KS/Auxilia Jurprivat - fallender Selbstbeteiligung - Eintrittspflicht?

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Gerne beantworten wir als KS/AUXILIA Ihre Frage. In unserem Tarif JURPRIVAT können Sie u.a. eine fallende Selbstbeteiligung wählen. Dabei richtet sich die Selbstbeteiligung nach den bisherigen schadenfreien Jahren. Als schadenfrei gilt ein Versicherungsjahr, in dem kein Rechtsschutzfall gemeldet wurde, für den seitens der AUXILIA eine Eintrittspflicht besteht. Die Eintrittspflicht besteht, wenn Sie eine Zusage von uns erhalten, dass die Kosten des Rechtsstreits übernommen werden. Dies ist unabhängig vom Ausgang des Rechtsstreits und der durch uns geleisteten Zahlungen.

Der Tarif ist nach diesen Voraussetzungen berechnet. Rechtsschutzfälle sind zum Teil sehr langwierig. Bis die Schuldfrage entschieden ist, kann einige Zeit vergehen. Auch gehen wir mit Vorschüssen für Anwälte, Auslagen für Gerichte und Gutachter etc. in Vorleistung, um die besten Voraussetzung für die Durchsetzung Ihres Rechts zu schaffen.

Alternativ können Sie im JURPRIVAT auch eine feste Selbstbeteiligung von 150 oder 250 EUR vereinbaren. Diese ist unabhängig von eventuell vorangegangenen schadenfreien Jahren. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen auch gerne unter zentrale[at]ks-auxilia.de bzw. über unsere Website www.ks-auxilia.de/rechtsschutz zur Verfügung.

Im Rahmen der Rechtsschutzversicherung gibt es, wie bei jeder anderen Versicherungsart auch, eine so genannte Eintrittspflicht seitens des Versicherers. Diese wird auch als Leistungspflicht bezeichnet. Sie gehört zu den grundlegenden Pflichten, welche der Versicherer laut Vertrag zu erfüllen hat. Diese Pflicht ist immer dann zu erfüllen, wenn dem Versicherten ein Schaden entstanden ist, der laut den Versicherungsbedingungen von der Versicherungsgesellschaft reguliert werden muss. Bei der Rechtsschutzversicherung besteht die Leistungspflicht zum Beispiel in der Übernahme der Gerichts- und Anwaltskosten bei einem Rechtsstreit. Erfüllt der Versicherer seine Eintrittspflicht nicht, so kann der Versicherte die Leistung im schlimmsten Fall auch bei Gericht einklagen.

Damit ist man genauso schlau wie vorher. Die Frage ist doch, ob es als Leistungspflicht bezeichnet wird, wenn man einen Prozess anstrebt, bei dem vorab schon mal Kosten anfallen, diesen Prozess gewinnt und sämtliche Kosten vom Gegener getragen werden. Bezeichnet dies die Versicherung, obwohl sie im Endeffekt keine Kosten hatte, als Leistungsfall. M.E. nicht.

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nein du liegst nicht falsch, dies ist völlig richtig. Am Jahresende bekommt man eine Schadenliste und ein eventuellen Rückstufungsplan. Es gibt aber auch Gesellschaften die günstiger sind

Kostenübernahme Rechtsschutzversicherung Rentenverfahren

Leider habe ich während eines Erwerbsminderungsrentenverfahrens meine Rechtsschutzversicherung gewechselt.

Im Klageverfahren habe ich meinen Rechtsanwalt gefragt eine Deckungszusage bei der zuständigen Versicherung einzuholen.

Beide Versicherung lehnten ab, weil der Versicherungsfall nicht während den Vertrag eingetreten ist: Versicherung alt: nimmt als Datum Ablehlungsbescheid Deutsche Rentenversicherung (DRV) Versicherung neu: nimmt als Datum Rentenantrag.

Ich habe daraufhin meinen Rechtsanwalt gefragt zu klären wann genau rechtlich gesehen den Versicherungsfall eingetreten ist.

Hierauf habe ich keine Antwort bekommen und er hat nochmal beide Versicherungen angeschrieben. Antwort: beide Versicherungen haben verschiedene Auffassungen wann der Versicherungsfall eingetreten ist und lehnen ab.

Dann habe ich meinen Anwalt nochmals gefragt eine Deckungsklage einzuholen, aber er hatte bedenken auf Erfolg.

Jetzt ist das Klageverfahren erfolgreich beendet und die DRV hat mit meinen Rechtsanwalt die Kostenerstattung für die Anwälte, Anwalt 1 (Widerspruchsverfahren) und Anwalt 2 (Klageverfahren) abgerechnet.

Für das Widerspruchsverfahren erstattete die DRV Teilbetrag 1 und für das Klageverfahren Teilbetrag 2.

Rechtsanwalt 2 will alle erstattete Kosten (Betrag 1 und 2) behalten.

So bleibe ich auf Kosten sitzen: ich bekomme keine Erstattung für das Widerspruchsverfahren von Anwalt 1 und trage selber die Kosten für das Klageverfahren Anwalt 2.

Fragen: wann genau, rechtlich gesehen, ist der Versicherungsfall für die Reingetreten? ist Versicherung alt oder neu zuständig oder keine? was genau soll ich tun, damit ich (ein Teil) der Anwaltsrechnungen 1 und 2 zurück bekomme. noch einen Rat?

Danke vielmals!

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