Kündigung eines Mietverhältnisses- Denkmalgeschütztes Haus

5 Antworten

Erhöhungen der Kaltmiete um 20 % innerhalb von 3 jahren bis zur Angleicheung an die ortsübliche Miete sind zukässig. Die Umlage von Modernisierungsmaßnahmen mit 11 % jährlich ist zusätzlich und unbeschadet der Regelmieterhöhung statthaft. Hausmeisterkosten, wie alle übrigen Nebenkosten, sind umlagefähig. Der Eigentümer ist nicht verpflichtet sein Haus für die Mieter künftig kostenfrei in Ordnung zu halten. Im Übrigen würde ich einer prozessualen Auseinandersetzung recht gelassen entgegensehen, was eine Verwertungskündigung angeht. Was eine Kündigung des Mietverhältnisse als solchem angeht, würde ich sie an ganz andedrer YStelle packen, das verkneife ich mir aber - sonsgt liest der das evtl. und fällt mir um den Hals!

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@jockl

Ok! - Nach dem 2. Daumen heischend korrigiere ich den letzten Teilhalbsatz wie folgt:

"... Sie an ganz anderer Stelle packen; das verkneife ich mir aber - sonst liest der Vermieter das evtl. und fällt mir noch um den um den Hals! - Schließlich kenn ich den doch garnicht als Fragesteller!

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@jockl

ok danke für die Antwort aber ich bin mir ziemlich sicher das Hausmeistertätigkeiten nur abgerechnet werden können, wenn dies im Mietvertrag festgehalten ist. Ansonsten bedarf eine Änderung der Zustimmung beider Parteien.....

WIe gesagt wir haben keine lust auszusiehen und geben sonst alles an den Mieterbund ab. Aber wir haben keine Angst vor Auseinanderstezung... bezüglich deiner letzten Aussagen wäre es super wenn du mir diese Option per Mail kurz beschreiben könntest: scooty85@web.de

Danke

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@scooty85

@scooty Sie können sich bzgl. der Umlage des Hausmeisters nicht nur ziemlich sicher sein. Auch müssen Sie keinen neuen Mietvertrag unterschreiben. Aber vorsicht und prüfen. Es gibt in einigen Verträgen Klauseln, die es dem Vermieter erlauben auch künftige Leistungen über die BK abzurechnen, auch, wenn diese zur Zeit noch nicht zumTragen kommen. MfG

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die Mieterhöhung darf maximal 20 % der Nettokaltmiete in drei Jahren betragen. Eine andere Erhöhungsmöglichkeit gibt es nicht.eine Modernisierung muss ihnen vier Wochen vorher schriftlich angekündigt werden. In dieser Ankündigung muss genau drin stehen was gemacht werden soll, was davon in ihrer Wohnung gemacht wird, was im Haus was das kosten wird und was sie das kosten wird.eine Kündigung wegen Behinderung der angemessenen wirtschaftlichen Nutzung fällt dem Vermieter meist auf die Füße, aber nicht immer. Das ist immer dann möglich, wenn beispielsweise das Haus abgerissen wird oder so umfangreiche Baumaßnahmen durchgeführt werden, dass sie Dem entsprechen.da kommen sie aber nur mit einem Anwalt raus.

Eine Erhöhung um 20% bis zur Kappungsgrenze ist möglich innerhalb von 3 Jahren. Bei der Modernisierung muss der Mieter nicht zustimmen, er muss sie dulden. Der Vermieter muss nur ein paar Regeln einhalten. Und ja, alle Modernisierungsmaßnahmen sind umlagefähig. Der Eigentümer muss diese Kosten aufschlüsseln. Die Verwertungskündigung kann hier im Raum stehen.Sie wird in diesem Fall auch durchgesetzt werden können, auch wenn die Nutzungsart evt. die Gleiche bleibt. Welche Baumaßnahmen (Brandschutz) zu erfüllen sind ist einzig das Problem des Eigentümers und nicht das Ihre. Das Meiste haben Sie ja bereits durch das I-Net erfahren, mehr ist auch hier nicht zu erwarten. Für mehr sollten Sie rechtl. Beistand in Anspruch nehmen. MfG

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