Kündigung Bausparvertrag

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Allein die Begründung "mein Vermögensberater" hat angeraten..., läßt für mich die Vermutung zu, das dieser zu einer Drückertruppe gehört. --Ich werde hier keine Namen nennen-- Bestehende Bausparverträge, ob angespart oder nicht, haben mal Geld gekostet -Abschlußgebühr- Sollte auf dem "leeren" Bausparvertrag noch nie was eingezahlt worden sein, auch nicht vorrübergehend die VWL, so hat der bislang auch kein Geld gekostet! Demnach kann man den einfach vor sich hin ruhen lassen. Falls Zahlungen darauf vorgenommen wurden, kann man den auch "verkaufen"! Man holt sich auf diesem Weg die Abschlußgebühr zzgl. das Kontoguthaben wieder. Sollte ein "Vermögensberater" diese Info nicht gegeben haben, stellt sich schnell die Frage: Was ist das für ein Berater? Beim Vertrag, auf dem eingezahlt wurde, sollte man den Ablauf abwarten. In der Tat verliert man ansonsten Geld. Man bekommt nich ohne Grund Geld vom Staat. Bei der VWL-Anlage beträgt die Wartezeit 7 Jahre. Wenn es keine zwingenden Gründe gibt -Geldnot, Kredit- sollte man den Ablauf abwarten. Man kann in der Zwischenzeit natürlich auch auf den noch nicht angesparten einzahlen oder die VWL einzahlen lassen. Warum wollen Sie denn den Vertrag überhaupt kündigen? Wenn es ein Rat vom "Vermögensberater" sein sollte, so sollten Sie sich schnell von diesem trennen.

Hallo zusammen Zuerst einmal vielen dank für eure Antworten, zu hoewa14 was sagt eigentlich Abschlußgebühr beim Bausparvertrag aus? Ich habe eine Bausparsumme von 100000 Euro, wie wird das berechnet? Jetzt hat mir die Bausparkasse geschrieben, das die Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage verloren gehen, also Finanzamt zurückfordert. Könnt ihr mir sagen, was noch für weitere Kosten wie Bearbeitungsgebühr oder Provision an Berater usw. fällig werden? Wie im ersten Beitrag geschrieben, möchte ich über eine Bausparvertrag mein erspartes laufen lassen oder was ratet ihr mir, habt ihr ein besseres Idee? Und welche Kosten wird der gekündigte Vertrag von mir zurückfordern? Ich würde mich über eure weiteren Antworten freuen und bedanke mich sehr an alle. Gruß

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@Ceyhun

Eine Abschlußgebühr ist mit einer Kontoeröffnungsgebühr zu vergleichen und kostet 1 - 1,6 % der Bausparsumme. Bei 100.000 BSP-Summe also zwischen 1.000 und 1.600 €. Hieran macht sich auch die Vermittllungsgebühr fest. Dies Gebühr wird dann zunächst mit den Einzahlungen verrechnet. Insofern beginnt die Verzinsung des Kontos auch erst erheblich später. Sie werden selten einen summarisch sinnvollen BSP-Vertrag finden. BSP-Verträge müssen mit 40 % der BSP-Summe angespart sein, um die zu einer Finanzierung nutzen zu können. Das VWL-Gesetz besagt darüber hinnaus eine Wartezeit von 7 Jahren. Sollte Arbeitnehmersparzulage gezahlt worden sein und der Vertag vor Ablauf von 7 Jahren gekündigt werden, fordert das Finanzamt diese zurück, zwar nicht alles aber doch erheblich. Insofern ist eine Kündigung reines Geld weg werfen. BSP-Verträge kann man soviel abschließen wie man möchte. da es keine Einzahlungsverpflichtung gibt, spielt es keine Rolle. Allerdings sollte man, wenn man keine Ansparung vornehmen möchte, keine Zahlungen vornehmen. Einen bausparvertrag zwischen zu finanzieren ist wohl das Teuerste was man an Finanzierungen machen kann. Zinsen der Zwischenfinanzierung sind futsch. Sollte Ihr "Vermögensberater" Sei zu einer Kündigung geraten haben, "werfen Sie ihn raus"!!! Er will nur Ihr Bestes, Ihr Geld!!! sonst nix.

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@Ceyhun

Wenn die Finanzierung noch warten kann, würde ich den BSP-Vertrag nutzen. Eine Kündigung sollten Sie ausschließen. Sie werfen Geld weg!!! Die BSP-Summe errechnet man sich wie folgt: Einzahlungen in den nächsten "6 Jahren" -Sechs- zzgl. Zinsen und evtl. Arbeitnehermsparzulagen sollten 40 % der Bausparsumme ausmachen. Alles andere ist wohl reine Provisionsschneiderei. Bsp.: 26 € VWL. zzgl. 100 € Sparrate ergeben pro Jahr 1.512 € zzgl. Arbeinehmersparzulage von 400 € machen 1.912 € zzgl. Zinsen von 2,5 % = rd. 30 € insgesamt: rd. 1.940 € X 6 Jahre = 11.652 €. Dieser Betrag ist 40 % von rd. 29.000 € und höher sollte der BSP-Vertrag auch nicht sein. Berechnung: 11.652 : 40 X 100. Bei einem 100.000 BSP-Vertrag müssen demnach zunächst mal 40.000 € angespart oder eingezahlt worden sein. Dazu kommt dann noch die Wartezeit von mindestens 18 Monaten -Bei einer Soforteinzahlung- sowie die Zuteilungsquote. Diese ist von Kasse zu Kasse völlig unterschiedlich und kann schon mal 36 - 48 Monate dauern. Heißt: Sie können heute 40.000 € auf einen Bausparvertrag einzahlen und bekommen, schlechtestenfalls, nach 36 - 48 Monaten erst das Darlehen -60.000 € - daraus. Für die evtl. notwendige Zwischenfinanzierung bei einer Spontanfinanzierung benötigen Sie ein Darlehen. Die darauf zu zahlenden Zinsen machen die recht günstigen Zinsen jeder Bausparkasse kaputt. Fazit: ausser VWL und Arbeitnehemrsparzulage nichts in Form von BSP-Verträgen anlegen.Übrigens: VWL "i s t L o h n a n s p r u c h"!!! und darauf würde ich nicht verzichten.

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@hoewa14

Hallo Hoewa Danke für deine langen Antworten, in der zwischenzeit habe ich mich auch bei der Bank und Finanzamt schlau gemacht, wieviel Geld ich dadurch weg schmeise. Jetzt habe ich den neuen Bausparvertrag von 100.000 Euro schriftlich widersprochen, nun frage ich mich ob jetzt der Berater oder der Bausparkasse irgendwelche Kosten von mir zurück verlangen werden? Wie etwa Bearbeitungsgebühr oder doch den hohen Abschlußgebühr bei der hohen Bausparsumme? Mit welchen negativen Folgen müsste ich jetzt rechnen, den die haben ja nicht umsonst etwas abgeschlossen mit mir oder? Hoffentlich können sie nichts haben. Ich würde über eure weiteren Beiträge freuen und bedanke mich recht herzlich. viele Grüsse

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würde auch beide laufen lassen. wenn der eine sowieso in zwei jahren ausläuft, machst du wahrscheinlich ein viel zu großen verlust. würde aber nochmal mit deinem berater sprechen

laß beide laufen, da du ja schon für beide die abschlussgebühr bezahlt hast, die abxchlussgebühr sind immer 1% der Gesamtsumme des BSP.

Falsch, je nach Tarif geht das bis 1,6 %

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