Kündigung bei Eigenbedarf - Einspruch wegen hausbau sinnvoll?

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5 Antworten

Eine fristgerechte Kündigung ist zwar heute noch möglich. Aber der Eigenbedarf ist ja dann erst NACH der Renovierung gegeben. Ich würde auf jeden Fall Einspruch gegen diese Kündigung einlegen und auf die besondere Härte hinweisen, die euch trifft, wenn ihr in kurzem Abstand zwei mal umziehen müsstet. Dem Sohn ist ohne weiteres zuzumuten, die rENOVIERUNGSARBEITEN ERST EINEM Monat SPÄTER DURCHZUFÜHREN:

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Kommentar von Frieda2504
02.12.2013, 22:08

Wann würdest du den Einspruch einreichen? In dem Ratgeber vom Mieterbund steht so spät wie möglich. Wäre bei uns dann genau Ende Dezember. Aber ich würde das vor Weihnachten machen und um ein Gespräch bitten. Will mich ja nicht streiten aber ich lasse mich nicht in ein Gästezimmer abschieben. Ich würde sogar die Handwerker reinlassen, die die Gästetoilette renovieren sollen. Da sollte man sich doch einigen können...

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So, ich habe bereits mit dem Vermieter gesprochen. Da hieß es dann: "Können Sie nicht in dem einen Monat zu Ihren Eltern ziehen?

Sollte man in Betracht ziehen.

Zur Not könnten Sie in unser Gästezimmer und die Möbel in einem Raum zusammenschieben. Natürlich bei gleicher Miete."

Ein unverschämtes Angebot, da kann man bestimmt in dem Neubau dafür sorgen dass er zumindest zum Teil bewohnbar ist.

Ich habe gelsen, dass es einem nicht zugemutet werden kann, wenn man ein anderes Objekt in Aussicht hat, für die Übergangszeit umzuziehen. Das ist Teil der Soialklausel. Ich könnte also Einspruch dagegen einreichen. Hat da jemand Erfahrungen mit? Es geht hier um nur einen Monat, da lohnt doch ein Gerichtsprozess nicht.

Ich würde mich beim Mieterbund erkundigen.

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  • Eigenbedarfskündigung ist schriftlich begründet?
  • Handelt es sich um ein Zweifamilienhaus in dem der Vermieter eine der Wohnungen bewohnt?
  • Wie lange besteht der Mietvertrag schon?
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Kommentar von Frieda2504
02.12.2013, 22:00

Hallo, Ja der Eigenbedarf ist schriftlich begründet. Wir wohnen in einem 3-Familienhaus. Unten die Mutter der Vermieterin, in der Mitte wir und oben noch eine Dame. In der Begründung steht dass der alten Dame der große Garten nicht mehr zugemutet werden kann. Deshalb soll sie (mit über 80) in unsere Wohnung ins erste OG und ihr Enkel (der Sohn der Vermieterin) soll mit Baby und Frau unten hin. Er soll sie im Alltag unterstützen. Wirkt auf mich nicht wirklich durchdacht, wenn es denn stimmt. Der Mietvertrag besteht seit April 2010. Damals wurde uns gesagt, man suche etwas für länger.

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Schreibt ihm, dass Euer Haus im März bezugsfertig ist. So lange muss er warten und wird es auch gerne tun.

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Hi,

was will der Vermieter dnn machen, wenn ihr am 28. Feb nicht ausgezogen seid?

Einfach vor die Tür setzen geht nicht.

Der müsste sich erst ne Räumungstitel beschaffen.

Richtige Profis konnen sowas sogar über Jahre verzögern.

Es stellt sich die Frage, ob die Kündigungsfrist in euerem Fall überhaupt passt.

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Kommentar von Frieda2504
02.12.2013, 22:03

Ich glaube die Kündigungsfrist passt. Wir wohnen hier seit April 2010. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die für einen Monat vor Gericht ziehen, oder? Habe echt keine Lust auf einen Rechtsstreit. Aber ich ziehe sicherlich nicht für einen Monat ein mein altes Kinderzimmer oder in deren Gästezimmer.

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