sie es geschickt hat. Die Kündigung ist nunmal erst mit dem Nachweis des Umzugs wirksam (siehe unten "Bestätigung, ... dass der Vertrag DANN zum 1.12. ausläuft). Deswegen muss sie es wohl nochmal schicken. Und, wenn das Studio das nicht akzeptiert und sie nichts tut, kann sogar irgendwann der Gerichtsvollzieher vor der Tür stehen. Es ist halt nicht jeder so rechtssicher, wie du Außerdem kennen weder du noch ich den genauen Inhalt des Schriftverkehrs. Und deshalb ist mein Ratschlag, bevor es soweit ist, zum Anwalt. Die Rechnung dafür kann sie ja beim Studio geltend machen und evtl sogar im Nachgang einklagen.

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vielen dank! das ist eine gute idee, der ich nachgehen werde.

lieber auf nummer sicher und etwas aufwand in Kauf nehmen, als später größere Probleme

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Mit der Bestätigung, dass der Vertrag ausläuft, würde ich mich bei dem Studio nicht mal mehr melden. Keinen Aufwand, den du nicht bezahlt bekommst. Du kannst nichts für deren Schlamperei.
Erst, wenn sie so mutig sind und einen Mahnbescheid erwirken, würde ich dem (gemein wie ich bin) ohne Angabe von Gründen widersprechen. Und dann wird's erst spannend, äh lustig.

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