Kriegt der Arbeitgeber das Geld bei Lohnfortzahlung im Beschäftigungsverbot wieder?

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2 Antworten

Erst einmal auf keinen Fall selber kündigen,du hast einen besonderen Kündigungsschutz !

Deine KK - zahlt dir auf Antrag und Nachweis des Beschäftigungsverbotes pro Tag max. 13 €.dass ergibt pro Monat ( mal 30 Tage ) dann max. 390 €.

Jetzt muss aus deinem letzen 3 Nettoeinkommen ein Durchschnitt berechnet werden,davon wird dann die Zahlung deiner KV - abgezogen,den Rest muss dir dein AG - wie üblich weiter zahlen.

Nur muss er diese Kosten gar nicht selber tragen,er muss dies nur seiner zuständigen KK - mitteilen und belegen,denn da zahlt er als AG - in eine Kasse jeden Monat eine Pauschale ein und wenn der Fall eintritt bekommt er seine Auslagen auf Antrag erstattet.

Also lass dir kein schlechtes Gewissen machen,ich denke dein AG - weiß ganz genau was ihm zusteht,nur möchte er dich wahrscheinlich los werden,also auf keinen Fall selber kündigen oder einen Aufhebungsvertrag unterschreiben.

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Kommentar von Holznuss
06.02.2017, 22:10

Also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, geht er während des beschäftigungsverbotes erstmal in Vorleistung und kann sich einen Teil der Kosten bei seiner KK erstatten lassen?! 

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Kommentar von Familiengerd
06.02.2017, 23:42

Deine KK - zahlt dir auf Antrag und Nachweis des Beschäftigungsverbotes pro Tag max. 13 €.dass ergibt pro Monat ( mal 30 Tage ) dann max. 390 €.

Das betrifft die Leistung von Mutterschaftsgeld.

Beim Beschäftigungsverbot ist das falsch.

Beim Beschäftigungsverbot hat der Arbeitgeber das Entgelt weiterhin zu zahlen und bekommt es einschließlich der Sozialabgaben nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz AAG § 1 "Erstattungsanspruch" Abs. 2 Nr 2 und 3 von der Krankenkasse erstattet.

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Nein, er bekommt das Geld nicht wieder

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Kommentar von Holznuss
06.02.2017, 21:36

Und wieso ist das so? Bzw woher beziehst du deine Informationen? 

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Kommentar von Familiengerd
06.02.2017, 23:38

Das ist schlicht falsch!

Wenn die Arbeitnehmerin Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse erhält, hat der Arbeitgeber den Differenzbetrag zum Netto-Entgelt als Zuschuss zu zahlen.

Ist die Arbeitnehmerin im Beschäftigungsverbot, hat der Arbeitgeber ihr weiterhin das Entgelt zu zahlen.

In beiden Fällen - was den Zuschuss betrifft und das weiter gezahlte Entgelt, bei diesem auch die von ihm abzuführenden Sozialabgaben - erhält der Arbeitgeber seinen Kosten durch die Krankenkasse auf Antrag ersetzt: Aufwendungsausgleichsgesetz AAG § 1 "Erstattungsanspruch" Abs. 2!

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