Kündigung durch Einreichung einer Beschwerde

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4 Antworten

Vom Arbeitsvertrag dürfe das nicht gehen, da du einen Grund brauchst & dies bezüglich ist kein richtiger grund zum kündigen.. Ich würde mit einem Rechtsanwalt vorgehen, wenn du es alleine nicht schaffst. Immerhin belastet dich doch dieses Mobbing und der chef muss dafür sorgen das es aufhört. viel glück

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Gemäß §84 Absatz 1 Betriebsverfassungsgesetz, hat jeder Arbeitnehmer das Recht, sich bei den zuständigen Stellen des Betriebs zu beschweren, wenn er sich vom Arbeitgeber oder von Arbeitnehmern des Betriebs benachteiligt oder ungerecht behandelt oder in sonstiger Weise beeinträchtigt fühlt.

Gemäß §84 Absatz 2 Betriebsverfassungsgesetz, hat der Arbeitgeber den Arbeitnehmer über die Behandlung der Beschwerde zu bescheiden und, soweit er die Beschwerde für berechtigt erachtet, ihr abzuhelfen.

Gemäß §84 Absatz 3 Betriebsverfassungsgesetz, dürfen dem Arbeitnehmer wegen der Erhebung einer Beschwerde keine Nachteile entstehen.

http://dejure.org/gesetze/BetrVG/84.html

Beim Einreichen einer Beschwerde ist darauf zu achten, dass dies in sachlicher Form geschehen muss und dass eine Beschwerde nicht leichtfertig geäußert werden soll.

Fazit:

Wenn Sie sich über Mobbing beschweren wollen, sollten Sie folgendes beachten:

Nicht alles was sich nach Mobbing anfühlt, ist im arbeitsrechtlichen Sinne Mobbing. So müssen die Angriffe nachhaltig über einen längeren Zeitraum ziegerichtet gegen Ihre Person gerichtet sein, mit dem Ziel Sie ungerechtfertigt herabzusetzen.

Ich empfehle Ihnen unbedingt ein Mobbingtagebuch zu führen. In das Mobbingtagebuch notieren Sie Datum, Uhrzeit, beteiligte Personen, Art des Vorfalls und Personen die als Zeugen in Frage kommen. Ein Mobbingtagebuch kann zudem auch vor Gericht als Beweis verwendet werden.

Wenn Sie eine sachlich begründete Beschwerde vorbringen können, die Sie mittels Mobbingtagebuch belegen können, kann Ihnen der Arbeitgeber deswegen nicht kündigen. Der Arbeitgeber kann sich sogar schadensersatzpflichtig machen, wenn er bei einer solchermaßen vorgebrachten Beschwerde untätig bleibt, oder gar kündigt.

Peter Kleinsorge

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Wenn es sich tatsächlich um "Mobbing" handelt, müsste sich der Arbeitgeber um ein gutes "Arbeitsklima" bemühen !

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Moin,

wenn der chef an nem guten Arbeitsklima interessiert ist, wird er nicht kündigen.

Wenn den das nicht interessiert, kann er ruhig kündigen, der Arbeitsplatz wäre es dann nicht wert.

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