Ksp Gebühren bezahlen?

4 Antworten

Hallo

Bei berechtigten Forderungen trägt der Schuldner die Kosten die durch das Inkassoverfahren verursacht wurden. Zunächst müssen Sie jedoch im Verzug sein. Um in Verzug zu geraten muss eine berechtigte Hauptforderung bestehen über die eine ordnungsgemässe und fehlerfreie Rechnung erstellt wurde. Diese Rechnung muss Ihnen zugegangen sein, d.h. die Rechnung muss in ihrem Briefkasten angekommen sein. Den Zugang der Rechnung an ihre Anschrift muss der Gläubiger beweisen. Zu beweisen wäre der Zugang im Grunde nur bei Zustellung per Einschreiben mit Rückschein. Weiterhin muss in aller Regel eine Mahnung über die fällige Forderung zugegangen sein. Auch den Zugang der Mahnung hat der Gläubiger zu beweisen. Der Gläubiger ist ausserdem verpflichtet die Beitreibung so kostengünstig wie möglich zu gestalten und das Inkassobüro muss sich an die allgemeine Schadenminderungspflicht halten. Die Kosten für das Inkasso können somit niemals höher sein als die Kosten die ein gerichtliches Verfahren verursacht. Das Amtsgerichts Neuruppin hat mit Urteil vom 19.11.2010 (42 C 24/10) entschieden, wonach die Aufwendungen für ein Inkassounternehmen in Höhe einer 3/10-Rechtsanwaltsgebühr nebst Telefonkostenpauschale erstattungsfähig sind. Bei einer Hauptforderung von bis zu 500,- Euro wären nach diesem Urteil Inkassogebühren in Höhe von 13,50 zulässig. Kontoführungsgebühren sind im Übrigen grundsätzlich nicht erstattungsfähig.

Es gibt auch genug Gerichte, die Inkassogebühren komplett streichen oder auf 3€ zusammenstreichen. Sauber begründet und rechtskräftig. Wenn nur die Inkassogebühren übrig bleiben, finden sich kaum gewonnene Klagen. Überhaupt werden die Inkassogebühren selten bis nie eingeklagt. Das Risiko ist den Inkassos viel zu hoch. Zumal viele Inkassos damit werben, kostenlos zu arbeiten. Wer aber kostenlos arbeitet und nie eine Rechnung erstellen wird, bei dem kann auch nie Schaden entstehen, der als Schadensersatz einklagbar wäre.

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  • Hauptforderung sollte bezahlt werden oder man widerspricht dieser, wenn man denkt, dass keine Forderung besteht.
  • Zinsen ebenso
  • alles andere ist ziemlich unkonkret gehalten. Für jede Mahnung 2,50 € für jede Rücklastschrift 3-6,- €.
  • Ich würde die Forderung direkt an den Auftraggeber zahlen nicht an KSP.

KSP ist nicht gerade klagefreudig, das macht die Sache für dich einfacher. Lass mich raten, es geht um ebay, paypal oder xing.

Ja genau es geht um Paypal ich habe von denen vorher nie eine Mahnung oder sowas bekommen.

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@Waldi1990
ich habe von denen vorher nie eine Mahnung oder sowas bekommen.

Es ist ein Irrglaube dass man immer angemahnt werden muss um in Verzug zu geraten. Es kann vertraglich festgelegt werden und ist meistens auch so, dass wenn ein konretes festgelegtes Zahlungsziel überschritten wird der Verzug danach automatisch eintritt.

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Paypal hat noch nie geklagt

Paypal / Minus - Problem mit KSP Anwälten

Hallo zusammen,

 

ich bräuchte mal Hilfe zu folgendem Sachverhalt:Verkäufer A versteigert einen Artikel bei Ebay, Käufer stellt Käuferschutzantrag, Paypal schiebt dem Käufer das Geld am 14.3.11 wieder zurück.
Soweit ist alles in Ordnung bis jetzt.Durch diese Aktion hat Veräufer A natürlich
einen negativen Kontostand von 350 € bei Paypal.Am 21.4. erhält der Verkäufer eineMail von den KSP Rechtsanwälten, mit der Bitte um Zahlung der Forderung und zusätzlich folgende Gebühren:

Hauptforderung 350
Verzugszinsen 1
vorgerichtliche Kosten 20
Gebühr in Höhe von 60
Auslagenpauschale 12

 

Zusammen circa 450 €, mit Frist bis zum 27.4.Brief mit dem selben Inhalt geht auch am 21.4. ein.Verkäufer B überweist die Hauptforderung am 27.4. auf das Paypal-Konto. KSP versucht telefonisch Kontakt aufzunehmen.Wie wird das ganze seitens KSP weitergehen ?


Wie soll sich Verkäufer A weiter verhalten ?


Sind die knapp 100 € Gebühren ok ? Kommt
mir persönlich sehr hoch vor.

Fragen über Fragen

Würde mich über eure Meinungen freuen !

Grüße !

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Die Verzugsgebühren belaufen sich auf sage und schreibe 238 Euro! Bei einem rückständigen Darlehensbetrag von 280 Euro.

Ich habe gleich diesen Gebühren widersprochen und eine Aufstellung angefordert, wie sich diese Gebühren zusammensetzen, denn es steht nur "Verzugsgebühren", keinerlei Unterteilung, dabei.

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