Kündigung Abfindung Arbeitsreecht

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4 Antworten

Die Kündigung muss nach § 623 BGB zwingend schriftlich erfolgen. Vorher ist rechtlich keine Kündigung erfolgt.

Gleichzeitig sollte die Mitteilung über Freistellung erfolgen. Bei Beendigung ist die Freistellung unter Anrechnung des Resturlaubs üblich und möglich.

Wenn in diesem Zuge nicht auch die Zusage über die Abfindung vorliegt, sollte unbedingt eine Kündigungsschutzklage erhoben werden.

Bei Aufhebungsvertrag wird das Arbeitsamt eine Sperrfrist verhängen. Bei Arbeitgeberkündigung besteht Anspruch auf ALG. Ein Zwang zur Klageerhebung als Anspruchsvoraussetzung auf Arbeitslosengeld besteht nicht!

Maximilian112 21.09.2011, 22:06

ich stimme mal ganz einfach zu @ralosaviv hat es auf den Punkt gebracht.

Zur Abfindung: Sie sollte ca 0,5 Bruttogehälter pro Jahr Betriebszugrehörigkeit betragen.

Geh auf Deinen Chef zu und kläre wann wird Gekündigt, wieviel Abfindung und wie Freistellung. Viel Glück

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Die Freistellung solltest du schriftlich haben, sonst können die sagen, daß du unentschuldigt gefehtl hast. Bei der Berechnung des Abfindungspakets solltest du schauen, ob du selbst damit einverstanden bist. Aber vorweg, ob du mit der Kündigung überhaupt einverstanden bist, und die Gründe dafür solltest du auch dir vorlegen lassen.

Bedenke, daß du Ärger mit der Arge bekommst, wenn du deinen Job ohne Gegenwehr hingibst. Dann sperren die dich für 3 Monate.

Wenn Du der Kündigung nicht widersprichst, bekommst Du vom Arbeitsamt eine Sperre. Das ist ein wichtiger Punkt.

Willst Du das wirklich riskieren?

Dabei wäre nicht ganz unwichtig, aus welchem Grund gekündigt werden soll...

Terrorpinguin 21.09.2011, 13:42

Wenn man sich einig ist, dann ist der Grund unwichtig.

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Terrorpinguin 21.09.2011, 13:47
@Cux1970

Doch. Soweit man das der Frage entnehmen kann.

wir haben uns dann geeinigt das ich den rest der woche frei habe >

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LondonerNebel 21.09.2011, 13:48
@Cux1970

Eben! Von einer einvernehmlichen Aufhebungsvereinbarung habe ich nichts gelesen, sondern nur von einer einseitigen Kündigung. Daran ändert auch die Freistellung nichts! Und wenn man sich so einig wäre, würde wohl kaum nach arbeitsrechtlichen Fallen gefragt werden...

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