Kündigung- was bedeutet das mit der Sperrzeit?

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6 Antworten

Das bedeutet das du innerhalb von 3 Tagen mit der Kündigung beim Arbeitsamt gewesen sein musst sofern du noch keinen neuen Job hast, sonst bekommst du ca 3 Monate kein Arbeitslosengeld (das ist gesperrt - sperrzeit!) 

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Kommentar von isomatte
12.08.2016, 06:43

Falsch !

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Würdest du eine Sperre bekommen,dann würde dir diese von deinem gesamten Anspruch abgezogen,du bekommst dann also für eine gewisse Zeit dann keine Leistungen gezahlt und hast dann dementsprechend weniger Monate / Tage für die du Geld bekommen könntest !

Eine Sperrzeit bekommst du aber nur dann,wenn ein Fehlverhalten zur Kündigung geführt hat,du also z.B. gegen den Arbeitsvertrag verstoßen hättest oder du selber gekündigt hast bzw.wenn du dich nicht rechtzeitig Arbeit suchend melden würdest.

Wenn du z.B. einen befristeten Arbeitsvertrag hättest,dann stünde die Beendigung der Beschäftigung ja schon fest,dann musst du dich 3 Monate vor Beendigung telefonisch / online oder persönlich Arbeit suchend melden.

Würdest du das nicht machen,dann gibt es eine Sperrzeit von 1 Woche,die Sperrzeiten regelt der § 144 Abs. 3 - 6 SGB - ll.

Du hast deine Kündigung aber erst jetzt bekommen,kannst dich also nicht 3 Monate vorher Arbeit suchend melden,es sei denn du hättest es schon vorher gewusst das man dich kündigt,aber das könnte dir dann keiner nachweisen.

So musst du dich innerhalb von 3 Tagen nach Erhalt der Kündigung bei der Agentur für Arbeit Arbeit suchend melden,sonst würdest du ggf.1 Woche Sperre bekommen.

Findest du bis zum Tag deiner Arbeitslosigkeit keine neue Beschäftigung,dann musst du dich auf jeden Fall am ersten Tag der Arbeitslosigkeit persönlich arbeitslos melden.

Hättest du deine Kündigung selber verschuldet oder selber gekündigt,dann würde die Sperrzeit 12 Wochen betragen.

Anspruch auf Arbeitslosengeld ( ALG - 1 ) hast du aber nur dann,wenn du auch innerhalb von 2 Jahren min. 1 Jahr Versicherungspflicht nachweisen kannst,also mehr als 450 € Brutto monatlich verdient hast,es sei denn du hast noch einen alten Restanspruch,den du dann bekommen würdest,wenn du die Anwartschaftszeiten für einen neuen Anspruch nicht erfüllt hättest.

Eine weitere Voraussetzung ist die Verfügbarkeit,also die Vermittlung in Beschftigung.

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Kommt darauf an ob du bereits Leistungen von dort bekommst bzw. Ansprüche hättest und wieder arbeitslos werden würdest.

Machst du den Job z. B, nur neben des Studieums oder als Ferienjob beziehst du ja nicht zwingend Geld vom Arbeitsamt usw.

Eine Sperrzeit ist die Zeit die man bei Eigenverschulden bekäme.

D. h. machst du einen Job, machst dort aber eher Blödsinn und wirst deshalb gekündigt ist es Eigenverschulden.

Kündigst du selber aus Gründen wie das ging mir alles auf den Zeiger auch. Aber wisrt du gekündigt ist es wieder anderes, sofern dein AG nicht in der
Kündigung aussagt er war so und so sche...

Denn eine Faustregel lautet: Alles zu tun damit der Arbeitsplatz erhalten bleibt d. h. wen der AG das und das nicht gerne siieht und du das auch durchaus weist, das du dass dann ggf. bei der Arbeit zu unterlassen hast.

Alss Beispiel könnte man vermehhrte Rauchpausen nehmen.

Hin und wieder wäre vielleicht gestattet, permanent bzw. regelmässig eher
nicht da ander (Nichtraucher) ja diese Pausen nicht benötigen usw.

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Steht doch drin. Damit du dein ALG bekommen kannst, ohne 3 Monate keine Leistungen zu beziehen, musst du dich unmittelbar (Spätestens 3 Tage nach Erhalt des Schreibens (Oder 3 Monate vor Rechtmäßigkeit der Kündigung - Ist ja jetzt gegessen)) bei der Arge melden.

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Kommentar von Familiengerd
12.08.2016, 12:32

Im Schreiben ist von der Agentur für Arbeit die Rede, nicht von der ARGE - das ist ein erheblicher Unterschied!

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Sperrzeit heißt ganz allgemein, dass du keine Leistungen bekommst.

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Sperrzeit bedeutet in diesem Fall dass du keine Sozialleistungen beziehen kannst.

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Kommentar von Familiengerd
12.08.2016, 12:30

Von "Sozialleistung" ist zunächst einmal keine Rede - und Arbeitslosengeld 1 ist keine Sozialleistung, sondern eine Versicherungsleistung!

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