Kündigen im ersten Quartal - Urlaubsanspruch

3 Antworten

30 Werk- oder Arbeitstage? Bei 30 x-Tagen im Jahr, wären das anteilig 2,5 Tage pro Monat. Dann würdest du für Januar, Februar, März 7,5 Tage, aufgerundet also 8 Urlaubstage haben. Wenn du bereits 2 genommen hast, bleiben dir 6.

Natürlich kannst du den Resturlaub nehmen. Wenn es die betrieblichen Erfordernisse jedoch verlangen und sie ihn dir nicht gewähren können, weil z. B. zu viel Arbeit anfällt, dann können sie ihn dir auch auszahlen.

Und die dürfte ich auch am Ende März einlösen? Habe ich das Recht den Resturlaub so einzulösen?

0
@AbiGailCat

Ob er dir genehmigt wird, entscheidet dein Chef. Du solltest ihn rechtzeitig einreichen, damit auch er sich darauf einstellen und planen kann.

0
@Appelmus

Kann ich jetzt noch nicht fest sagen :)

Wäre doch zu meinem Nachteil meinem Chef jetzt schon zu sagen, hey ich werde wahrscheinlich/vielleicht im Februar kündigen.

Kann er mir denn Urlaub also verweigern??

0
@AbiGailCat

Nein, er steht dir zu. Ob er dir in Form freier Tage gewährt oder eben ausbezahlt wird, liegt bei deinem Arbeitgeber. Ersteres ist vorrangig zu gewähren. Wenn jedoch gerade Personal ausfällt oder zu viel auf Arbeit ansteht, kann er dir diese Form der Gewährung verweigern und ihn dir stattdessen ausbezahlen.

Es bleibt dir überlassen, ob du bereits jetzt mit offenen Karten spielst.

0
@Appelmus

Vielen Dank :)

Und egal wie kindisch es klingen mag: Chef spielt nicht mit offenen Karten, da werde ich mich hüten es ebenso zu tun!

0

Dein Urlaubsanspruch von 30 Tagen im Jahr teilst du durch zwölf Monate = 2,5 Tage je Monat. Wenn du Ende Februar gehst hast du also 2 x 2,5 = 5 Tage Urlaubsanspruch. Abzüglich dem was du bisher genommen hast ergibt sich der Resturlaubsanspruch

Sind natürlich drei Monate also 7,5 Tage. Sorry, hatte mich verlesen.

0

Danke. Die Rechnung ist nicht das Problem :) Mir geht es darum, habe ich das Recht den Urlaub überhaupt gewährt zu bekommen und ob es SICHER ist, dass der Urlaub auch dann aufgerundet wird zum Bsp. wie bei Appelmus unten beschrieben wird.

0
@AbiGailCat

Ja, er wird aufgerundet. Steht alles im BUrlbG:

(2) Bruchteile von Urlaubstagen, die mindestens einen halben Tag ergeben, sind auf volle Urlaubstage aufzurunden.

1

Das Bundesurlaubsgesetz sieht Urlaubsgewährung vor Abgeltung vor. Mit den Überstunden verhält er sich genau so.

Wenn Dein AG Dir den Urlaub nicht geben will, muss er das schon begründen. Nur sagen dass das betriebsbedingt nicht geht, reicht nicht. Er muss nachweisen können, dass man Dich unbedingt die letzten Tage noch braucht. Das ist gar nicht so einfach. Viel Arbeit oder ein Kollege krank reicht hier nicht. Da muss schon noch mehr sein.

Wenn Du die Kündigung einreichst, solltest Du im Schreiben auch Deinen Resturlaub und die Überstunden als Freizeitausgleich fordern und auch ein qualifiziertes Zeugnis verlangen.

Was möchtest Du wissen?