Kündigung- Arbeitnehmer

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8 Antworten

Er hat also nicht gekündigt, sondern um eine Kündigung gebeten.

Wenn du ihm betriebsbedingt kündigen kannst, ohne rechtliche Probleme befürchten zu müssen, tu ihm doch den Gefallen. Resturlaub muss eh gewährt werden und gut ist.

Wenn der AN auf Streit aus ist, gibts weder Kündigung noch Urlaub, bei mehrtägiger Krankschreibung sofort zum Amtsarzt. Bei unentschuldigtem Fehlen sofort Abmahnung und danach fristlose Kündigung.

Falls du Zeugen für die Drohungen hast, geht auch sofort eine Fristlose...

Ich würde mich nicht erpressen lassen.

Höchstens würde ich ihm einen Aufhebungsvertrag anbieten. Dem Arbeitnehmer gehts bestimmt nur darum dass er keine 3-Monats Sperre vom Arbeitsamt bekommt.

Soll er sich doch krankschreiben lassen, einen Teil des Lohns wirst du von der Krankenkasse bekommen, je nach dem welchen Anteil du vereinbart hast, nach 6 Wochen bekommt er eh Krankengeld. Resturlaub müsstest du im Falle einer Kündigung eh gewähren, also lass ihn doch seinen urlaub nehmen...

kündige ihn aber schreib den Grund rein nämlich Arbeitsverweigerung und Erpressung durch Androhung von Krankschreibung. Am Besten kurz von einem Rechtsanwalt checken lassen, damit du nicht angreifbar bist.

Ich möchte mich bei Euch recht herzlich bedanken. Ihr habt mir wirklich geholfen.

Was aber noch gern wissen möchte, wie sieht es aus, wenn ich eine ordentliche Kündigung ausstelle. Kann ich ihm immer noch danach fristlos kündigen? Wenn er z.B. zu Arbeit nicht erscheint?

Das geht durchaus.

Der Malocher muss ja seine Arbeitsvertrag bis zum eEnde erfüllen.

Du kannst den aber auch, wenn der Resturlaub nicht ausreicht unbezahlt frei stellen.

wenn der in der zeit der Kündigungsfr5ist unentschuldigt blau macht, kann man das als Arbeitsverweigerung sehen.

Die Krankenkasse ist übrigens recht fix mit dem medizinischen Dienst.

Wenn der z.B. Montag krank ist, reicht ein Fax + n Anruf zur KK. Dann ist der schon am Mittwoch spätestens am Donnerstag beim Vertrauensarzt.

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Hi,

eigentlich schimpfe ich sonst immer auf böse Arbeitgeber.

DU machst folgendes.

Wenn er Krankschreibung usw bereits vorher angekündigt hat, solltest du betont förmlich und pedantisch mit der Sache umgehen.

Dass ein Arbeitnehmer sich beruflich verändern möchte, ist ja legitim.

Dann soll er sich was anderes suchen und dann ganz normal fristgerecht kündigen. - wo ist das Problem.

In deinem Fall solltest du dir, besonders bei ner vorher angekündigten Krankschreibung, nicht auf der Nase rumtanzen lassen.

Schicke dem dem ein Einschreiben:

"Lieber Mitarbeiter, sollten sie sich, wie sie im Gepräch vom Datum mirtgeteilt haben mit vorankündigung krank schreiben lassen, werde ich Sie wg. Schadenersatz in usw in anspruch nehmen. MfG Chef"

Wenn der sich dann wirklich krank schreiben lässt, musst du den gar nicht erst zum medizinischen Dienst der krankenkasse schicken, sondern du schweißt den dann einfach fristlos wg Arbeitsverweigerung raus.

Der Nachweis dass der mit vorheriger Ansage krank feiert, ist ja durch dein o.a. Schreiben belegt.

Ich meine, man kann ja über vieles reden, aber wenn einer, das Bes.chei.ßen anfängt und das soo dumm und plump, dann sollteste dir das nicht gefallen lassen.

Für andere ist das sonst nämlich das Signal:

"Der Chef is blöd, mit dem kannste alles machen."

In der Theorie ganz schön, in der Praxis scheitert es daran das es nicht beweisbar ist. Letztlich steht Aussage gegen Aussage. Da ändert auch ein vorheriger Brief nichts, der Brief beweist rein gar nichts.

Der Arbeitnehmer wird sich danach hinstellen und wird sagen: Ich habe nie gedroht Urlaub und Krank zu machen.

Insofern scheitert es auch an Schadenersatzforderungen und dergleichen.

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@Messkreisfehler

Hi,

wenn der Chef das schreiben abgeschickt hat und dann macht der Malocher krank.

Welchen Beweis brauchste denn noch?

Der Chef bezieht sich in seinem Schreiben ja auf die vorangegangene Ankündigung des Malochers.

Wenn der Malocher dann nach dem Schreiben des Chefs, in dem auf die Ansage des Krankschreibens hingewiesen wird, wirklich krank macht, kriegt der Chef vor jedem Gericht recht.

warum sollte der Chef in einem Schreiben eine angekündigte Krankschreibung erwähnen.

Macht der Malocher nach dem Schreiben des Chefs krank, ist die Sache doch klar.

Am Besten schickt der Chef sein Schreiben im Falle der Krankschreibung sofort per Fax an die Krankenkasse.

Es geht dann nicht mehr um eine einfache Überprüfung der Krankschreibung, sondern um Betrug durch den Malocher.

Wäre ich der Chef, würde ich dem Malocher Beine machen.

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Urlaub muss eh vom Chef genehmigt werden, macht er auf krank schick ihn zum Amtsarzt.

Warum Kräftemessen? Reisende kann und sollte man nicht aufhalten. Schreib ihm eine ordentliche Kündigung und stelle ihn unter Anrechnung seines Resturlaubs unwiderruflich frei.

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