Kündigung durch Depressionen

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7 Antworten

Hi Rockoon,

alles erstes würde ich mir keinen Stress machen, du hast ja bis zu 1 1/2 Jahre Anspruch auf Krankengeld. Kündigen solltest du auf keine Fall so was führt nur zu Problemen, besser wenn dich deine Firma kündigt, wird Sie wahrscheinlich auch nach ner weile machen. Deine Krankengeld läuft ja weiter also relax =) Wenn es ausläuft oder wenn du nicht mehr Krank geschrieben bist, sprich das einfach beim ersten Termin mit dem Berater vom Arbeitsamt an, und sag das mit der Berufsunfähigkeit, die wollen dann vom Arzt nen Bericht, kann auch sein das du zum Amtsarzt musst, wobei das bei deiner Erkrankung keine Probleme aufwerfen sollte. Und dann hast ja 1 Jahr Zeit um dich zu informieren und beraten zu werden. Umschulung vom Arbeitsamt oder von der Rentenkasse das sieht man dann.

MFG

Eine Kündigung macht sich eigentlich nicht so gut im Lebenslauf. Vielleicht sprichst du mal mit deinem Arbeitgeber, ob ein Aufhebungsvertrag in Frage kommt. Außerdem bekommst du bei einer Kündigung kein Geld von Amt.

Hallo Rockoon,

du hast jetzt mehrere Möglichkeiten.

  1. Sprich mit deiner zuständigen Agentur für Arbeit und melde dich arbeitsuchend.
  2. Sprich mit deinem Arbeitgeber. eventuell ist ja eine andere Verwendung im Unternehmen möglich. Nach längrer Krankheit ist gem § 84 Abs. 2 SGB IX ein betriebliches Eingliederungsmanagement vorgesehen, bei dem auch eine alternative Einsatzmöglichkeit geprüft werden soll um erneute Erkrankung des MA zu verneiden. Ziel des betriebliches Eingliederungsmanagements ist immer der Erhalt des Arbeitsplatzes.
  3. Wenn dein AG dir kein Angebot machen kann das eine Weiterbeschäftigung ermöglicht, kannst du selbstverständlich deinen Arbeitsvertag fristgerecht kündigen (aus gesundheitlichen Gründen). Dein behandelnder Arzt wird dann durch das Arbeitamt aufgefordert ein Gutachten zu erstellen und du wir zu 99% keine Sperre erhalten vor allem wenn du 1. berücksichtigt hast :-)

hth

Sys

Hallo Rockoon,

ich würde Dir raten, erst einmal auf keinen Fall zu kündigen! Dadurch ist es im schlimmsten Falle so, dass mal bei Bezug von Arbeitslosengeld eine Sperre eintritt. Und dann später zu beweisen, dass Dich gesundheitliche Gründe dazu gezwungen haben, ist schwierig. Warst Du schon mal beim Medizinischen Dienst der Krankenkasse (MDK)? Wurdest Du da schon mal eingeladen? Was rät der Psychologe? Er müsste gemeinsam mit Dir eine Art "Plan" machen, wie es weitergehen soll.

Alles Gute!

Franziska

thomaszg2872 02.04.2013, 12:54

na ich mein, dann tritt eben eine Sperre ein, na und. Man kann gleichzeitig zu H4 gehen die bezahlen wenigstens die Unterkunftskosten und einen Teil-Regelsatz aus. Warum soll man an einer Stelle festhalten wenn man sie sowieso nicht aushalten kann. Arbeiten um jeden Preis? mfg,

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na ja, dein arzt gab dir schon den tip. geh zu deinem chef und versuch mit ihm zu reden, daß er euren arbeitsvertrag aufhebt (evtl gibts ja auch die möglichkeit ihn "auf eis" zu legen?!), weil dann bekommst von amtsseite keine sperrzeit

Ich würde niemals einen Job kündigen, wenn ich keinen neuen hätte. Wenn man selbst kündigt, hat man eine Sperrfrist beim Arbeitslosengeld. Wenn Du Krankengeld bekommst, ist das was anderes, aber ansonsten ist das ein blöder Rat des Psychologen. An Deiner Stelle würde ich das mit dem Arbeitsamt durchsprechen, die helfen bei einer notwendigen Umschulung ja auch.

wenn du lange genug krank bist, dann kündigt dir dein Arbeitgeber von selbst.

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