kündigung eines nicht unterschriebenen arbeitsvertrags

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6 Antworten

Achja, ich hatte auch keine Möglichkeit mir den Vertrag vorher anzuschauen, da ich mit dem Arbeitgeber telefonisch den Vertrag abgeschlossen habe.

Oh je !

Alles ein bißchen merkwürdig ! Das mit dem sog. Bußgeld (nennt man Vertragsstrafe) macht mich stutzig !

Versuch mal dir Rat bei einem Anwalt zu holen, um keinen Fehler zu machen (Beratungsschein beim Amtsgericht ) Schau mal hier bei GF es gibt ein Thema : RECHT... Ob deine Frage auch dort gelandet ist ?

Emmy

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@emily2001

Das, was JayVEE Bußgeld nennt, heißt Vertragsstrafe und hoffentlich ist dieser Arbeitgeber nicht auch so gutmütig und läßt ihn davon kommen.

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@emily2001

Was will der den mit einem Anwalt? Der soll gefälligst den Vertrag einhalten und 6 Tage arbeiten gehen, oder ist das schon zuviel.?

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Kündigen kannst du nur schriftlich, nicht mündlich. Halte die gesetzlich/betriebliche Kündigungsfrist ein, sonst droht auch dir eine saftige Strafe.

Der Arbeitgeber hat dir Arbeit angeboten und du hast sie angenommen, indem du dort gearbeitet hast. Damit ist ein mündlicher Arbeitsvertrag nach den Bestimmungen des BGB zustande gekommen.

In wie weit der digitale Vertrag bestand hat rechtlich, weiß ich nicht...aber du solltest dich an die dort genannten Kündigungsfristen halten.

Wobei ich deine Gründe nicht nachvollziehen kann. Neulinge bekommen immer erst mal die unbequemen Schichten, müssen sich beweisen. Und Meinungsverschiedenheiten unter Kollegen.... das ist Kinderkagge, wenn dich das beeinflusst.

Und die zusätzliche Arbeit...solange sich die Firma an das Arbeitszeitgesetz hält und die Mehrarbeit vergütet oder mit Freizeitausgleich belegt wird.... dann passt das doch!

Ach ja, Ablehnung einer zumutbaren Stelle wird zu recht mit 12 Wochen Sperrfrist geahndet!

Das Problem ist das die Schichtarbeit nicht zusätzlich vergütet wird und mir das erst beim Anschauen des Vertrags klar geworden ist. Mir wurde auch nichts von den Kündigungsfristen genannt, da ich ja vorher keinen Einblick auf den Vertrag hatte. Erst nach dem ersten Arbeitstag hab ich den digitalen Vertrage sehen.

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@JayVEE

Du lügst doch schneller als du jemals arbeiten wirst. Gerade hast du noch geschrieben, dass der Vertrag per Telefon zustand gekommen wäre und jetzt schreibst du, dass dir das mit der Schichtarbeit erst beim Anschauen des Vertrages klar geworden ist.

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@Gismau

Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Das es eine Schichtarbeit gibt wusste ich, aber dass diese nicht vergütet wird, nicht.

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@JayVEE

Das einzige, was an Schichtarbeit extra vergütet wird, ist der Nachtarbeitszuschlag nach 22 Uhr, wenn die Schicht hauptsächlich in der nacht läuft! Ansonsten gilt ganz normal der vereinbarte Stundenlohn! Auf welcher Robinsoninsel bist du denn aufgewachsen, dass du so grundlegende Sachen nicht weisst?

Ansonsten gibt es schon längst keine Schichtzulagen mehr... das war mal in den goldenen 60ern und 70ern! Lang lang ists her...

Und Kündigungsfristen....sorry, die stehen im BGB, für jeden nachlesbar, drin!

Firmen haben bis Ende des ersten Arbeitstages Zeit, um einen schriftlichen Vertrag auszustellen. Auch mündliche Verträge sind gültig, die sind dann, bis zur Unterzeichnung eines anderslautenden schriftlichen Vertrages, nach den bestimmungen des BGB.

Etwas allgemeines Rechtswissen hat noch nie geschadet. Und wer es wie du nicht nötig hat arbeiten zu gehen, weil es ja Schicht ist nzw "doiese nicht extra vergütet wird"....sorry, solchen typen sollte wirklich jede staatliche Zahlung verweigert werden!

ICH gehe von 3-6 nachts die tageszeitungen austragen, 2,5 Cent pro Exemplar, 0,2 Cent Nachtzuschlag. Im Monat hab ich netto 415-430 Euro auf dem Konto, stocke auf.

DU würdest den Job vermutlich nicht mal mit der Kneifzange als Stellenvorschlag anfassen...ich sage, besser so was als "nur" ALG2 und sinnlos daheim dahinvegetieren!

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was steht der sofortigen rücknahme der mündlichen zusage entgegen?

kündigen, evtl. mit dem hinweis auf nicht vollständige infos zur arbeit, deren rechtzeitiger erhalt eine zusage garnicht erst ermöglicht hätte.

Durch die Arbeitsaufnahme könnte zunächst ein mündlicher Arbeitsvertrag zustande gekommen sein, für den die gesetzlichen Mindestbedingungen gelten, wenn kein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag zur Anwendung kommt.

Die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt 4 Wochen zum 15. oder zum Monatsende.

Du kannst also unterschreiben und gleichzeitig unter Einhaltung der Wochenfrist kündigen oder unter Einhaltung der gesetzlichen Frist den mündlichen Vertrag beenden.

Einen Grund für eine fristlose Kündigung kann ich in deiner Darstellung nicht finden. Das Nichteinhalten von Kündigungsfristen kann grds. Schadensersatzansprüche des ArbG nach sich ziehen, wobei diese natürlich nachgewiesen werden müssen (Leiharbeiter).

Ein vernünftiger Arbeitgeber läßt sich idR aber auf einen Auflösungsvertrag ein.

Auch mündliche Verträge müssen eingehalten werden, da hat Dea2010 absolut recht. Aber du bedankst dich lieber bei den Leuten wie tanjage, die dir mit ihren Vermutungen und Wahrscheinlichkeitstheorien nach dem Mund reden. Du willst doch gar nicht arbeiten.

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