Kündigung, Gericht,arbeitlosenmeldung usw...?

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5 Antworten

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Sollte es nach Abschluss des Arbeitsgerichtsverfahrens zu einer Weiterbeschäftigung (und damit zu einer Nachzahlung für die gesamte dazwischen liegende Zeitstrecke) kommen, stellt die Arbeitsverwaltung ohnehin eine Rückforderung der gezahlten Leistungen, da ja ansonsten ein Doppelverdienst vorhanden gewesen wäre.


Die Frage, ob in solch einem Fall der Klage auf Weiterbeschäftigung eine Verpflichtung seitens des Leistungsempfängers auf Bewerbung oder sogar auf Annahme einer Zwischenbeschäftigung besteht, sollte ein Fachanwalt für Arbeitsrecht beantworten können, den ich der Komplexität wegen hinzuziehen würde (wenn nicht schon geschehen). Vielleicht kennt er vergleichbare Fälle bzw. Urteile.

Nach meinem Rechtsempfinden ist die vorgenannte Verpflichtung zumindest sehr zweifelhaft, weshalb man auch zunächst die Behörde nach deren Rechtsgrundlage fragen könnte.

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Kommentar von Schikra2005
12.05.2016, 18:48

Warte die ganze Zeit auf Termin für die Hauptverhandlung.

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Selbst wenn du gegen die Kündigung gewinnen solltest, wird der Arbeitgeber dich nicht wieder einstellen. Dann wird eben wegen Vertrauensverlust neu gekündigt.

Dass du dich jetzt weigerst, Bewerbungen für andere Stellen zu schreiben, zeigt, aus welcher Ecke der Wind weht.

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Kommentar von Schikra2005
27.04.2016, 12:12

Das ist keine Verweigerung. Ich bin mir sicher das ich gewinnen werde weil einige Arbeitskollegen waren schlimmer als ich und sind wieder eingestellt worden.

Wollte mich nur informieren bezüglich meine Frage.

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@ Schikra2005

Wenn du gekündigst wurde, steht dir ALG zu, dann musst du auch deine Arbeitskraft dort zur Verfügung stellen, so sehe ich das.

Zuhause sitzen und auf deinen Gerichtstermin warten, das kann unter Umständen noch dauern.

Wenn ich gekündigt worden wäre, dann wollte ich eh nicht mehr dort arbeiten, aber das ist nicht deine Frage.

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Solange Du Geld vom Amt beziehst, hast Du auch Pflichten und dazu gehört die Suche nach neuer Arbeit. Und die Hauptverhandlung kann sich schon noch einige Monate hinziehen und wenn Dein Arbeitgeber dann auch noch Einspruch einlegt noch viel länger

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Naja was willst du von der Arbeitsagentur eigentlich? Wenn du Arbeitslosengeld willst werden sie dir natürlich Druck machen. Oder hast du vor es zurückzuzahlen wenn du wieder eingestellt wirst? Was wenn es nicht klappt? Dann hat die Agentur dir Geld gezahlt ohne das du willens gewesen wärst was zu tun? Das du die Abfindung abgelehnt hast ist doch deine Sache. Die Agentur geht ganz einfach vor. Wer Geld haben will muss sich bemühen einen neuen Job zu bekommen. Wenn du sicher bist wieder eingestellt zu werden musst du dann eben ohne ALG überleben und hoffen das deine Wiederarbeitgeber Gehalt, Versicherungen usw. nachzahlt,  Die KV müsstest du dann aber auch erstmal vorschiessen. Wäre mir alles zu ungewiss. Abhängig davon warum dir gekündigt wurde solltest du drüber nachdenken noch das bestmögliche in der Verhandlung rauszuholen und wo anders anfangen.  Sprich aber darüber auch mit deinem Anwalt da eine Aufnahme einer anderen Tätigkeit schlecht für deine Position ist.

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