Kühle Wohnung im Sommer - Kleinklimaanlagen nützlich?

3 Antworten

Von Klimaanlagen im modernen Dachgeschossen muss abgeraten werden. Wird der Innenarum aktiv stark heruntergekühlt, so kehren sich die Dampfdiffusionsprozesse im Dachaufbau um. Es fällt Tauwasser im Dämmstoff an der Dampfbrense aus, was den Dämmwert senkt und das Dachgebälk faulen lässt.

Ventilatoren kühlen die Haut. Die alukaschierte Luftpolsterfolie (Autoscheiben-Eisfrei-Folie) vor (!) die Fensterscheibe des Schrägdachfensters geklemmt hilft gegen übermäßige Wärmeeinstrahlung.

Ich schließe mich meinem Vorredner an - das mit den feuchten Tüchern ist eine Möglichkeit. Man kann auch versuchen direkt die Vorhänge anzufeuchten, wenn der Stoff das zulässt (er muss etwas saugfähig sein). Dazu nimmt man einfach ein Spritzflasche wie für die Blumenpflege und stellt sie so ein, dass das Wasser ganz fein herausnebelt. So kann man einfach die Vorhänge gleichmäßig anfeuchten. Es dauert nur eine Weile bei allen Zimmern. Zu Schulzeiten hat das unser Physiklehrer immer gemacht und da hat man die Unterschiede zwischen den Klassenzimmern stark gemerkt. Ich selbst habe es auch schon probiert - zusammen mit deinem Ventilator müsste das eigentlich helfen. Es gibt auch Geräte und Vorrichtungen die Wasser verdunsten sollen (die sind eigentlich zur Regulierung der Luftfeuchtigkeit gedacht) oder man stellt zusätzlich Schüsseln mit Wasser auf, Verdunstung ergibt immer etwas Abkühlung.

Also Kleinklimaanlagen sind wohl tabu. Teure Stromfresser, wie du selbst schon sagst. Und ansonsten wird wohl nichts anderes bleiben, als die Wohnung tagsüber total zu verrammeln (Sonnenschutz total) und erst am Abend wieder alles aufmachen. Wenn man dann allerdings in dieser Wohnung auch arbeiten soll kann man ganz schnell zum Dunkelmäuschen werden. ;-)

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