Kündigen wegen nicht vorhandenen Betriebsfrieden?

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8 Antworten

Wem nützt das, wenn Du in deiner schriftlichen Kündigung den wahren Grund nennst? Mach es nicht, damit erzeugst Du verbrannte Erde, die Du nie wieder betreten kannst, und wer weiß, wen Du von denjenigen mal wieder siehst ("you always meet twice in your life!").

AAAAber: bitte wende Dich an Deine Gewerkschaft, oder ähnliches, damit das, was bei Deinem bisherigen Arbeitnehmer abläuft, endlich ein Ende nimmt. Deinen Kollegen zuliebe. Oder schreib einen anonymen Brief, genau mit dem Inhalt wie er hier steht, aber mit namentlicher Nennung des Chefs , an die Geschäftsleitung.

Du schreibst, dass manche der Kollegen krampfartige Bauchschmerzen auf dem Weg zur Arbeit bekommen. Und ich glaube Dir, dass das keine Übertreibung ist, sonderm vermutlich sogar noch eine gelinde Untertreibung dessen, was Du und Deine Kollegen durchmachen. Den Gang zur Toilette zu kontrollieren zeugt von krankhaftem Kontrollwahn, und passiert dann, wenn der Chef keine Ahnung von seinem Job hat, überfordert ist, und keine Ahnung von Mitarbeiterförderung hat, damit das Team positiv gestimmt ist. Im Gegenteil, so eine ruinöse Stimmung wird sich irgendwann auch auf die Kunden auswirken.

Wenn Deine Kollegen morgens auf dem Weg zur Filiale schon k*otzen möchten, ist das ein sehr schlimmes Zeichen von extremer seelischer Belastung, und die heißt "Burn Out" In schicken Managermagazinen wird das oft sehr detailreich geschildert, und man gewinnt den Eindruck, dass es nur in den höheren Gehaltsklassen mit viel Verantwortung sowas gibt.

Fakt ist: Gerade in der Mittelschicht scheint die Sklavenhaltung wieder aufzuleben. Die Mieten explodieren, die Nebenkosten, und die Lebensmittelpreise sowieso... Da kann man mit einem Angestellten, der abhängig von seinem Einkommen ist machen was man will. Denn sein Einkommen liegt an der Schmerzgrenze bei jedem Inflationspunkt.

Ein Tipp noch: versuche mit den Kollegen, mit denen Du auf der Arbeit Dich gut verstanden hast, ein regelmäßiges Treffen zu organisieren. Auch Deine Kollegen sollten da raus. Macht Euch stark. Organisiert und wehrt Euch.

In der Probezeit niemand einen Grund anzugeben.Wenn Du den neuen Arbeitsvertrag schon unterschrieben hast und der Meinung bist das noch loszuwerden Dann schreib's halt rein. Ich denke aber es wird niemandem etwas bringen.Wenn der Chef bis jetzt bei vielen Beschwerden von verschiedenen Mitarbeitern nichts unternommen hat, wird er das jetzt auch nicht tun.Sei froh daß Du weg bist.

Wenn Du ein akzeptabeles Zeugnis haben willst, dann solltest Du ohne Angaben von Gründen kündigen. Das kannst Du in der Probezeit. Wenn Du Dein Zeugnis hast, kannst Du, wenn Du weg bist, immer noch einmal einen Brief an die Geschäftsleitung schreiben.

Genau, in der Probezeit kannst du ohne Angabe von Gründen kündigen. Das solltest du auch nützen, denn schlecht über einen ehemaligen Arbeitgeber zu reden kommt in einer neuen Firma gar nicht gut an.

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Darauf würde ich lieber verzichten. Innerhalb der Probezeit kann man eh ohne Angabe von Gründen kündigen. Sobald Du etwas neues unterschrieben hast, sofort kündigen. Du könntest dann der ungeliebten Kollegin nochmal persönlich zum Abschied gehörig den Marsch blasen...das wäre die bessere Variante.

da du kündigst, kann es dir egal sein, was der chef hinterher von dir denkt

andererseits nutzt dir ein nachtreten wenig, wenn du ohnehin gehst

eigentlich würdest du ja lieber bleiben und die andere geht, nicht wahr? in dem fall empfehle ich, die kündigung ohne diese begründung vorzubereiten, und in einem gespräch mit dem chef klarzustellen, daß es so nicht geht, und wenn er in dieser hinsicht nicht auf die kollegin einwirken möchte, du leider kündigen mußt

ps: beziehe dich auf gar keinen fall auf kollegen! diese dulden den terror schon länger - zur rede gestellt wird so mancher sich dumm stellen und von nichts wissen - und du stehst als märchentante und intrigantin dar

Einzelgespräche fanden bereits mehrfach statt. "Ich werde sagen was Sache ist, werde kein Blatt mehr vor den Mund nehmen". Bekam ich nur zu hören. Was letztendlich in den 4 Wänden gesprochen wurde und was nicht, wissen leider nur die 2. Ich jedenfalls habe meinen Mund aufgemacht ..

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Warum solltest Du das genau begründen? Daduch schießt Du nur um Dich und verbaust Dir die Chance auf ein einigermaßen neutrales Zeugnis. Schließlich steht auch in den meisten Arbeitsverträgen, daß das Verhältnis in der Probezeit ohne Angabe von Gründen beiderseitig gekündigt werden kann.

Mach den Vertrag mit demneuen Arbeitgeber fest, kündige fristgerecht Deinen alten Vertrag und laß Dir erst später von Deinem (Noch-)Chef ein brauchbares Zeugnis schreiben.

Viel Erfolg.

wenn IHR euch zusammen tut ,seid ihr doch stark.ich verstehe nicht warum ihr euch von einer person fertig machen lasst.chefs mischen sich prinzipiell nicht in sowas ein,die wollen ihre ruhe und wenn du gehst kommt die nächste.kämpft gemeinsam gegen das monster und wenn der marktleiter durch sie krank wird,muss er weg,hat er kein durchsetztungsvermögen,wo sind wir denn?

Eine ausgezeichnete Antwort.

Normalerweise kann man eine solche Kollegin sowas von gegen eine gedachte Wand laufen lassen.

Und solange keine Zeugen dabei sind, dürfen ruhig auch mal härtere Worte fallen, nach dem Motto ... "Nun hör mir mal gut zu, du Schlampe!" ^^

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Das macht man nicht.

Man kann höchstens schreiben: "Wegen unüberbrückbarer Differenzen mit einer Mitarbeiterin...."

Jemanden "ein Ei ins Nest legen" gehört sich nicht. Damit begibst Du Dich genau auf das Niveau, das Du hier beklagst.

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