Kriminalkommissar mit einer chronischen Krankheit

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bei Krankheiten oder körperliche "Unpässlichkeiten" kommt es ausnahmslos darauf an, in wie weit diese deine Diensttauglichkeit beeinflussen. Um das zu beurteilen, gibt es einen Amts- bzw. Polizeiarzt, der die Anforderungen des Dienstes kennt und feststellt, ob du dafür geeignet bist. Das ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und oftmals auch von Amtsarzt zu Amtsarzt. Probieren würde ich es auf jeden Fall. Bei dieser Untersuchung erhofft man sich mittels eines umfangreichen Fragenkataloges Aufschluss über deine körperliche Verfassung. Da ist auch nach "chronischen Erkrankungen" gefragt. Was dir zu dem Zeitpunkt bekannt ist, müsstest du auch angeben. Machst du das nicht, könnte man dir das zum Vorwurf machen, sollte eine erhebliche Erkrankung nicht angegeben, aber bei der nachfolgenden Untersuchung erkannt werden. Auch ist anzugeben, wenn du regelmäßig Medikamente einnimmst.

Du schreibst, dass die Krankheit "viermal ausgebrochen ist", aber nicht, wie sich dies körperlich auswirkt.

Danke dir :)

Naja wie gesagt beeinflusst mich die Krankheit im Alltag nicht, ich muss lediglich 1x pro Woche eine Tablette schlucken...

Bei den bisher 4 akuten Fällen ist es jedes mal so abgelaufen, das mein rechtes Knie dick wurde, da sich eine Flüssigkeit dort gesammelt hat. Man geht davon aus das es sich dabei um eine Überreaktion des Immunsystems handelt. Dadurch bin ich aber auch weniger Anfällig für gewöhnliche Krankheiten wie Grippe etc. Die Flüssigkeit wurde im Laufe eines zwei-Wöchigen Aufenthaltes in einer spezialisierten Klinik "punktiert". Von Nöten wären eigentlich nur 5 Tage (2 vor der OP, 2 nach der OP). Als ich den letzten Ausbruch meiner Krankheit hatte, bin ich sogar mehrere Wochen mit einem sehr dicken Knie und einer Baker-Zyste im Unterschenkel umher gerannt "ohne dies wirklich zu bemerken."

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@JUstLEtITROck

o. k., das klingt zunächst mal nicht so dramatisch. Ich bin kein medizinischer Fachmann. Bei mir wurde schon mal das Knie punktiert, weil um das Gelenk eine Schwellung entstanden war. Der Orthopäde meinte damals, das könne man nicht unbegrenzt machen. Entscheidend bei der Sache ist, in wie weit diese Symptome Einfluss auf den täglichen Einsatz im Polizeidienst haben könnten. Der oberste Dienstherr möchte nicht einen Bewerber in den Beamtenstatus berufen, der die Hälfte seiner Dienstzeit im Krankenstand verweilt, womit ich nicht sagen möchte, dass du so ein Kandidat wärst. Nur ist der Amtsarzt kein Hellseher und kann bei besten Fachkenntnissen keine Prognose darüber abgeben, wie sich deine "Krankheit" entwickelt. Früher wurde so gut wie jeder in den Polizeidienst übernommen, weil es keinen Nachwuchs gab. Heute stehen mehr Bewerber bereit, als Stellen zu besetzen sind. Da bietet es sich an, nur die (vermeintlich) Besten auszusieben. Ich leide seit Geburt an einer Spondylolisthesis, zu deutsch Wirbelgleiten. Der Doc, der die ärztliche Untersuchung beim Einstellungstest leitete, interessierte sich in keinster Weise dafür, obwohl der Hausarzt damals warnte, das könnte Probleme geben.

Wirst du eingestellt, bist du sowieso erst mal Beamter auf Widerruf, dann auf Probe und irgendwann auf Lebenszeit. Zu meiner Zeit war das mit Erreichen des 27sten Lebensjahres. Ich ging mit 17 dazu. Eine lange Zeit, in der viel passieren kann. Wenn du umgehen willst, dass man dir eine Art arglistige Täuschung vorwirft, solltest du diese Sache verschweigen, lege die Karten offen auf den Tisch (nur meine Einstellung - letztendlich deine Entscheidung). Ein Polizeibeamter muss gesund sein, um den Belastungen des Dienstes gewachsen zu sein. Ab und an ein geschwollenes Knie tut dem keinen Abbruch, aber wie sieht das vielleicht in 15 oder 20 Jahren aus? Das weiß niemand. Sicher möchtest du mit 35 nicht dienstunfähig werden, wenn sich die Beschwerden verstärken. Bleibt die Frage, ob ein Dienstherr dieses Risiko eingehen möchte. Ehrlich gesagt glaube ich das nicht.

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@WilhelmKarl

Danke für deine sehr Ausführliche Antwort ;-)

Ich werde sehen wie sich alles um mich herum entwickelt und wenn der Wunsch weiterhin besteht, werde ich mein "Glück" versuchen, natürlich auf die ehrliche Art und Weise! Anders würde es auch keinen Sinn machen :)

Danke nochmal, sehr informativ :)

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Der Arzt wird ein Gutachten erstellen und dich durchchecken ... Das is genau so wie mit der Sehschwäche, da gibt es auch Ausnahmen..

Vielleicht solltest du es einfach drauf ankommen lassen - was der Arzt nicht weiß ..... jeder ist seines Glückes Schmied!!! - bei mir hat es auch geklappt ;-)

HAb ich auch schon dran gedacht, danke :) Ich habe ja eh noch etwas Zeit ;)

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Was passiert nach der Diagnose einer chronischen Darmerkrankung?

Hallo,
Da ich in den letzten Jahren immer wieder Phasen mit Starken Durchfällen (bis 20 mal am Tag) und auch starken Schmerzen habe möchte mein Arzt das ich morgen eine Darmspiegelung mache da sie eine Chronische Darmerkrankung also Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa vermutet....  
wenn das wirklich so ist was passiert dann ? Muss ich dann länger im Krankenhaus bleiben oder darf ich trotzdem nach Hause und in den Utlaub ?
Seit Montag habe ich ausschließlich flüssige Nahrung zu mir genommen und seitdem geht es mir erstaunlich gut (nur noch etwa 5 Durchfälle am Tag und Bauchschmerzen die ich schnell weg bekomme wenn ich etwas nehme). Bekomme ich dann trotzdem gleich so starke Medikamente ?
Und wirkt sich die Krankheit dann auch auf meine Schule aus ? Ich habe im Internet gelesen das viele Menschen die an dieser Krankheit leiden häufig im Krankenhaus sind oder viele Fehlzeiten haben. Ich geh aber auf ein Internat und stelle mir es gerade noch sehr schwer vor mit so einer Krankheit dort zu sein. :(

Vielleicht kennt sich ja jemand mit dieser Krankheit aus und kann mir helfen meine Fragen zu beantworten

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Rheuma und Verbeamtung als Lehrer?

Hey Leute,

heute habe ich die definitive Diagnose chronische Polyarthritis bekommen und werde deshalb den zweiten Schritt der Behandlung, sprich MTX, beginnen. Da ich in 1,5 Jahren mit dem Lehramtsstudium fertig sein werde und mich nach dem Ref verbeamten lassen möchte, würde ich gerne wissen, ob das jetzt überhaupt noch möglich ist. Laut Ärztin hab ich ein sehr gutes Krankheitsbild. Wenn die Medikamente wirken, könnte es sogar sein, dass ich komplett Rheuma "frei" eingestuft werde. Die befallenen Stellen sind nur die Hände, der Rücken oder sonstige Gelenke oder Bereiche meines Körpers nehmen keinen Schaden durch die Krankheit. -Ich weiß, dass der Amtsarzt mich untersuchen wird (muss), aber, werde ich ihm denn alles über meine Krankheiten sagen müssen oder besorgt er sich sowieso die ganzen Krankenakten, die ich angesammelt habe? -Ist der Unterschied zischen Verbeamtung und Angestellter groß ? (Lohn, Sicherheit)

Vielen Dank :)

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Wie darf man diese Gesundheitsfrage verstehen?

Ich würde gerne wissen, ab wann ist man, laut einer Versicherungsgesellschaft, krank bzw. ab wann besteht eine Erkrankung?

Wenn ich die folgende Frage richtig verstehe, dann geht es hier nur um Diagnosen, die bereits bestehen und nicht um eine Verdachtsdiagnose oder um eine Vermutung.

Ebenso ist mir nicht ganz klar, welche Krankheiten unter den letzten Punkt tatsächlich fallen (psychische und psychiatrische Erkrankungen), denn einige der zu allererst aufgeführten Krankheiten kann man dort ebenso einordnen.

Kennt sich hier jemand damit aus?

Die Gesundheitsfrage um die es geht lautet so:

3. Besteht zurzeit oder bestand in den letzten fünf Jahren eine der folgenden Krankheiten?

Hinweis: Es sind jeweils nur die Diagnosen hinter dem Doppelpunkt relevant.

 

: Demenz, Alzheimer, sonstige Hirnleistungsstörung, Hirntumor, Wachkoma, Parkinson-Krankheit, Chorea Huntington, Creutzfeld-Jacob, Epilepsie, infantile Zerebralparese, Amyotrophe Lateralsklerose, Muskeldystrophien, Multiple Sklerose, Querschnittslähmung, Hemiparese / Hemiplegie, Kinderlähmung (inkl. Folgen)

: Knochenmarkserkrankungen

: Arteriosklerose,koronareHerzkrankheit,Herzinsuffizienz, Schlaganfall, Gehirnblutung, Thrombosen (häufiger als dreimal in den letzten 5 Jahren) chronischobstruktiveLungenerkrankung,Staublunge,Lungenemphysem, Mukoviszidose, Leberzirrhose, Chronische Nierenerkrankung, Diabetes mellitus [„Zucker“]

: HIV-Infektion, AIDS

: Muskelschwund, Osteoporose, Morbus Bechterew, rheumatoide / chronische Arthritis [„Rheuma“], Arthrose (mit Schmerzzuständen, Bewegungseinschränkungen)

: Bösartige Neubildungen (Krebserkrankungen)

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Rheuma heilbar - Meinungen?

Hallo liebe Freunde,

ein Kolleg von mir ist Anfang 20 und leidet an Rheuma (Arthritis) schon ca. seit 2 Jahren. Er hat schon Medikamente versucht wie MTX, Enbrel, Leflunomid und derzeit Cosenthyx (Secunkinamb) welches er gut verträgt.

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