Kündigigung bei "vertragswidrigem Verhalten"

4 Antworten

Mangelnde Qualifikation kann kein vertragswidriges Verhalten sein, es sei denn man hat vorher falsche Angaben zu seiner Qualifikation gemacht hat (arglistige Täuschung) - bei Vertragswidrigem Verhalten wird eine Kürzung des ALG-II festgesetzt, da die Arbeitslosigkeit selbst verschuldet wurde und man sich dadurch vorsätzlich hilfebedürftig gemacht hat.

danke für die Antwort, ´DerSchopenhauer :)

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das vertragswidrige verhalten ist in diesem fall in ordnung, denn der arbeitsvertrag sieht vor das der arbeitnehmer die tätigkeiten auch erfüllen kann und die nötige fachliche eignung vorweist... er konnte dies aber nicht voweisen und hat vertragswidrig gehandelt... und beim arbeitsamt wird er wohl keine sperre bekommen, er konnte halt nicht die anforderungen erfüllen... sie können ihm deswegen nicht eine sperre aufhetzen ;)

danke! Finds, klasse, mitten in der Nacht - und ich erhalte Anwtworten :O ,super!

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@Vorfreude

Ja, aber hier eine Antwort die mit der Realität nicht viel zu tun hat...

Denn auch wenn die fachliche Kompetenz dem AG nicht ausreicht, ist dies noch lange kein Vertragswidriges Verhalten!

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Die Qualifikation muß normalerweise der Chef feststellen. Außer der Mitarbeiter hat ihn absichtlich über seine Fähigkeiten getäuscht. Wenn er also nicht gelogen hat, kann er den Fall dem Arbeitsamt mitteilen. Das ist immer gut, weil es auch ohne Folgen einen schlechten Geschmack hinterläßt.

Danke!

Wie ist es, wenn der Arbeitnehmer einfach nur angenommen hat, dass er ausreichend qualifziert dafür ist, und dann aber festgestellt wird - er ist es aber doch nicht -

dann liegt wohl keine arglistige Täuschung vor?

Danke euch, Vorfreude

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@Vorfreude

Nein, das ist keine Täuschung. Außerdem sucht sich der Arbeitgeber ja die Mitarbeiter aus. Wenn er nicht beurteilen kann, ist das sein Problem.

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@Vorfreude

Nein! ,eine Qualifikation kann jeder Chef anhand seiner Papiere und Abschlüsse feststellen. Sonst ist er nur ein Hilfsarbeiter. Das Arbeitsamt nimmt darauf keine Rücksicht, die schicken auch einen Schuster in einen Kellnerbetrieb, egal ob er schon jemals in so einen gearbeitet hat oder nicht. Arglistige Täuschung ist nur gegeben, wenn ich anhand falscher Papiere mich als etwas ausgebe, was ich gar nicht bin.

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@susi3

Hallo zusammen,

ich hoffe, ich platziere das hier richtig. Ich wollte noch einmal kurz ein Statement abgeben, wie es nun weitergegangen ist.

Wie gesagt, in der Kündigung standen die konkreten Gründe und in der Arbeitsbescheinigung fürs Arbeitsamt hatte der Arbeitgeber dann vertragswidriges Verhalten eingetragen. Da Gründe bekannt dachte man, dass "die" das dann schon alles lesen...

Das Arbeitsamt hatte dann versucht, der Person eine Sperre zu verpassen! (spart!) Einen Haufen Papiere und Fragebogen wurden mitgeschickt und es wurde noch hinzugefügt, dass unter Umständen der Arbeitgeber auch noch mal hinzugezogen werden könnte ...also .. ich hätte mich von dem Gedöns ziemlich einschüchtern lassen und vor dem Arbeitgeber wäre es mir peinlich gewesen, der wird auch noch anderes zu tun haben, als dann mittlerweile ein drittes (!) ausführliches Formular für mich auszufüllen, so wäre mein Empfinden dann.

Jedenfalls stand die Person, der das alles geschah über der Situation, ließ sich nicht einschüchtern, wie es bei mir der Fall hätte gewesen sein können, und erklärte kurz, dass sie - bei ihrem nächsten anstehenden Termin lediglich die Kündigung und den ganzen nicht noch einmal extra ausgefüllten Formular-Gedöns mitnehmen wird - und das würde dann genügen. Hm, ja, so war es dann auch! Laut ihrer Aussage, war es das auch. Ja, warum auch nicht, sie hatten es ja schon schwarz auf weiß.

Vielen Dank für eure Antworten, tolle Community hier! Liebe Grüße, Vorfreude

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Kein Geld vom Amt. Möglichkeiten?

Hallo Ihr.

Ich bin seit nunmehr 2 Monaten arbeitslos, da mich mein ehemaliger Arbeitgeber in der Probezeit entlassen hat.

Ich habe die Kündigung erhalten und gab dieses bei der Bundesagentur für Arbeit durch.

Leider haben sich beide ehemalige Arbeitgeber sich extrem viel Zeit gelassen für die Arbeitsbescheinigung. Ich habe daher ein Dokument bekommen, der vorläufig ausgefüllt werden konnte für eine Berechnung des ALG 1. In der Bearbeitungszeit dieses Formulares kam dann endlich die Arbeitsbescheinigungen, welches ich dann dem Arbeitsamt abgegeben habe. Ich wurde dann zur Leistungsabteilung zittiert für einen Vorschuss. Dort beliefen dann die Berechnungen, wie viel Geld ich effektiv bekommen würde und mir wurde ein Zuschuss mündlich gewährt. Jedoch ist das Gerät kaputt - ich solle abwarten, die Zahlung wäre in den nächsten drei Folgetagen drauf. Nachdem dies nicht der Fall war ging ich zum Amt um nachzufragen.

Ich unterliege nun einer Sperrzeitprüfung, da mein ehemaliger Arbeitgeber einen Punkt in der Arbeitsbescheinigung nicht abgehakt hatte - vertragwidriges Verhalten. Nun geht also das Amt davon aus, dass ich wegen Diebstahl oder sonstiges gekündigt worden bin und gibt mir keine Zahlung. Meinen ehemaligen Arbeitgeber habe ich versucht zu kontaktieren, jedoch meldet er sich nicht zurück. Ein Treffen im Geschäft wäre nicht möglich, da ich nicht zu Ihm gelassen werde.

Nun stehe ich seit nunmehr 2 1/2 Monaten ohne Bezugsquelle dar und weiß nicht weiter.

Welche Möglichkeiten stehen mir zu? Ich möchte nicht hören, dass ich meinen ehemaligen Arbeitgeber anzeigen kann - Anwalt kümmert sich seit Montag drum.

Welche Möglichkeiten habe ich, ob Sozialamt, Jobcenter oder Agentur für Arbeit, dass ich Geld bekomme. Sollte ich diesen Monat kein Geld bekommen, kann ich die Miete nicht mehr zahlen und werde demnach höchstwahrscheinlich rausgeworfen.

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