Kündigung Arbeitsvertrag wie verhalten?

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6 Antworten

1. Wenn dir der Chef die Kündigung persönlich übergibt, dann ist sie ja zweifelsfrei zugegangen. Eine Unterschrift deinerseits ist da nicht nötig. 

2. Der Arbeitgeber muss dich nicht darauf hinweisen, zur Arbeitsagentur zu gehen. 

3. Auch wenn er sich auf einen schriftlichen Arbeitsvertrag bezieht und zwischen euch besteht nur ein mündlicher Vertrag, so ändert das an der Kündigung nichts. 

Bist du noch in der Probezeit? Ob die Kündigung rechtens ist oder nicht, lässt sich von hier aus nicht beurteilen. Die von dir genannten Punkte bringen jedoch die Kündigung nicht zu Fall.

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Punkt 1: Im Prinzip hast Du recht, die Wirksamkeit anzuzweifeln. Vielleicht gabs es Zeugen usw, und dann bist Du im Nachteil, wenn Du behauptest, eine Kündigung nicht bekommen zu haben. Den Punkt würde ich abhaken.

Punkt 2: belanglos und unnötig

Punkt 3: unklar

Lösung: Akzeptiere die Kündigung und bestehe auf Zahlungen, die Dir zustehen.

Du hast schließlich noch ein Arbeitszeugnis zu erwarten.

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Kommentar von derausHamburg
01.03.2017, 22:07

1. Mein werter ExChef ist Widerholungstäter, mit jedem 3.-4. ExAngestellten steht er vor dem Arbeitsgericht. Seine Glaubwürdigkeit mit seinen "Zeugen" bewegt sich gegen null, aber ok.

2. Steht es so ganz klar in den Regelungen was eine Kündigung enthalten muss, da kann es schwer belanglos und unnütz sein nicht wahr?

3. Habe ich tatsächlich Arbeitspläne hier die mir das 1A beweisen, aber auch eher nebensächlich an dieser Stelle.

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1. Eine Kündigung ist eine einseitige Willenserklärung, du musst also keine Unterschrift dazu leisten. Sie ist dennoch gültig.

2. Warum sollte es deinen Betrieb was angehen, was du nach der Kündigung machst? Vielleicht hast du im Lotto gewonnen oder ein Vermögen geerbt, was willst du dann von der Arbeitsagentur? Es ist nicht Aufgabe deines Betriebs, dich darauf hinzuweisen.

3. Auch ein mündlich geschlossener Arbeitsvertrag ist gültig und muss schriftlich gekündigt werden. Die Tatsache, dass ein schriftlicher Arbeitsvertrag erwähnt wurde, kann meines Erachtens nicht dazu führen, dass die Kündigung unwirksam werden könnte. Falls es aber Überstunden gibt, solltest du die Bezahlung natürlich einfordern.

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Kommentar von derausHamburg
01.03.2017, 21:51

Du hältst Verträge und Kündigungen ohne Unterschrift für gültig? Wie viele Handyverträge hast du mittlerweile?

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Die Frage ist:

Was versprichst du dir ?

Du hattest ein Arbeitsverhältnis, dessen Konditionen aus deinem bezogenen Gehalt und den von dir abgeleisteten Stunden hervorgehen

Das die Punkte 1. und 2. völlig irrelevant weil falsch sind, würde dir ja schon gesagt, wenn du jetzt noch eine Abfindung rausholen willst, musst du zum Anwalt für Arbeitsrecht.

Wichtig ist aber auch die Dauer deiner Beschäftigung...

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Wie viele Mitarbeiter hat die Firma? Wieso hast du keinen Arbeitsvertrag (Nachweisgesetz)? Was genau steht in der Kündigung? Gibt es Zeugen? Wenn dir eh an dem Job nichts liegt, worüber denkst du nach? Gibt es keinen Arbeitsvertrag - wie du sagst - dann gelten immer noch fie gesetzlichen Grundregelungen mindestens. Ob eine tarifvertragliche Bindung besteht - wie kommst du darauf? Welche Branche? Der oberste Grundsatz eines Arbeitnehmers lautet: Ich weiß, das ich nicht weiß. Ich würde Kündigungsschutzklage erheben und dazu hast du ab Erhalt der Kündigung nur 3 Wochen Zeit. In deiner kurzen Schilderung erscheint einiges faul und wenn du es clever anstellst, dann kann die KüSchKlage dir angenehme Dinge Überraschungen bringen. Also ab zum Anwalt für Arbeitsrecht. Keine Rechtsschutzversicherung? Dann eben Prozesskostenhilfe beantragen.

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Kommentar von derausHamburg
01.03.2017, 22:01

Es gibt einen Manteltarifvertrag für Gebäudereiniger, der zB 39h Woche vorsieht. Oder andere Entgelte die er auch nicht gezahlt hat. Ich denke Kündigungsschutzklage macht Sinn.

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Nimms hin, Du bist raus. Guck nach vorne, nicht zurück.

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