kündigung bei Minijob

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6 Antworten

Eine Kündigung muss nicht begründet werden.Wichtig ist,das die im Arbeitsvertrag vereinbarte Kündigungsfrist eingehalten wird,bzw. nach § 622 Abs.2 Satz 1/3 BGB gekündigt wir.Die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt,wenn das Arbeitsverhältnis in dem Betrieb acht Jahre bestanden hat,drei Monate zum Ende eines Kalendermonats.Denn: Grundsätzlich haben die geringfügig beschäftigten Arbeitnehmer die gleichen gesetzlichen Ansprüche im Arbeitsrecht wie Vollzeitbeschäftigte.

Einen gesetzlichen Anspruch auf eine Abfindung gibt es nicht.

lenzing42 31.03.2012, 13:18

Danke für den Stern.

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miss21 31.03.2012, 13:32
@lenzing42

gern geschehen,... muß mein Chef mich nicht erst abmahnen ehe er mir kündigen kann? Und wie gehe ich am besten vor wegen der 3 Mo. Kündigungsfrist?

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Das hängt davon ab,wie Deine persönlichen Gegebenheiten sind.Ob Du kleine KInder hast,die versorgt werden müssen oder diese Schulpflichtig sind.(Kindergarten oder Kita).Jenachdem,wie das Arbeitsklima ist,würde ich dem Job nicht hinterhertrauern.Auf jeden Fall solltest Du Dich von einem Anwalt beraten lassen.Mir wurde ein Minijob gekündigt,weil ich angeblich Angst vor Hunden hätte und ich unsicher im Umgang mit Kunden sie.(als ehemalige Altenpflegerin)Ich war beim Gericht und habe mir einen Beratungsschein geholt,dem Anwalt 10 Euro bezahlt und alles war erledigt.Und da mir obendrein auch noch grund-und fristlos gekündigt wurde,hab ich noch für 6Wochen Lo.hn bekommen.Also Kopf hoch! Es lohnt sich,sich zur Wehr zu setzen.

als minijober leider ja, vor allem wenn sie vorher gesagt haben sie brauchen flexibles personal...als minijober kannst du leider schneller ersetzt werden wie dir lieb ist. fals du dir nicht sicher bist such dir am besten rat bei einem anwalt für arbeitsrecht

miss21 29.03.2012, 13:58

Nach meiner Elternzeit bin ich für 2-3 Tage die Woche eingestellt worden, das ging auch ein paar Jahre gut. Aber voriges Jahr musste ich von Juni bis Oktober fast komplett durcharbeiten, wegen stäniger Urlaubsvertretung. Nach einem Gespräch mit dem Chef, dass mir das zu viel wird, dachte ich es wäre geklärt. Letztens war er der Meinung ich solle Minusstunden aufbauen, um dann im Sommer wieder die Urlaubsvertretungen machen zu können. Ich selber bekomm aber im Sommer keinen Urlaub!

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Wenn die Kündigungsfrist vom Arbeitgeber eingehalten wird, ist das ne ganz normale ordentliche Kündigung. Da wirst du nix machen können.

miss21 30.03.2012, 08:35

und wenn er nicht die richtige Kündigungsfrist eingehalten hat?

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Mein Arbeitsvertrag ist von 2003 und beinhaltet 20 Wochenstunden. Damals habe ich tägl. 4h gearbeitet heute waren es 2-3 Tage a 6,5h. Eigentlich will ich auch gar nicht mehr dort arbeiten, aber wie sieht es mit einer Abfindung aus?

kommt auf deinen arbeitsvertrag an...

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