Kündigung BAV - welche Nachteile?

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3 Antworten

@Skyla,

du liegst falsch.

Zuerst muss der Vertrag von Arbeitgeber (Versicherungsnehmer) an den Arbeitnehmer (versicherte Person) übertragen werden.

Danach kann zwar der Arbeitnehmer den Vertrag kündigen, bekommt ihn aber frühestens zum 60 bzw. 62. Lebensjahr ausbezahlt.  Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt der Vertrag bestehen - Beiträge müssen dann nicht mehr bezahlt werden.

Gruß Apolon

Vermutlich liegt eine Abfindung vor. Ansonsten ergibt seine Frage für mich keinen Sinn. 

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@MoechteAWissen

Eine Abfindung bei einer arbeitnehmerfinanzierten BAV ist nicht möglich.

ich habe eine BAV noch nebenbei laufen und zahle jährlich nur 500 euro ein

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Wie kommst du darauf ?

Während eines laufenden Arbeitsverhältnisses , können unverfallbare Anwartschaften abgefunden werden .

Unter das Kündigungsverbot fallen nur Teile , die aus einem "anderen" Arbeitsverhältnis stammen .

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Du kannst davon ausgehen, dass von diesem Rückkaufswert noch mal mindestens 20 % weg gehen. Falls der Arbeitgeber ebenfalls dazu gezahlt hat, Steht ihm ebenfalls ein Teil der Leistung zu.

Selbst kannst du den Vertrag gar nicht kündigen. Versicherungsnehmer ist ja der Betrieb.

Selbst kannst du den Vertrag gar nicht kündigen.

Was für ein Quatsch!

Doch er kann ihn kündigen nach Übertragung an den Arbeitnehmer, bekommt das Guthaben aber frühestens zum 60. bzw. 62. Lebensjahr ausbezahlt.

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@Apolon

Wie ist denn deine eigene Antwort zu verstehen, die du selbst geschrieben hast?

"Zuerst muss der Vertrag von Arbeitgeber (Versicherungsnehmer) an den Arbeitnehmer (versicherte Person) übertragen werden."

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"Die im Kalenderjahr geleisteten steuerpflichtigen Leistungen aus einer Direktversicherung werden für jeden Versicherungsnehmer elektronisch unter Angabe der Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID) an die Finanzverwaltung gemeldet (§ 22a EStG).

Folge -> Auf deinen Auszahlungsbetrag fallen Steuern an

Bitte beachten Sie, dass es sich beim an den versicherten Arbeitnehmer ausgezahlten Rückkaufswert um Versorgungsbezug im Sinne von § 229 SGB V handelt. Wir müssen daher bei Auszahlung des Rückkaufswertes eine Meldung an Ihre gesetzliche Krankenkasse machen."

Folge -> Es fallen Krankenversicherungsbeiträge auf deinen Auszahlungsbetrag an, die für die nächsten 10 Jahre zu zahlen sind. [120er-Regel]

Sorry für die schlechten Nachrichten. ….Abfindungen können schmerzhaft sein.

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