KSK Einkommensschätzung

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4 Antworten

Wenn das Einkommen, z.B. im Falle erst aufgenommener selbständiger Tätigkeit, noch nicht bekannt ist, so wird zunächst der für das erste Berechnungsjahr gültige Mindestbeitrag fällig. Denn zu beantragen ist deine Angelegenheit; dafür gibt's Formulare beim Versicherer, auch online downloadbar! Im nächsten Jahr wird dann, wie Du richtig annimmst "abgerechnet" bzw. eingestuft nach tatsächlichen Erträgen aus dieser Tätigkeit, die Du aber selbst deklarierst, also beeinflussen kannst im Betriebsergebnis, so Du die Kostenstruktur genauestens einbringst und damit deine Erträge wirksam minderst... Frag' deinen Unternehmensberater! Deinen Steuerberater geht das nichts an; der muß und wird dir solche Hinweise auch nicht geben, sondern weiß ganz genau, wofür er zuständig ist (weils Geld bringt) und wird darüber hinausgehende Beratung allein aus Haftungsgründen "klein halten" oder ganz vermeiden. Ich kenne hinreichend Leute, die treffen ihren Steuerberater bei Parties und kriegen keine hilfreichen, weil deftig sparenden Hinweise... Hier habe ich schon mehrfach Mandanten abgeholt mit deutlich mehr "Ertrag" aus Steuerrückzahlungen durch gründlichere Jahresabschlüsse. Steuerberater sind schließlich auch nur Menschen, mit allen nur möglichen Fehlern und manchmal eben auch erschreckende Unkenntnis im eigenen Fach.

Du solltest schon eine einigermaßen genaue Auskunft geben. Wenn Du hinterher den Einkommensteuerbescheid einreichst und sich daraus eine Nachzahlung ergibt, zahlst Du mit Sicherheit Zinsen für die Nachzahlung, die Du nirgends steuerlich geltend machen kannst.

Moin..,

die KSK berechnet deine Beiträge aufgrund der aktuell vorliegenden EkSt.-Bescheide. Sollte es Abweichungen in der aktuellen Einnahmesituation geben, wäre ein Änderungsbescheid des Finanzamtes für das folgende Jahr hilfreich.. ( Vorauszahlungsbescheid ). Verdienst du aber sowieso mehr, macht auch dieses keinen Sinn..., und leider gilt dieses auch für die RV...! ( Obergrenzen sind die Beitragsbemessungsgrenzen für KV und RV ).., und bei 3.900.-€ / mtl. bist du nicht mehr weit weg von Diesen...!

Bislang hat die KSK immer meine Beiträge aufgrund einer Jahreseinkommensschätzung berechnet, einen EkStBescheid wollten die bislang noch nie von mir sehen...???!

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Frage wäre zunächst, ob Du ein Geschäft angemeldet hast und deshalb eine Einkommensschätzung abgeben sollst,. Normalerweise läuft das jedoch so ab, dass man der KK den Einkommenssteuerbescheid des Finanzamtes vorlegt und danach wird dann der Beitrag festgesetzt. Solange aber ein solcher Bescheid nicht vorliegt, aus welchen Gründen auch immer, kannst du eine Einkommensschätzung abgeben. War dein Einkommen höher, als dein Schätzung, zahlst du die Differenz nach. War das Einkommen geringer als geschätzt und du hast zuviel gezahlt, dann wird dir die Überzahlung erstattet, oder mit Folgebeiträgen verrechnet. Das Einkommen kann man oftmals nicht genau schätzen, ist eben abhängig vom Auftragseingang und der gestellten und bezahlten Ausgangsrechnungen.

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