Kündigt mich Stromio wenn ich nicht mehr zahle? Komme ich in die Schufa oder kann ich dann zahlen?

4 Antworten

Du musst den vollen Betrag zahlen - und dazu noch erhebliche Mehrkosten! Und natürlich kommt da auch ein Schufa-Eintrag hinzu. Der Strom wird auch abgestellt.

Ob du in die Schufa eingetragen wirst hängt davon ab ob

  • Stromio Mitglied der Schufa ist
  • Du bei Vertragsschluss wirksam einer Schufa-Klausel zugestimmt hast
  • Die Forderungen offen und unbestritten sind, sowie Zahlungsverzug zweifelsfrei vorliegt.

Ansonsten bedarf es eines gerichtlichen Schuldtitels eine Forderung eintragen zu lassen. Mit deiner "Kopf-in-den-Sand Haltung" besteht die Gefahr, dass du selbst auf einen gerichtlichen Mahn- und anschließenden Vollstreckungsbescheid nicht reagierst.

Stromanbieter können auch bei gewissen Ausständen die Belieferung mit Strom einstellen, ob das so schön wäre wage ich zu bezweifeln.

Was Inkassobüros wollen ist rechtlich uninteressant. Selbst wenn sich ein Inkassobüro meldet, so solltest du dennoch die Hauptforderung zzgl. Zinsen und Mahngebühren (2,50 € pro Brief) immer direkt an den Anbieter überweisen. Inkassogebühren sind gerichtlich fast nicht durchsetzbar.

Anders sieht es i.d.R. bei Anwaltskosten aus. Diese sind als Verzugsschaden zu bezahlen.

Vielen Dank erstmal für die vielen Antworten. :-)

Nur zum Klarstellen: Ich bezahle immer pünktlich meine Rechnungen und stecke meinen Kopf auch nicht in den Sand. (Bin ja kein Vogel Strauss) :-) Ich suche einfach nur nach einer Möglichkeit, wie ich doch noch aus diesem Vertrag bei Stromio herauskomme, weil die dort wirklich nur Unsinn machen und ich seit Wochen schreibe, Widerspruch einlege usw. Also ich will schon für meine verursachten Kosten aufkommen (Stromverbrauch usw. ), aber ich möchte halt irgendwie aus diesem Vertrag raus. Leider ist das aber wohl aussichtlos. :-(

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@Mshommen

Die monatlichen Abschläge sind eine Vorauszahlung auf die Rechnung am Ende des Abrechnungszeitraumes. Ähnlich wie die Lohnsteuer eine Vorauszahlung auf die zu leistende Einkommensteuer ist.


Eine außerordentliche Kündigung kommt dann in Betracht wenn

  • der Anbieter nachweislich gegen vertragliche Pflichten verstößt, bzw. vertraglich vereinbarte Leistungen nicht oder nur unzureichend erbringt
  • man diesen schriftlich und nachweisbar (per Einwurfeinschreiben) eine angemessene Frist (14-28 Tage) gesetzt hat den Mangel zu beheben und dies nicht geschehen ist.

Ich würde hier z.B. mal den Gang zur Verbraucherberatung anraten und den Fall schildern.

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@Mshommen

Weswegen möchtest du da raus? Was ist das für ein Unsinn, der da gemacht wird?

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Du wirst erst einmal eine Reihe von Mahnungen bekommen. Irgendwann wird Dir der Strom abgestellt. Und am Ende startet das gerichtliche Mahnverfahren. Je nachdem wie der Anbieter tickt, kann die Reihenfolge auch anders sein.

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