Kritisiert Werther den Adel und die Bürger wegen der Aufklärung?

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Werther ist kein Literaturwissenschaftler und will grobe Einteilungen nicht bestätigen - er lebt und reagiert also nicht im Sinne der Aufklärungskritik (das gilt höchstens fûr seine Kritik der Frau des Pfarrers, was nicht gerade erwartet ist).

Er lebt einfach im Sinne seines Lebensgefühls, und dieses ist vom Gefühl der Natur und der Freiheit geprägt - daher seine Ablehnung von Regeln und allem, was der Freiheit (was Goethe aber als Illusion entlarvt) im Wege steht.

wie lange ist wegen psychischer belastung eine Krankschreibung "gerechtfertigt"?

Erstmal die Vorgeschichte: Ich bin Lehrling und bei meiner Firma über eine "überfirma" (jugend am werk) angestellt.

Ich habe im Dez. erfahren das mein vater krebs hat, und wurde da auch immer unfähiger meine arbeit fehlerfrei zu machen, jetzt aber seit ca 1 1/2 Monaten wissen wir das es nicht heilbar ist, wir dachten erst noch er hätt noch genug zeit usw, jetzt wird es mit seinen schmerzen allerdings so schlimm dass er kaum noch daheim ist, permanent im KH auf Palliativ, und es geht ihm zunehmend schlechter. Ich merke auch wie es sich extrem auf mich auswirkt, ich bin permanent müde, schlafe kaum noch, will zwar weinen aber es kommt einfach nichts (nicht das ich es nicht zulassen würde), ich bin auch momentan wieder sehr von meinem Essverhalten besessen, ebenso mit meinem Training, ich kann mich auch am we zb kaum motivieren aufzustehen .. geschweige denn zu essen .. da der appettit weg ist ..

Nun aber zum Thema: Ich war jetzt bereits eine Woche krankgeschrieben weil sich körperlich bei mir nichts mehr regeln ließ, ich hatte totale kreislauf probleme, geht es da evtl dass ich da etwas zeit an meine krankschreibung dranhänge um mich evtl aufzurappeln? Ich muss allerdings dazu sagen beide chefs wissen bescheid (von beiden firmen) was mit meinem Vater ist, und sind was mich betrifft sehr kulant, aber ist es "zumutbar" dass ich länger zuhause bleibe? Oder steht mir eine kündigung bevor? :o

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Einstweilige Anordnung gegen Stalker abgelehnt. Pflicht zur Aufklärung bei Antragstellung?

Habe endlich Mut gehabt, gegen meinen Borderliner vorzugehen. Erste Stufe: Schutz, da ich stets in Angst vor ihm lebe und er unberechenbar ist. Rechtsanwaltskanzlei riet mir Antrag aus Kostengründen sofort beim AG zu stellen. Habe Freundin als Hilfe dabei gehabt. Anrag abgelehnt!!!!!!!! Die Rechtspflegerin gab mir das Gefühl, der Antrag geht durch. Habe Sie extra gefragt, ob Antragsgegner im Falle der Ablehnung auch dieses Schreiben erhält. Ihre Antwort war: NEIN. Er hat die Ablehnung schon vor mir gehabt und sich dafür umgehend "gerächt". Diverse Positionen, die in dem Antrag als wichtig galten habe ich nicht aufgeführt. Kenntnis darüber habe ich im Anschluss durch Richterschreiben erhalten. Hätte mich die Pflegerin nicht hierauf aufmerksam machen müssen? Rechtfertigen muss ich mich nun in einem persönlichen Termin im Beisein von IHM. Jetzt "ärgert" er mich weiter. Aber: Keine Anrufe. Keine Gewalt. Nur! auf Psyche. 2. Stufe ist der Antrag, meine Gegenstände herauszugeben. Dies habe ich extra im Anschluss machen wollen, da erst mein Leben geschützt sein sollte. Wird wahrscheinlich auch abgelehnt. Richter meinte im Vorgespräch: "....dann fahren Sie doch und kaufen sich einen neuen Kühlschrank". Toll! Er ist mir immer einen Schritt voraus. Hat den teuersten Gegenstand in der Zwischenzeit "veräußert" - in Sicherheit gebracht. Keine Pfändung mehr möglich. Habe alle möglichen Versuche gestartet es auf legale Weise, rechtlich korrekt zu regeln. Kosten dafür noch einmal 1.500. Aber allein für meine schlechten Gedanken, komm ich wahrscheinlich mal in den Knast. Kann ich Widerspruch wegen falscher Belehrung der Rechtspflegerin einlegen? Bringt mir das was?

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Joseph von Eichendorff's "Begegnung" - Interpretation

Hallo liebe Community!

Ich habe heute meine Vor-abi Klausur im Deutsch Lk geschrieben. Ich habe mich für die Gedichtsanalyse entschieden. Dran kam das Gedicht "Begegnung" von Joseph von Eichendorff.

Ich habe es umfassend bearbeitet und wollte jetzt mal nachsehen, ob ich auf dem richtigen Weg war, jedoch finde ich im Internet nichts dazu (also bitte nicht löschen oder mit "google" antworten) Ich möchte unbedingt wissen, ob ich auf dem richtigen Weg war, damit ich heute noch in Ruhe abschalten kann und nicht die ganze Zeit darüber nachgrübele

Ich werde euch mal mitteilen wie ich das auf -gut-deutsch- verstanden habe;

Epoche: Romantik. weist typische Merkmale auf.

das lyrische Ich ist an einem Frühlingstag bei einem Spaziergang zufällig auf eine Hochzeitsfeier gestoßen. (habe erst überlegt ob er Hochzeitsgast war, oder ob es gar seine eigene war, aber die Tatsache, dass er daher wanderte hat mich dazu veranlasst zu schreiben, dass es zufällig war) die Atmosphäre ist fröhlich, schön, lebhaft und ausgelassen das Mertrum habe ich nicht erkannt, aber das erkenne ich tatsächlich nie.. viele ausdrucksstarke und positiv konnontierten Ausdrücke... die ganze Atmosphäre ist für das lyrische Ich überwältigend ("ich konnt vor lust nicht weitergehn")

Als er unter den tanzenden Hochzeitsgästen den Klang eines Lachens einer jungen Frau wahrnimmt, verliebt sich dieser sofort in sie.

so viel zu den ersten beiden Strophen. zu der letzten Strophe:

Ich war der Auffassung, das zwischen dieser Strophe und den ersten beiden eine Distanz besteht und ein Kontrast. Erstmal wegen einer zeitlichen Distanz. "es war mein lieb!s' lang her"..daraus habe ich verstanden, dass in der Zwischenzeit, nach dem Zeitpunkt der Hochzeitsfeier eine Liebesbeziehung entstanden ist, wegen "es war mein Lieb". und dass es schon lange her ist. Dann habe ich verstanden, dass die besagte junge Frau zu dem Zeitpunkt jemand anderen heiratet. Und dass sie mit ihrer alten Beziehung zum lyrischen Ich abgeschlossen hat, weil sie "ohne Scheue" blickt. Ich weiß nicht, ob das mit der Hochzeit zu weit hergeholt ist, aber darauf komme ich, weil sie in die Treue blickt. Treue habe ich als Symbol für eine Heirat erkannt, wegen dem Treueschwur. Als weiters Indiz dafür, dass ich eine Hochzeit vermutet habe ist das " Da jauchzt und klingt es aufs neue". Diese Beschreibungen wurden bereits bei der ersten Hochzeit verwendet. Und das " Sie kannte mich nicht mehr" sehe ich auch als Indiz dafür, dass die Hochzeit zum einen nicht mit ihm ist, und sie zum anderen mit der Beziehung abgeschlossen hat.

Die letzten beiden Verse, besonders der letzte, habe ich so verstanden, dass er mit dem ganzen nun auch abschließt. Er will es hinter sich lassen und einer neuen Zukunft entgegen gehen. Und der letzte Vers steht als einziger im Präsens..was ich auch als Indiz dafür erkannt habe. Ich habe jedoch auch geschrieben, dass er dabei eher traurig/wehmütig ist. Weil das Ende der Welt ja eher negativ ist

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