Kündigung des Mietvertrags an Bevollmächtigte

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4 Antworten

In den Unterlagen steht aber eine "vom Vermieter bevollmächtigte Person" die hier in Deutschland wohnt. So wie ich das sehe kann ich ja auch ihr die Kündigung schicken ?

Grds. richtig.

Nach den Buchstaben des Gesetzes allerdings auch an die alte Anschrift der Vermieterin lt. Vertrag - sie ist nämlich verpflichtet, den Empfang durch Nachsendungsauftrag sicherzustellen oder ihre Anschriftenänderung mitzuteilen. Die 2,05 € für ein zweites Einwurfeinschreiben würde ich da ausgeben wollen und die Bevollmächtigte (so sie die denn noch wäre!) in Kopie über die ausgesprochene Kündigung informieren :-)

Antwortet die nicht oder erklärt Entzug der Vollmacht, kostet dich das eine Monatsmiete :-(

G imager761

In den Unterlagen steht aber eine "vom Vermieter bevollmächtigte Person" die hier in Deutschland wohnt. So wie ich das sehe kann ich ja auch ihr die Kündigung schicken ?

Sie können die Kündigung an die bevollmächtigte Person schicken, aber genauso gut per Einwurfeinschreiben an die alte Adresse des Vermieters, da dieser Ihnen die Adressänderung schon aus eigenem Interessse hätte mitteilen sollen.

Villeicht wäre es gut an beide Stellen die Kündigung zu schreiben.

MfG

Johnny

Ja, das kannst Du - Du solltest Dir allerdings, sicherheitshalber, die Vollmacht durch den Bevollmächtigten vorlegen lassen.

Ja, aber du solltest sie unbedingt per Einschreiben mit Rückschein senden.

Sicherheitshalber nicht: Würde Annahme verweigert oder die Sendung nach Fristablauf abgeholt, kostet das die Kündigende eine satte Monatsmiete :-O

Wäre ein Einwurfeinschreiben fristgerecht eingeworfen, nicht.

G mager761

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@imager761

So ist es. Mit dem Einwurf (in den Briefkasten) ist die Kündigung rechtlich gesehen zugestellt.

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Einschreiben jeglicher Art sind äußerst unsicher:

Wenn der Empfänger kein Interesse daran hat, das Einschreiben entgegen zu nehmen gilt ein Einschreiben als nicht zugestellt.

Das Einschreiben auch mit Rückschein ist dann nicht geeignet, wenn die Gefahr besteht, daß der Adressat das Einschreiben nicht annimmt oder abholt. Dann kann der Zugangsnachweis nicht erbracht werden.

Ebenso ist ein Einwurfeinschreiben nur relativ sicher (es treten gelegentlich Dokumentationsprobleme bei der Post auf und der Brief könnte in den falschen Briefkasten geworfen werden), wobei gegebenenfalls auch noch der Beweis zu führen ist, dass auch wirklich das Schreiben in dem Umschlag war.

Sicher ist nur neben der persönlichen Übergabe/durch Boten gegen Empfangsbestätigung genauer dieser Kündigung und nicht nur des Briefes als solcher (also kein verschlossener Umschlag!!!)

nur die Zustellung durch den Gerichtsvollzieher (kostet ca. 10 €).

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@DerSchopenhauer

Wenn durch die Post alles korrekt dokumentiert wurde und der Briefträger bezeugt, daß er in den richtigen Briefkasten eingeworfen hat, dann erkennen die Gerichte ein Einwurfeinschrieben meist als Zustellung an - aber der Inhalt des Schreibens könnte natürlich immer noch bestritten werden...

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@DerSchopenhauer

Dieses Argument (leeres Blatt) kommt doch heutzutage vor keinem Gericht mehr zum Tragen.

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@albatros

Ich habe nun von der Bevollmächtigten die Adresse der Vermieterin und habe beiden eine Kündigung zukommen lassen. Danke soweit

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