Kritische Menschen?

5 Antworten

Ja, ja, das ist oft so. Man kann hervorragend von eigenen Problemen ablenken, indem man sich auf die Probleme der anderen stürzt.

War es Jesus - oder Goethe" - der gesagt hat, dass man den Splitter im Auge des anderen sieht, aber den Balken im eigenen Auge nicht sieht? Egal, wer es war: Er hatte recht.

Woher ich das weiß: Studium / Ausbildung

Meiner Erfahrung nach teilweise ja. Nicht mal zwingend wegen dem Verdrängen. Sie sind nicht nur kritisch anderen gegenüber, sondern auch ihre eigenen größten Kritiker. Das kann im Zweifel zu einem unglücklichen ,stressvollen und aneckendem Dasein führen.

Nicht immer.

Ich finde mich ganz gut.. Aber ich kritisiere schnell, weil ich fehler und makel nicht leiden kann.

An mir selbst würde ich aber nie was ändern wollen. Ich glaube ich bin einfach ein Ar schloch

Nur weil man sich selber gut findet, so wie man ist, ist man kein A...loch. Ich kritisiere selber auch, besonders oft in Stress Situationen. Ich glaube, das macht jeder mal. Mir ging es mit der Frage ehr darum, das Personen von denen man weiß das sie selber Probleme haben, sich lieber andere Suchen um diese dann zu "therapieren" bzw. ihre Probleme zu lösen. Damit sie sich nicht um ihre eigenen Probleme kümmern müssen. Beispiel meine Tante: Sie ist seit ca. 6 Jahren öffentlich Alki , wie lange sie tatsächlich trinkt ist unbekannt. Sie hat 3 mal die Therapie abgebrochen immer dann, wenn es um Problembewältigung/lösung ging. Dann hat sie sich mehrere Personen in der Verwandtschaft gesucht und diese mehrmals auf deren Probleme aufmerksam gemacht und alles daran gesetzt deren Probleme zu lösen. Sie selber lässt sich aber nicht helfen und trinkt immer weiter.

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@Helpfullperson5

Ja, wie gesagt sowas gibt es sehr oft. Diese Menschen wollen dann entweder von ihren Problemen ablenken oder glauben sogar unbewusst, dass es hilft andere probleme "zu lösen und aufzudecken"

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Wird die Menschheit untergehen?

Ich denke, es ist sehr wahrscheinlich, das die Menschheit nicht dazu in der Lage ist, eine auf Dauer anhaltende Zivilisation zu erschaffen. Der Mensch hat zwei große Probleme:

1. Menschen sind im Kern egoistisch, jeder handelt direkt oder indirekt zu seinem eigenen Vorteil. Selbst Menschen, die anderen Menschen helfen, haben zu mindest unterbewusst die Intension, damit ihr ansehen zu verbessern. Zudem, wird meist die eigene Bevölkerungsgruppe, als die Überlegende angesehen, was früher oder später zu Kriegen führt.

2. Menschen denken sehr lokal. Das lässt sich auch gut an der erhöhten Anzahl an AFD Wählern beobachten. Menschen sind nur willig, gegen Probleme vor zu gehen, welche sie direkt vor Augen haben. Probleme, welche sich ihrer Aufmerksamkeit entziehen und nur durch Nachhaltigkeit bewältigt werden können, werden oft zu spät oder überhaupt nicht gelöst.

Ps. Wer einen Rechtschreibfehler findet, darf ihn gerne behalten.

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Wie erkennt man, wann Kritik aufrichtig ist und wann sie aus Neid oder Groll geschieht?

Es scheint so zu sein, dass Menschen hin und wieder Dinge oder Eigenschaften bei einem beanstanden, nur weil sie diese selber nicht haben; dass Menschengruppen oder -kollektive jeweils eine eigene Moral aufbauen, in welcher sie mit ihren Eigenschaften, mit ihrem So-sein gut aussehen und als makellos gelten.

Sobald aber jemand auftaucht, der ganz viel von einer Eigenschaft hat, von der sie ganz wenig haben, versuchen sie einem klarzumachen, dass diese Eigenschaft ein Übel sei. Hätten sie aber genauso viel von dieser Eigenschaft oder gar noch mehr, würde sie ihnen überhaupt nicht als ein Übel auffallen, sondern würde als etwas Positives und Begrüßenswertes - ein Vorzug eben - gelten.

Man möchte natürlich niemandem verbieten, einen zu kritisieren. Es wäre nämlich genauso ein Irrsinn, jedem zurückzuschießen, dass er einen nur deshalb kritisiere, weil er neidisch sei.

Deshalb: woran erkennt Ihr sinnvolle und woran destruktive Kritik?

Danke.

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