Küche im Mietvertrag

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3 Antworten

Der Vermieter ist dafür verantwortlich, dass alle Teile der EBK funktionieren, mehr nicht. Keineswegs muss er diese dem neuesten Stand der Technik anpassen. Sollten Teile nicht mehr funktionieren, wäre das ein Mangel den du schriftlich anzeigen solltest. Dann entscheidet der Vermieter ob repariert oder ausgetauscht wird (gleichwertiger Ersatz! keineswegs ein Superherd). Deine Vorstellungen kannst dem Verm. vorschlagen, machen muss er diesbezüglich nichts. Wenn du privat Teile neu und modern haben willst, musst du die vermieteten Teile aufbewahren und bei Auszug wieder einbauen. Ansonsten geht die neue Küche in das Eigentum des Vermieters über. Er könnte auch Schadenersatz fordern. Dann gälte allerding neu für alt, d.h., du müsstest den Zeitwert ersetzen.

Für die Reparatur der vermieteten Küche ist der Vermieter zuständig, schließlich zahlst du Miete. Das gilt, auch wenn im MV das Gegenteil steht

Wenn in einem Mietvertrag (2007) eine "neuwertige" Küche enthalten ist, die vom Mieter gepflegt werden muss und Reparaturen durchgeführt werden muss. Damaliger Wert ca. 1000 € (Schätzwert)

Pfleglich damit umgehen muss der Vermieter, jedoch Reparaturen sind eigentlich Sache des Vermieters.

Ich würde sagen zwischen 10- 30 % des Kaufpreises, je nach Zustand.

Darf man einen neuen Herd + Kochhfeld in die Küche einbauen, wenn man beim Auszug wieder die alten Sachen einbaut?

Darf man, man muss nur darauf achten, das der Herd vom Vermieter keinen Schaden nimmt.

Kann man die Küche dem Vermieter abkaufen und aus dem Mietvertrag streichen?

Wenn der Vermieter sich darauf einlässt, ist es möglich.

Diese Küche hat heute nach nahezu 6 Jahren praktisch keinen Restwert mehr, wenn dann allerhöchstens 100 €! Natürlich kannst du einen anderen Herd einbauen, bei Auszug baust du eben dann den alten wieder ein.

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