Kündigung Arbeitnehmer - was schreibe ich hier genau rein?

4 Antworten

du musst gar nicht so viel reinschreiben. Es reicht sehr geehrte Damen und Herren, hiermit kündige ich mein Arbeitsverhältnis fristgerecht zum........ wenn im Vertrag 2 Monate stehen dann musst du dich daran halten. Du kannst aber mit deinem Chef sprechen und um einen Aufhebungsvertrag bitten. So dass du im Gegenseitigen Interesse früher aus dem Vertrag kommst. Aufpassen musst du dann aber wegen der Sperrfrist beim Amt, falls du dich danach Arbeitslos melden musst....

Ja, die Kündigungsfrist abwarten, brauchst theoretisch nicht mal ne Bestätigung (Einverständnis) deines Arbeitgebers. Du solltest die Kündigung aber vor Zeugen abgeben oder irgendwas verlangen wo drauf steht dass er sie erhalten hat, irgendwas womit du deine Kündigung im schlimmsten Fall vor Gericht beweisen kannst. Kann sonst im schlimmsten Fall nämlich sehr teuer werden ;)

Schreib doch einfach: "Sehr geehrte Damen und Herren (wenn es keinen speziellen Ansprechpartner gibt),

hiermit kündige ich das Arbeitsverhältnis fristgerecht zum 31. März 2015.

Für die Kündigung reicht das und Du kannst diese auch jetzt schon abgeben. Außerdem solltest Du um ein qualifiziertes Zeugnis bitten und evtl. vorhandenen Resturlaub und Überstunden für Freizeitausgleich beantragen. Sollte der AG Dir den Urlaub/Überstunden aus betriebsbedingten Gründen nicht geben können (muss er aber belegen können). wird dieser mit der letzten Abrechnung abgegolten.

Danke. Das mit dem Urlaub habe ich nicht ganz verstanden. Aktuell brauche ich zum Beispiel kein Urlaub - sollte ich das trotzdem machen? Jetzt wo du das erwähnst, weiß ich gar nicht wirklich wieviel ich dann bei meinem neuen Arbeitgeber an Urlaub haben werde (also die Tage stehen im Vertrag aber wieviel das durch den Wechsel sein werden)

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@HolKlaus

Du hast Anspruch auf 1/12 des vereinbarten Jahresurlaubs für jeden vollen Monat des Beschäftigungsverhältnisses.

Wenn Du z.B. bis 31.3. noch im alten Betrieb beschäftigt bist, stehen Dir 3/12 des Jahresurlaubs zu. Wenn es z.B. 24 Urlaubstage/Jahr gibt, wären das 6 Tage. Beim neuen AG entsteht für jeden vollen Monat wieder ein Anspruch auf 1/12 des Jahresurlaubs. Da würdest Du bei gleicher Anzahl Urlaubstagen bis Ende des Jahres 9/12 = 18 Tage bekommen.

Das Bundesurlaubsgesetz sagt zwar, dass man nach einer Wartezeit von 6 Monaten den vollen Urlaubsanspruch hat, es schließt aber auch Doppelansprüche aus. Das bedeutet dass Du, solltest Du beim alten AN Deinen Urlaub genommen haben oder er wurde nach § 7 Abs. 4 Bundesurlaubsgesetz nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses abgegolten, beim neuen AG dieses Jahr keinen vollen Jahresurlaub sondern nur den anteiligen beanspruchen kannst.

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@Hexle2

Danke, ich verstehe. Das ist sehr schade das man nur so wenig Urlaub "mitnehmen" kann. Dann macht es Sinn so viel Urlaub es nur geht aktuell zu nehmen. Allerdings haben Arbeitgeber, so wie ich das verstanden habe, das recht dies abzulehnen. Eine Begründung muss her, aber das kann irgendwas sein - bzw wird von der Assistentin (übliche Begründung) erfasst. Denke das wird bei mir der Fall sein...

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@HolKlaus
Eine Begründung muss her, aber das kann irgendwas sein - bzw wird von der Assistentin (übliche Begründung) erfasst. Denke das wird bei mir der Fall sein...

Das Bundesurlaubsgesetz sieht vor, dass Urlaub zur Erholung genommen wird. Eine Verweigerung der Urlaubserteilung geht nur wenn dringende betriebliche Belange oder Urlaubswünsche anderer AN die unter sozialen Gesichtspunkten den Vorrang verdienen vorhanden (nachweisbar) sind.

Was die "dringenden betriebliche Belange" betrifft zitiere ich Dir mal aus dem Arbeitsrechtkommentar von Prof. Dr. Peter Wedde zum § 7 Bundesurlaubsgesetz:

"Nicht jede Störung des Betriebsablaufs ist bereits ein dringender betrieblicher Belang. Dringende betriebliche Belange können u.a. sein:

  • Unterbesetzung wegen eines unerwartet hohen Krankenstands

  • eine unerwartet hohe Arbeitsmenge durch einen zusätzlichen Auftrag

  • branchenspezifisch besonders arbeitsintensive Zeiten (z.B. Jahresabschluss in Banken)"

Sollte ein AN den Urlaubsanspruch gerichtlich durchsetzen wollen, trägt der AG im Prozess die Darlegungs- und Beweislast für das Vorliegen der Voraussetzungen für eine Urlaubsverweigerung.

Das ist sehr schade das man nur so wenig Urlaub "mitnehmen" kann.

Rein theoretisch kannst Du Deinen Urlaub zum neuen AG mitnehmen. Ob der sich dann aber darüber freut, dass er Dir den Urlaub den Du beim alten AG erworben hast, geben muss, sei dahingestellt.

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Arbeitsvertrag nichtig?

Hallo.

Ich wurde gestern nach einem erfolgreichen Bewerbungsgespräch zur Vertragsunterzeichnung eingeladen. Was ihr wissen müsst: Arbeitgeber ist Randstat - eine Personalvermittlung für Zeitarbeit.

Mir wurde gesagt, zumal ich mich auf eine Festanstellung dort direkt beworben hatte, dass das für mich keine Zeitarbeit wäre. Auch wurde mir ein fester Standort in einer Randstat-Niederlassung versprochen.

Nun war ich gestern zur Vertragsunterzeichnung da. Als ich ankam, war der Chef, mit dem ich das Gespräch und auch den Vertragstermin hatte, im Stress, da er in einer halben Stunde einen wichtigen Termin hat.

Trotzdem wollte er mit mir alles besprechen und fertig machen. Er hatte schon alles vorbereitet und ich bräuchte nur noch unterzeichnen. Davor erklärte er mir noch grundlegende Sachen zu den EDV- Systemen und lag mir dann in den letzten 3 Minuten den Arbeitsvertrag vor.

Er erklärte mir im Schnelldurchlauf die Inhalte des Arbeitsvertrages und blätterte schneller um, als ich gucken konnte. Er müsse ja zu einem wichtigen Termin und er braucht die Unterschrift heute, damit er Zugänge und alles für mich beantragen kann (da ich in 4 Tagen dort anfangen soll und die Beantragung und Bearbeitung Zeit braucht). Ich habe mir da nichts bei gedacht. Zumal ich frisch aus der Ausbildung komme und das mein erster richtiger Arbeitsvertrag ist und ich keinerlei Erfahrung habe...

Unter gewissem Zeitdruck unterschrieb ich den Arbeitsvertrag, um meinen zukünftigen Chef auch nicht verärgern zu wollen. Er verabschiedete mich und brachte mich noch raus.

Ich war voller Freude und erleichtert, dass ich eine Stelle gefunden hatte, die mir zusagt und dass alles so schnell und reibungslos geklappt hatte.

Als ich dann aber zu Hause war, las ich mir den Arbeitsvertrag nochmal durch und alles, was er mir für die Vorbereitung noch mitgegeben hatte. Ich bin fast zusammengebrochen...

In dem Vertrag steht drin, dass der Mitarbeiter "vorwiegend bei Randstat-Kunden zur vorübergehenden Tätigkeit eingesetzt" wird. Der nächste Passus lautete: "Der Mitarbeiter kann in Wege einer Arbeitnehmerüberlassung bei Kunden von Randstat eingesetzt werden. Der Mitarbeiter wird dann in den Kundenbetrieb eingegliedert und dem Weisungsrecht des Kunden unterstellt." und "Die Arbeitsleistung ist an verschiedenen Einsatzorten in der Regel im Gebiet Bundesrepublik Deutschland zu erbringen. Der Mitarbeiter klärt sich damit einverstanden, in Einzelfällen auch im gesamten Bundesgebiet eingesetzt zu werden."

Auch habe ich zwischen den anderen Unterlagen noch eine sogenannte Bewerberkarte gefunden, die ich ausfüllen sollte mit Angaben wie Schuhgröße, Kleidungsgrösse etc.

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