Kündigung durch Arbeitgeber. Sperrzeit?

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5 Antworten

Kündigungen des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber führen in der Regel dann zu einer Sperre beim Bezug von Arbeitslosengeld, wenn die Arbeitsagentur davon ausgeht, dass der Arbeitnehmer die Kündigung selbst schuldhaft verursacht hat.

Von dieser Voraussetzung ist dann auszugehen, wenn die Kündigung verhaltensbedingt begründet ist - der Arbeitnehmer also durch sein Verhalten die Kündigung veranlasst hat - oder wenn sie fristlos aus wichtigem Grund erfolgt ist - die Fortsetzung des Arbeitverhältnisses selbst für die Dauer einer Kündigungsfrist dem Arbeitgeber nicht mehr zumutbar war.

Personenbedingte Kündigungen - also aus einem Grund in der Person des Arbeitnehmers, z.B. körperliche oder geistige Uneignung für die Arbeit - und betriebsbedingte Kündigungen führen allgemein nicht zu einer Sperre, weil hier kein Verschulden des Arbeitnehmers anzunehmen ist.

Es gab - oder gibt - allerdings restriktiv eingestellte Agenturen (oder Sachbearbeiter) die grundsätzlich von einem (Mit-)Verschulden des Arbeitnehmers an einer Kündigung ausgingen alleine schon dann, wenn der gekündigte Arbeitnemer nicht gegen eine Kündigung klagte - unabhängig vom Grund für die Kündigung -, weil sie schon alleine im Unterlassen einer Klage eine die Spere auslösende Zustimmung zur Kündigung sahen.

Hallo, ich wollte mal nachfragen, wie das ist wenn man vom Arbeitgeber gekündigt wird. Hat man dann auch eine Sperrzeit vom Amt oder wie läuft das da? Vielleicht weis das ja jemand. ;-) Gruß

Das kommt auf den Grund zur Kündigung an. Wenn man die Kündigung schuldhaft herbeigeführt hat, dann ist es möglich, das man eine Sperre bekommt.

Der Arbeitgeber muss ja eine Bescheinigung ausfüllen und darauf den Grund der Kündigung angeben,

Zumindest wr es bei meiner fristlosen ungerechtfertigten Kündigung so.

nur bei verhaltensbedingter Kündigung kommt das überhaupt in Frage. Und dann auch nur, wenn du DURCH dein Verhalten die Kündigung UND die Arbeitslosigkeit mindestens grob fahrlässig herbeigeführt hast. Egal ist wie dein Arbeitgeber die Kündigung begründet, die AfA prüft das selbst nochmal. Wenn du allerdings die Kündigung durch dein Verhalten verschuldet hast, dann kriegst du ne Sperrzeit von 3 Monaten und insgesamt auch drei monate kürzer ALG 1

nur bei einer fristlosen

Pfefferminza79 17.12.2013, 12:04

falsch. Nur bei einer verhaltensbedingten Kündigung kommt überhaupt eine Sperrzeit in Frage, und da ist es egal ob fristlos oder ordentlich.

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