Kündigung durch Wegeunfall?

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9 Antworten

Nun hatte ich gestern (12.02.) das Kündigungsschreiben zum 29.02. im Briefkasten

das erscheint mir recht kurz. Keine Ahnung was über die Kündigungsfristen im Arbeitsvertrag steht, wie lange du dort beschäftigt bist? 

Gilt der BGB; kannst hier nachlesen: https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__622.html

damit wäre diese Kündigung schon mal rechtswidrig und ungültig. Er hat bis zu 2 Jahren Beschäftigung 4 Wochen einzuhalten.

Freigestellt heist ohne Arbeit Lohn bekommen. 

Probezeit?? hier sind es 2 Wochen

Erst einmal steht dir der Lohn natürlich zu, auch wenn du "frei gestellt" bist.

Krankheit bedeutet nicht Kündigungsschutz. dabei spielt es keine Rolle, was die Ursache für die Krankheit ist.

Bei dieser kurzen Kündigungsfrist, bist du wahrscheinlich noch in der Probezeit, da ist gar kein Grund erforderlich, um zu kündigen.

Du solltest aber bei der BG nachfragen, ob der Unfall ordnungsgemäß gemeldet und registriert ist. Sonst hast du bei Spätfolgen ein Problem.

Bist du noch in der 6 monatigen Probezeit?

Dann können beide Seiten , der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber mit einer Frist von 14 Tagen, ohne Benennung von Gründen kündigen.

Und immer der Irrglaube, dass während einer Erkrankung mit AU nicht gekündigt werden kann.

Es kann gekündigt werden, jedoch nicht wegen der Erkrankung.

Eine Krankheit an sich ist kein Kündigungsgrund.

Jetzt kommt das große ABER: ist er sichtlich, dass die Erkrankung auf Dauer, chronisch oder in sonst einer Weise der Arbeitsaufnahme im Wegestünde, so kann auch wegen Krankheit gekündigt werden.

Der Lohn für Februar steht dir noch zu.

Vorausgesetzt, du bist schon länger als 4 Wochen dort beschäftigt, denn bei kürzerer Beschäftigung als 4 Wochen im Betrieb gibt es auch keine Lohnfortzahlung bei AU. Hier springt dann die KK ein.

Um dir die Frage zu beantworten fehlen noch einige Informationen.



Ja, er darf dir kündigen. Solange er die gesetzlichen Kündigungsfristen einhält. Krankheit oder Unfall schützt davor nicht.

Spannend wäre ja der Kündigungsgrund. Der Wegeunfall ist natürlich kein Grund dir zu kündigen, allerdings entspringt daraus auch kein besonderer Kündigungsschutz. Der Lohn für den Februar steht dir zu. Das Einzige was du machen kannst ist eine Kündigungsschutzklage. Dazu berät dich der Fachanwalt für Arbeitsrecht deines Vertrauens. Gibt es im Unternehmen einen Betriebsrat ?

Wenn er dir auf Grund der Krankheit gekündigt hat, dann muss er einiges nachweisen.

Ich würde das nicht ohne weiteres hinehmen.

Dein Lohn bis zum Kündigungsdatum steht dir in jedem Fall zu.

Wenn du in der Gewerkschaft bist, frage dort nach.

Falls nicht, dann gibt es hier einige Experten, die sich bestimmt noch melden.

Wenn du klagen willst, dann such dir einen Anwalt für Arbeitsrecht.

Du kannst auch hier Infos finden.

www.juraforum.de

Wenn du googlst :kündigung im Krankheitsfall, findest du auch viel Info.

z.B.:http://www.anwalt.de/rechtstipps/die-kuendigung-im-krankheitsfall-zulaessig-hinweise-fuer-arbeitgeber-und-arbeitnehmer_067693.html

Dein Februar-Lohn steht dir auf jeden Fall zu. Krankheit bzw. die Folgen eines Arbeitsunfalls sind kein Kündigungsgrund. Lasse die Kündigung von einem Rechtsanwalt prüfen, insbesondere auch die Kündigungsfrist.

Klar ein Arbeitgeber darf dich jederzeit unter Einhaltung der Kündigungsfrist lt. Dienstvertrag kündigen.

Das ist falsch, wenn das Kündigungsschutzgesetz anzuwenden ist!

Denn dann ist eine Kündigung nur erlaubt, wenn es dafür betriebliche Gründe oder Gründe in der Person oder im Verhalten des Arbeitnehmers gibt!

"Jederzeit kündigen" nach Belieben des Arbeitgebers ist dann nicht erlaubt.

Das gilt allerdings nicht in einer vereinbarten Probezeit und längstens in den ersten 6 Monaten eines Beschäftigungsverhältnisses!

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Von der Arbeit Freigestellt? Hmmm, der scheint nur nach nem Grund gesucht zu haben. Da muss vorher dann schon einiges im Argen gelegen haben. Geh zu einem Anwalt, und zur Arge!

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