Küchengehilfe ohne Berufserfahrung?

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6 Antworten

Hallo Jamaicaaa,

nach über einem Jahr ohne geregelte Arbeitszeit ist es vollkommen normal, dass man erst mal Bammel hat, ob man das hinkriegt. Was Dir dagegen helfen könnte:

Jetzt schon so tun als ob, also die Zeit bis zur Aufnahme eines Jobs so gestalten, als hättest Du bereits einen Job. D.h. zeitig aufstehen und Dich einige Stunden konzentriert mit Vorbereitungen auf diesen Job beschäftigen, wie z. B. Dich mit Kochen, Rezepten vertraut machen, Videos auf Youtube zum Thema suchen und 'nachmachen'. Pause machen und wieder einige Stunden s. o.

Der Job dauert ja nur bis Februar, bis Du Deine begonnene Lehre wieder aufnehmen kannst und zu Ende bringen wirst. Das sind also nur Okt, Nov, Dez. und Jan. = ergo NUR 4 Monate - ein sehr überschaubarer Zeitraum ;-) Sage Dir dazu selbst im Geiste immer wieder: "Ich schaffe es und halte durch, um mein Ziel zu erreichen."

Das Ziel, die Ausbildung zu Ende zu bringen, hast Du dann durch das Durchhalten des Jobs Dir selbst so nebenbei auch erleichtert :) Du bist wieder an Arbeitszeiten gewöhnt, hast Dir bewiesen, dass Du es kannst und weißt dann, dass Du die Abschlußprüfung auch schaffst!

Hilfreich ist es auch, sich das gesetzte Ziel mit einer positiven Selbstsuggestion schriftlich und/oder einem Bild/Foto des erreichten Zieles irgendwo aufzuhängen/hinzulegen, wo man es oft sieht. Mal ein Beispiel: "Ich schaffe es!" und ein Foto von 'Ratatouille' (Ratte? weiß ich nicht mehr genau, war aber lustig) aus dem Film oder einem Koch/einer Köchin mit Kochmütze oder so. Da sind Deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt und es darf ruhig fröhlich sein, denn mit dieser Basis erleichtert man es sich auch noch auf humorvolle Art ;-))

Ich weiß übrigens, dass Du das schaffst! (Das 'andere, du weißt schon' hast Du ja auch geschafft!)

LG

Buddhishi

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Aus meiner Erfahrungswelt heraus geschrieben, muss man in einer Küche schnell, umsichtig und flexibel sein. Auch wenn man "nur zuarbeitet", müssen die Essen, die man in der Mache hat, hintereinanderweg vorbereitet werden. Also zum Beispiel Gemüse schneiden, Fleisch panieren oder schneiden oder Teller anrichten mit Salatbeilagen.

Oft muss man auch überall und nirgends sein. Was bedeutet, dass man manchmal mit einer Hand in einem Topf rühren soll, während die andere Hand Klöße abrollen soll. Es kommt immer darauf an, wieviele Leute in der Küche sind und ob die Aufgaben klar verteilt und benannt sind.

Ich hab mal in einem Bistro gearbeitet, wo das Inhaberehepaar völlig gegensätzliche Ansagen gemacht hat. Führungsqualitäten gleich null. Ich war dann auch so frei, ihnen das bei meinem Abgang mitzuteilen.

Viele Restaurants stellen auch offiziell Küchenhilfen ein, erwarten aber, dass ein ausgebildeter Koch vor ihnen steht. Ganz nach dem Motto, "So schwer ist das doch nicht."

Man muss oder kann es nur einfach versuchen. Mehr kann ich dir aus meinen Erfahrungen nicht sagen. Entweder hat man Glück und gerät an einen Chef und Kollegen, die einen an die nötigen Arbeiten mit Ruhe und Zeit heranführen. Oder man hat Pech und soll vom ersten Tag an funktionieren, obwohl aus der Bewerbung hervorging, dass man keine ausgebildeten Erfahrungen hat.

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Ich habe zwei Monate ungelernt als Küchenhilfe gearbeitet. Meine Erfahrung war, dass man mir gar nicht zugetraut hat außer Spülen. An die Kasse hat man mich trotz Interesses ebensowenig ran gelassen wie an die Zubereitung.

Wenn Du selbst an Deiner Auffassungsgabe zweifelst, würde ich es tendenziell eher lassen. 

Damit will ich aber nicht sagen, das Ungelernte die Arbeit nicht schultern können. Aber ohne großes Selbstbewusstsein geht es kaum.

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Kommentar von Jamaicaaa
16.09.2016, 01:24

Ja ich zweifle an meiner Auffassungsgabe aber die wird nun bei allem benötigt, wenn mans vorher nie gemacht hat und neu einsteigt.
Sprich, ob ich nun Küchengehilfe oder was anderes mache, neu lernen muss ich sowieso.
Und..
Nichts geht ohne Selbstvertrauen und einfach lassen wäre viel zu einfach, da erreicht man ja garnix im Leben wenn man jeder Sache ausweicht die einem etwas Bange macht. Meine Meinung, & danke für deinen Ratschlag.

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Lies  Deine ersten beiden Sätze und Du kannst daran erkennen, wann es für Dich bergab ging: Schwierigkeiten in der Firma , Lehre hingeschmissen, Depressionen, keine Arbeit, kein Geld. Die Lösung: Aufstehen und eine Ausbildung beginnen, die Dir zusagt. Dann hast Du eine Zukunft, Arbeit Geld, Anerkennung von Dir selbst und von anderen.Die , die es geschafft haben, haben die Schwierigkeiten angenommen und gemeistert.Für alles im Leben das man erreichen will, sind Hürden und  Schwierigkeiten gesetzt, die gemeistert werden wollen.Wenn Du das wirklich nicht alleine schaffst, dann hole Dir psychologische Hilfe, aber nur soviel wie Du brauchst, um eine neue zu Dir passende Ausbildungsstelle zu finden, das reicht als erstes Ziel.

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Kommentar von Jamaicaaa
15.09.2016, 10:01

Mir fehlt nurnoch 1 Berufsschuljahr und die Abschlussprüfung um meine alte Lehre abzuschließen.
Das dauert noch bis Februar bis ich da antreten kann. Bis dahin arbeite ich.

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Du willst es - du schaffst es!

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Mach noch ne Lehre

ohne Ausbilung hat mans extrem schwer und du wirst nie was verdienen

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Kommentar von Jamaicaaa
15.09.2016, 10:01

Mir fehlt nurnoch 1 Berufsschuljahr und die Abschlussprüfung um meine alte Lehre abzuschließen.
Das dauert noch bis Februar bis ich da antreten kann. Bis dahin arbeite ich.

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