Kriegt man weniger Geld wenn man einen Antrag auf HartzIV am Ende des Monats anstatt am Anfang des Monats stellt?

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8 Antworten

Vorausgesetzt du stehst der Vermittlung in Beschäftigung zur Verfügung und erfüllst auch alle weiteren Anspruchsvoraussetzungen,dann hat dein Abbruch des Studiums schon mal keine Sanktion zur Folge !

Es spielt keine Rolle an welchem Tag eines Monats du deinen Antrag auf ALG - 2 stellst,denn dieser greift immer auf den 1.des Antragsmonats zurück.

Deshalb kommt es auch darauf an was du im Monat der Antragstellung ( Zuflussprinzip ) für Geldeingänge auf dem Konto hast,um welche Art von Einkommen es sich handelt und wie hoch dieses Einkommen ist.

Angenommen du stellst deinen Antrag im September und hast am 15.noch mal Lohn bekommen,dann wird dir vom Bruttoeinkommen ein Freibetrag berechnet und dieser dann von deinem möglichen monatlichen Leistungsanspruch abgezogen.

Der Betrag der nach Abzug der Freibeträge bliebe wäre dein anrechenbares Einkommen und ist das dann geringer als dein errechneter Bedarf,dann würdest du die Differenz als so genannte Aufstockung bekommen.

Beispiel : 

Du bist Single und deine KDU - würde 350 € betragen,dann stünde dir mit deinem derzeitigen Regelsatz von 404 € min. ein Bedarf von 754 € pro Monat zu.

Es wird dann geprüft in wie weit deine KDU - in deiner Stadt für eine Person angemessen ist,sollte sie angemessen sein würde es keine Probleme geben,wenn nicht,dann würdest du schriftlich zur Kostensenkung aufgefordert,es würde dir dann mitgeteilt wie lange ( in der Regel für weitere 6 Monate ) die tatsächliche KDU - noch gezahlt würde und wie viel du dann nach dieser Übergangszeit noch max. an angemessener KDU - bekommen würdest.

Dann müsstest du dir überlegen ob du dir die Zuzahlung der Differenz dann leisten kannst oder ggf.in eine angemessene Wohnung ziehen müsstest.

Würdest du angenommen 1200 € Bruttoeinkommen im September bekommen haben,dann beträgt dein Freibetrag den derzeit max. Freibetrag von 300 €,dieser würde dir dann theoretisch von deinen angenommenen 900 € Netto abgezogen,es bliebe dann ein anrechenbares Einkommen von 600 €.

Da dein Bedarf aber bei angenommen min. 754 € liegen würde stünde dir für September eine Aufstockung von min. 154 € zu.

Bekommst du aber Geld auf dein Konto was kein Erwerbseinkommen ist,also z.B. Kindergeld oder Zuwendungen von den Eltern,dann ist das sonstiges Einkommen und dieses wird dir dann bis auf max. 30 € Versicherungspauschale auf deinen Bedarf angerechnet.

Hättest du also angenommen deine 190 € Kindergeld + 210 € von den Eltern bekommen hättest du ein sonstiges Einkommen von 400 €,nach Abzug der 30 € Versicherungspauschale ( ab 18 ) blieben noch 370 € an anrechenbarem Einkommen.

Diese angenommenen 370 € würden dir zunächst von deinem Regelsatz abgezogen,es bliebe dann noch ein Bedarf von 34 € für den Lebensunterhalt + deine tatsächliche KDU.

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Kommentar von Studentdurior
27.09.2016, 12:29

Sehr nachvollziehbare Schilderung danke:)

Echt hart, dass das Kindergeld & "Unterhalt" mir komplett (bis auf 30€) angerechnet werden, vorallem da meine Eltern diesen "Unterhalt" eigentlich gar nicht zahlen wollen, bzw. es diesen Monat nicht getan hätten, wenn ich bereits zu Monatsbeginn ALG2 erhalten hätte ...

Sprich, meine Eltern hätten das Geld für diesen Monat gespart, wenn ich den Antrag früher gestellt hätte.
Relevant, weil sie gewissermaßen diesen Monat nicht mehr für mich zahlen hätten müssen, da ich diesen Monat ja nicht mehr studiere.
Gleiches gilt für's Kindergeld, das hätte meine Mutter behalten können oder mir illegalerweise? unter der Hand geben können bzw. womöglich hätte das Amt sowieso danach gefragt, aber dennoch ... tja, dumm gelaufen.

Ich werd' jetzt erstmal meine Eltern informieren ^^ ich wusste das alles leider nicht

Du scheinst wirklich Ahnung zu haben, darf ich dich fragen ob du weißt, wo ich solche Sachen erfahren kann?
Wie du siehst habe ich wirklich 0 Plan von dem Thema und ich würde es gerne vermeiden, deswegen weiteres Geld zu "verlieren", bzw. aus purer Unwissenheit auf Leistungen zu verzichten, die mir eigentlich zustehen. (anderes Beispiel Erstausstattung Wohnung, Kleidung) Ich Dummerchen hatte einen leeren Kleiderschrank, da ich jahrelang unter HartzIV Minimum gelebt habe, da meine Eltern mich nicht versorgten und ich nicht wusste, dass sie es müssen (Schulzeit, Studiumszeit)

Kurzgesagt, weißt du ob einem irgendjemand mit Ahnung umfassend auf solche Dinge aufmerksam machen kann?

Jemand der verhindert, dass ich zB meinen Antrag dummerweise erst am 1. Oktober anstatt am 27. September stelle und somit meinen Anspruch auf Leistungen für September verstreichen lasse..
also jetzt weiß ich das ja, aber bin da eher aus Zufall drauf gestoßen, war halt cool wenn es jemanden gäbe der sich meine Situation anhört und mich dann auf sowas aufmerksam macht

gibt es sowas? Ämter sind es definitiv nicht und Beratungsstellen scheinen immer eher auf konkrete Anliegen zu regaieren, weniger eine "Komplettberatung" zum Thema mögliche Leistungen finden & darauf Anspruch zu stellen

Ich steh mit dem Thema halt ziemlich alleine da, so war's schon während der Abizeit und danach,
hab' mir durch Unwissenheit in diesen Gebieten vieles versaut, zB. wusst ich wie gesagt während des Abis nicht, dass ich Anspruch auf Essen, Kleidung etc/Geld dafür von meinen Eltern habe und habe dann einfach unterm Existenzminimum vor mich hin vegetiert

also ich bin ziemlich überfordert mit der Meisterung dieser Dinge
ist wahrscheinlich jeder, aber bei mir war's schon extrem und durch ein wenig informative Betreung wäre es gar nicht erst so schlimm geworden

würd mich sehr über eine Antwort freuen
und danke für dein Engagement, auch wenn's nur über's Internet ist, hat mir deine Antwort doch viele gute Informationen gegeben, die mir so nicht bekannt waren :)

letztes mal als ich beim Amt war habe ich in dem persönlichen Beratungsgespräch auch meine Geschichte erzählt, eben dass ich unter starker Vernachlässigung durch die Eltern litt, sprich wegen Schule kein eigenes Einkommen hatte, um mich komplett allein zu versorgen, Miete an meine Eltern zahlte, Essen selbst finanzieren musste, obwohl ich zur Schule ging, eben nicht wusste, dass ich Anspruch auf diese Dinge habe und dachte ich musste es alles neben der Schule alleine stemmen, was ich wie gesagt nicht geschafft habe und deswegen "keine" Kleidung hatte und in einem leeren Zimmer vegetierte,
wofür die Frau beim Amt viel Einfühlungsvermögen zeigte, mich aber auf das wesentliche was in meiner Situation richtig gewesen wäre, nämlich Erstaussattung für Wohnung & Kleidung zu beantragen, mich darauf aufmerksam zu machen viel der Frau nicht ein -.-

also von alleine komm ich nicht auf diese Dinge und
die Leute vom Amt sehen das auch nicht als ihren Job, mich auf sowas hinzuweisen, ähnlich war es beim Jugend - & BAföG-Amt damals.
"Sie wohnen Zuhause, sie kriegen weniger BAföG als jemand der nicht Zuhause wohnt. Ach sie müssen Zuhause Miete zahlen, essen selbst finanzieren und auch sonst alles?
Sprich, haben die selben kosten wie jemand der nicht Zuhause wohnt? Tja da kann ich Ihnen auch nicht helfen.
Dass ich hätte zB einen Mietvertrag mit meinen Eltern hätte machen müssen anstatt ihnen monatlich Geld unter der Hand als "Miete" zu zahlen, darauf macht die Frau vom BAföG Amt micht dann nicht aufmerksam -.-
Oder, dass kein Bafög bekomme, weil meine Eltern zu viel verdienen, ich aber nichts davon hab, weil sie nicht für mich sorgen (nein, auch kein kostenloser Wohnraum), und ich deswegen einen Antrag auf Vorausleistung beim Amt hätte stellen können, wo ich dann den monatlichen Gesamtbetrag erstmal bekomme und sie sich das dann von meinen Eltern wiederholen, tja sowas sagt einem auch keiner.

Ich schreib hier schon wieder zu viel^^
kp was ich überhaupt wollte.

Hilfe. Umfassende Aufklärung zum Thema Rechte in Zusammenhang mit Geld??
jemand der mir sagt,dasAnsprücheExistieren

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Kommentar von Laury95
27.09.2016, 13:13

Danke, Isomatte, wenigstens eine richtige Antwort  :)

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Hast Du Anspruch auf Bafög und Kindergeld für September und wartest lediglich noch auf ausstehende Bescheide?

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Kommentar von Studentdurior
26.09.2016, 23:55

Nein, ich hatte Anspruch auf BAföG & Kindergeld, & will morgen einen Antrag auf HartzIV stellen, mich würde nur interessieren ob es einen Unterschied gemacht hätte, wenn ich den Antrag schon am 1. diesen Monats gestellt hätte oder erst morgen.
(ob man dann weniger Geld bekommt weil weniger Tage vom Monat übrig sind)

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Kommentar von herzilein35
27.09.2016, 00:25

Abgebrochen? Dann bekommst du erst einmal eine Sperre

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Du bekomst das Geld nicht rückwirkend den du müste dann den Antrag schon  zu diesem zeitpunkt gestellt haben Dan wäre es möglich  das ist so fals es keine Sonderreglung  dafür geben sollte.

Kündigst du eine Arbeit oder Ausbildung stelle ohne wichtigen Grund gibt es die 3 monast sperre auch wen du das selber Provozierst.

Ein Studium ist eine andere Sache den  zu einem Anbruch kann es gute gründe geben..

Das alle unter 25 wieder bei den Eltern einziehen müssen geht gar nicht da dabei die rechte der Vollnähriegen die schon ausgezogen waren verletzt werden..Und auch die der Eltern den die müssen da nicht mitmachen.

Im Sozialgesetzbuch findest du  Alles  je nachdem wer zuständig ist im Buch 3 oder  9.Und nimm fir die Broschüren mit die sind manchmal hilfreich

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Kommentar von Studentdurior
27.09.2016, 03:45

"Du bekomst das Geld nicht rückwirkend den du müste dann den Antrag schon  zu diesem zeitpunkt gestellt haben Dan wäre es möglich  das ist so fals es keine Sonderreglung  dafür geben sollte."
Begründet diese Aussage auf reiner Vermutung oder WEIßT du das?
Kannst vlt zeigen wo das steht?
Denn hier sagt jeder was anderes

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wenn du im september kein bafög, kein kindergeld oder unterhalt bekommen hast, dann wirst du leistungen für den gesamten monat bekommen. gibst du also bspweise am 28. september ab, dann hast du bei nachgewiesenen bedarf, anspruch auf den gesamten september für regelleistung und angemessene kdu.

eine sperre oder sanktion - wie hier fälschlich behauptet musst du nicht befürchten.

sollte ganz akuter bedarf bestehen, dann lege deine kontoauszüge vor und bitte um vorschuss.

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Kommentar von isomatte
28.09.2016, 07:50

Alles korrekt,bis auf die angemessene KDU !

Denn diese muss zumindest bei Erstantragstellung in der Regel für weitere 6 Monate in tatsächlicher Höhe anerkannt bzw.übernommen werden,also auch wenn sie nicht angemessen ist.

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Kommentar von Studentdurior
29.09.2016, 06:00

Ich war gestern beim Jobcenter, habe dort meine Situation ausgiebig geschildert,

 nämlich dass ich diesen Monat praktisch einkommenslos war,
wodurch ich in einer finanziellen Notsituation bin, dass ich nicht genug Geld zum angemessenen Wohnen/Kleiden habe, sowie regelmäßige Ausgaben-> Essen, Miete die am 1. fällig ist.

Das hat die Dame herzlich wenig interessiert, stattdessen hat sie mir erst mal einen ausgiebigen Vortrag über meine PFLICHTEN gehalten und nachgebohrt, warum ich mein Studium abgebrochen habe und nicht gearbeitet habe, das hätte meine Probleme kohletechnisch gelöst.
Mir erklärt, ich müsse am 01.11 nachweisen, dass ich mich seit dem 01.10 mindestens 10x auf Arbeit beworben habe, und mir gaaanz ausgiebig erklärt, was mir droht, wenn ich ihr das nicht nachweise.

Außerdem hat sie mich in eine Maßnahme, "Coaching" zur Berufsorientierung gesteckt, welche am 07.10 am anderen Ende der Stadt stattfindet,
(2 Stunden Fußweg von meiner Wohnung)
und, dass erst danach, also frühestens vormittags am07.10 ein Termin, in der Abteilung wo ich meinen Hauptantrag abgeben kann, frei ist.

Vor diesem Termin passiert bei meinem Konto erstmal gar nichts, d.h ich hab bis dahin Existenzängste?

Ich muss dazu sagen, die Sachbearbeitern war eine junge, die von sich aus erwähnt hat, dass sie neu in dem Job ist.
Sie war also ziemlich planlos und hat sich praktisch komplett darüber hinweg gesetzt, was ich will.

In dem Moment habe ich das nicht in vollem Ausmaß realisiert, auch,
weil ich im Frühjahr bereits Kontakt mit dem Jobcenter hatte, (mich dann aber doch für einen 2. Anlauf im Studium enthschieden habe), aber
damals bin ich auch am Ende des Monats hingegangen, damalswurde mir aber neben Erklärungen zu meinen Verpflichtungen auch Zugeständnisse gemacht,
sprich ein Formular für ein Verkehrsticket bekommen,
sowie die Aussage, dass das Geld für die anstehende Miete & Lebensunterhalt innerhalb von 1-2 Tagen auf meinem Konto eintrifft, nachdem ich die fehlenden Kontoauszüge eingereicht hätte.

Diesen Umgang war ich gewohnt.
Daher hab ich das gestern nicht ganz gecheckt, ich fühl mich richtig Verars*cht, wozu hab ich der Frau überhaupt was von meiner Lage erzählt?
Wie makaber ist das, ich soll Bewerbungen schreiben, meine Zeit in eine Maßnahme stecken, bevor ich überhaupt einen Cent an Leistungen bezogen/beantragen konnte?

Ich hab das geschehene gestern auch schon an anderer Stelle im Internet geschildert, dort riet man mir dazu, einen Antrag auf Vorschussleistungen zu stellen, da ich in akuter finanzieller Not bin, sprich mittellos.
Und ggf. noch zur Sicherheit einen formlosen Antrag mit Bestätigung etc.

Mein Kontakt im Frühjahr zum Jobcenter war wie gesat super, da sindse voll und ganz auf ich eingegangen, aber dieses mal komme ich mir echt verhonepiepert vor xD

ich glaub ich werd mich denen gar nicht mehr mitteilen sondern in Zukunft nur noch wortlos meine Anträge einreichen xD

daher bin ich umso dankbarer für Hilfe von euch, danke!
zusätzlich begeb ich mich auch in reale Beratung außerhalb des Jobcenters, aber das passt heute nicht wegen Jobcenter, daher gut hier vorab Ratschläge zu bekommen :))

PS:  ich stand da gestern morgen mit ALL meinen Unterlagen fein säuberlich sortiert auf der Matte, sogar kurz vorm Jobcenterbesuch  noch bei der Sparkasse Umsatzübersicht der letzten 3 Monate gegen eine Gebühr von 10€ ausdrucken lassen (ja, hab die alten unvollständig) und dann komm ich nicht mal dahin, wo man diese Unterlagen vorzeigen darf grrrr
, mir wurde in Instanz 1) und 2) gesagt, meine Unterlagen interessieren sie da noch nicht, das kommt in Instanz 3) (sorry weiß die Bezeichnung nicht)
aber besagte Instanz hat erst am 07.10 Zeit

naja ich steh da gleich um 7:30 mit der Präzision eines Anwalts auf der Matte^^
bin echt enttäuscht, dass sie so interessiert&bemüht haben aber sich dermaßen über mein geredetes hinweggesetzt/ignoriert haben

reden bringt da anscheinend nichts :-/

echt ey wozu red ich mit denen wenn ich mich in Wirklichkeit selbst kümmern muss xD die hätten mich echt mal drauf aufmerksam machen können ^^

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Sobald ein Hartz 4 Antrag gestellt wird. Beispiel: Wer am 15. eines Monats den Antrag auf Hartz 4  stellt, bekommt für die ersten 14 Tage des Monats kein Geld. Mein Tipp: Stelle den Antrag so schnell wie möglich. Das geht auch formlos durch einen Termin bei Ihrem jeweiligen Amt. Du kannst den Antrag auf Hartz 4 aber downloaden und ausfüllen. Oft treten Fragen bei den Formularen und Anträgen auf, wobei Dir die jeweiligen Mitarbeiter der Ämter helfen können.

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Kommentar von Studentdurior
27.09.2016, 00:36

"Wer am 15. eines Monats den Antrag auf Hartz 4  stellt, bekommt für die ersten 14 Tage des Monats kein Geld" echt?
auch nicht rückwirkend?

Die anderen Antworten hier behaupten was anderes!
Sehr widersprüchliche Antworten hier :-/

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Da du dein Studium abgebrochen hast, bekommst du erst einmal eine Sperre von drei Monaten. Das gleiche wäre der Fall wenn du deine Arbeit kündigen würdest.

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Kommentar von Studentdurior
27.09.2016, 00:34

Das höre ich zum ersten mal... kannst mir vlt. zeigen wo das steht?

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Kommentar von herzilein35
27.09.2016, 01:02

Gegen Hartz4 Paragraph weiß ich nicht auswendig. Ja alles ist verschärft worden. Genauso das ab Januar alle U25 wieder bei den Eltern einziehen müssen, sofern kein zwingender Grund vorliegt

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Kommentar von scharrvogel
27.09.2016, 19:02

es gibt keine sperre, wir reden von alg2, da gibts keine sperren, maximal sanktionen. in dem fall passiert garnix.

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Wenn sich in der letzten Zeit nichts geändert hat, dann gilt als erster Monat der Leistung nicht der Monat, in dem der Antrag gestellt wird, sondern der, in dem dem Jobcenter die Bedürftigkeit BEKANNT WIRD.

Wenn du also z.B. am 25. August zum ersten Mal zum Jobcenter gehst, mit den Leuten sprichst und dann mit einem Antrag nach Hause gehst, den du am 3. September einreichst, dann ist der August der 1. Leistungsmonat und nicht der September (und zwar der komplette August). Das Entscheidende ist da nämlich der ERSTE Kontakt mit dem Jobcenter. Bei diesem ersten Kontakt solltest du natürlich im Computer des Jobcenters landen und nicht etwa "an der Tür vom Fensterputzer" abgewimmelt werden.

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Kommentar von kindgottes92
26.09.2016, 23:52

Erstens muss man das erstmal nachweisen, dass man dem JC irgendwas bekannt gegeben hat und zweitens entzieht man sich in dieser Zeit der Arbeitsvermittlung.

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Kommentar von Studentdurior
26.09.2016, 23:58

Antrag stellen heißt Anspruch stellen, schon klar dass ein Beratungsgespräch allein da nichts bewirkt.

Aber darum geht's mir gar nicht, sondern darum, ob man unabhängig davon ob man am 1. oder am 28. September den Antrag gestellt hat, das gleiche Geld bekommt?

Oder kürzen

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Leistungen stehen dir "ab Datum der Antragsstellung zu". Nicht eher und auch nicht später!

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Kommentar von Studentdurior
26.09.2016, 23:52

Das heißt genau... ? Wenn z.B theoretisch der monatliche bedarf 300€ wären und es ist der 29. und der Monat hat 30 Tage, dann würde man noch 20€ für den Monat kriegen oder 300€?
die Zahlen sind jetzt nur erfunden für das Beispiel

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Kommentar von scharrvogel
27.09.2016, 19:02

deine antwort ist falsch.

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