Kritik! Wie kann man lernen Kritik zu ertragen?

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9 Antworten

Hi

das Problem haben viele und die Antwort darauf ist sehr einfach. Das Problem bei dri scheint mir zu sein, dass du Kritik falsch auffasst. Soll heißen, wenn du Kritik gesagt bekommst, empfindest du das als Angriff auf deine Person.

Du musst dir einfach bewusst machen, dass Kritik auch hilfreich sein kann und nichts mit deiner Person zu tun hat, sondern mit der Sache. Es gibt diese berühmte 4 Ohren Model, welches Von Tun entwickelt hat. Wenn du erstmal emotional raus hast, dass die Kritik sich auf die Sache bezieht, dann wirst du mit Kritik weitaus weniger Probleme haben.

Mach dir gerade am Anfang klar, wenn du wieder das Gefühl hast, dass du angegriffen wirst, dass es sich auf die Sache, nicht die Person bezieht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Vier-Seiten-Modell

Gruß Xfire89

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Ich war auch eine Zeit lang so. Ich denke man lernt nach und nach damit umzugehen. Mittlerweile bin ich dankbar für jede Kritik. Gerade wenn es z.B. um meine Arbeit geht. Da kann man doch froh sein, wenn die Kollegen einem etwas Kritik geben, du aber dann die Möglichkeit hast das ganze zu ändern und dich in deinem Job z.B. zu verbessern. Ich weiß das es gerade am Anfang echt schwer sein kann, aber da kann ich dir nur Raten: Mach ne Faust in der Hosentasche und denk dir einfach das es nur zu deinem Besten ist :-)

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vllt. hälst du dich für vollkommen, vllt. aber auch für fehlerhaft. ersteres wäre dann auf hochmut zurück zu führen, zweiteres auf versagensangst. wenn du in die lage kämest, fehler zu tolerieren (eben auch deine) hättest du das problem nicht mehr. wenns am hochmut liegt, ist es reine besserwisserei, die du lernen könntest, zu belächeln. man kann nicht immer recht haben, zumal es nur bei tatsachen möglich ist und nicht bei meinungen.

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Am besten kann man mit Kritik umgehen, wenn man sich selbst, also seine eigenen Gefühle, Stärken und Schwächen akzeptiert.

So kann man auch konstruktive Kritik besser an sich heranlassen und nutzen und von destruktiver Kritik unterscheiden. Gegen destruktive Kritik kann man sich dann gleich wehren oder andersweitig darauf reagieren, damit man sich nicht tagelang gedanklich damit beschäftigen muß.

Wenn ich Kritik erhalte frage ich mich zuerst, wie mir diese Kritik weiterhelfen könnte, wenn ich keinen Nutzen darin sehe, frage ich mich, was diese wohl zu bedeuten hat. Destruktive Kritik auszuüben ist oft ein Ausdruck von Unzufriedenheit und hat oft nicht besonders viel mit Deiner Person zu tun.

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Kommentar von Sydonie
02.09.2013, 00:00

Meist entsteht destruktive, vernichtende Kritik aufgrund von innerpsychischen Abwehrvorgängen, wie z.B. durch Projektionen, wo der Betroffene seine eigenen Fehler auf andere projiziert und sie dort heftig kritisiert (siehe auch wikipedia: Projektion, Abwehrmechanismen).

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Ja, so einfach lernen geht nicht, man muss es wollen. Dazu gehört, das man, wie man so sagt, in sein inneres geht. Wenn Kritik an dir geübt wurde, in einer ruhigen Stunde hinsetzen, und nachdenken, Nicht nach dem Motto, der andere ist doof, sondern, vielleicht hat er doch recht mit der Kritik. Vor allen den Kritiker nicht anfeinden, hat er Unrecht, kannst du es ihm sagen, aber nicht im Zorn. Hat er Recht, dann finde dich damit ab, es hat sich erledigt, und du wirst es in Zukunft besser machen. Dann denke nicht mehr darüber nach, lebe wieder froh in den Tag.

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Kann sein, dass die Ursache also Auslöser in deiner Kindheit liegt. Vielleicht hast du nie gelernt mit Kritik adäquat umzugehen oder deine Eltern, Geschwister oder andere dir nahestehende Personen aus der Kindheit haben dich mit der Kritik sehr verletzt, also dass sie dich damit angegriffen haben und nicht dein Verhalten. Und dies kann nun, wenn du kritisierst wirst, wieder unbewusst alte Emotionen hervorrufen, sozusagen dein Wunderpunkt. (Trigger = Schlüsselreiz) Wenn du, dies in dir aufspürst, eventuell auch mit deinen Eltern darüber sprichst (bearbeitest/auflöst), wie es damals so war. Dann könntest du daraus eine neue Bewertung verinnerlichen. Dass die Kritik die du heute bekommst, nichts mit dem von früher zu tun hat. Was aktuell kritisiert wird, hinterfragen, eventuell nicht sofort reagieren und überprüfen, ob die Kritik auch berechtigt ist, aber auch adäquat und reif reagieren.

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Versuche immer sachlich zu bleiben, auch wenn es manchmal schwer fällt. Denke darüber nach, ob die Kritik vielleicht berechtigt sein könnte. Niemand ist ohne Fehler. Aus Fehlern lernt man. Versuche also nicht unfreundlich zu sein. Nimm die Kritik positiv an. Beleidigung - das geht gar nicht.

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Schwere Frage, weil es mich auch betrifft und ich mich sehr in deiner Beschreibung wiederfinde. Nicht einfach, Kritik nicht persönlich zu nehmen. EIn Psychologe riet mir, wahrhaftig, bescheiden und sachlich zu sein, diese drei Merkmale definiert er als wahre "Demut". In deinem Fall: Überlege dir in einer ruhigen Minute doch mal, ob der/die Kritisierende nicht ein Stückchen recht hat, warum er es sagt, - sei bereit, dich nicht als allwissend und unfehlbar vorauszusetzen und versuche sachlich zu bleiben. So kann es vielleicht ein Stück weit klappen.

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Vielleicht fängst du am besten damit an, Kritik nicht als Beleidigung, sondern vielmehr als Feststellung oder Tipp zu sehen. Prüfe, ob die Kritik berechtigt ist und versuche, deine Fehler auszubessern.

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