Kriegt der Arbeitgeber das Geld bei Lohnfortzahlung im Beschäftigungsverbot wieder?

2 Antworten

Erst einmal auf keinen Fall selber kündigen,du hast einen besonderen Kündigungsschutz !

Deine KK - zahlt dir auf Antrag und Nachweis des Beschäftigungsverbotes pro Tag max. 13 €.dass ergibt pro Monat ( mal 30 Tage ) dann max. 390 €.

Jetzt muss aus deinem letzen 3 Nettoeinkommen ein Durchschnitt berechnet werden,davon wird dann die Zahlung deiner KV - abgezogen,den Rest muss dir dein AG - wie üblich weiter zahlen.

Nur muss er diese Kosten gar nicht selber tragen,er muss dies nur seiner zuständigen KK - mitteilen und belegen,denn da zahlt er als AG - in eine Kasse jeden Monat eine Pauschale ein und wenn der Fall eintritt bekommt er seine Auslagen auf Antrag erstattet.

Also lass dir kein schlechtes Gewissen machen,ich denke dein AG - weiß ganz genau was ihm zusteht,nur möchte er dich wahrscheinlich los werden,also auf keinen Fall selber kündigen oder einen Aufhebungsvertrag unterschreiben.

Also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, geht er während des beschäftigungsverbotes erstmal in Vorleistung und kann sich einen Teil der Kosten bei seiner KK erstatten lassen?! 

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@Holznuss

JA 

Nicht nur einen Teil,sondern alles was er dir an Zuschuss zahlen muss,nachdem der Zuschuss deiner Krankenkasse vom durchschnittlichem Nettoeinkommen der letzten 3 Gehälter vor dem Beschäftigungsverbot abgezogen wurde !


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@isomatte

@ Isomatte:

Beim Beschäftigungsverbot wird kein Zuschuss gezahlt, sondern weiterhin das Entgelt, das der Arbeitgeber aber auch einschließlich der Sozialabgaben erstattet bekommt.

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Deine KK - zahlt dir auf Antrag und Nachweis des Beschäftigungsverbotes pro Tag max. 13 €.dass ergibt pro Monat ( mal 30 Tage ) dann max. 390 €.

Das betrifft die Leistung von Mutterschaftsgeld.

Beim Beschäftigungsverbot ist das falsch.

Beim Beschäftigungsverbot hat der Arbeitgeber das Entgelt weiterhin zu zahlen und bekommt es einschließlich der Sozialabgaben nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz AAG § 1 "Erstattungsanspruch" Abs. 2 Nr 2 und 3 von der Krankenkasse erstattet.

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@Familiengerd

Mit Zuschuss war gemeint,dass er nicht den vollen Lohn zahlen müsste,da es für die werdende Mutter von ihrer KK - den Zuschuss bekommen würde !

Wenn das aber nur im Mutterschutz und nicht beim Beschäftigungsverbot zutrifft,bekommt sie es eben vom AG - entscheidend ist doch aber das er in beiden Fällen nicht auf den Kosten sitzen bleibt,so wie er es der FS - gesagt hat.

Dann habe ich das wahrscheinlich falsch verstanden,oder die Aussage in dem Bericht war falsch.

Danke noch mal für die Berichtigung !

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Nein, er bekommt das Geld nicht wieder

Und wieso ist das so? Bzw woher beziehst du deine Informationen? 

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@Holznuss

Das steht in § 11 des Mutterschutzgesetzes

Wir hatten das in unserem Unternehmen schon häufiger und da der Gesetzgeber die Kosten auf die Arbeitgeber abwälzt, konnten so oft keine Ersatzkräfte bezahlt werden, sondern die Arbeit nur verteilt werden

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@Midgarden

Jeder AG - muss bei seiner für ihn zuständigen KK - eine monatliche Umlage zahlen,diese bezeichnet man als U - 2 und sollte der Fall eines Beschäftigungsverbotes eintreten,dann kann er sich seinen Zuschuss den er zahlen muss auf Antrag erstatten lassen !

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@isomatte

Er zahlt ja keinen Zuschuß, sondern den Lohn und die Arbeitgeberanteile werden nur zu 20% bezuschußt

Das alles unter der Voraussetzung, daß der Arbeitgeber zu den erstattungsfähigen Betrieben gehört

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@Midgarden

Das lese ich in Berichten aus dem Internet ganz anders,da steht das der AG - von seiner zuständigen KK - alles auf Antrag erstattet bekommt was er an seine Mitarbeiterin zahlen muss und dieser Bericht ist aktuell aus dem Jahr 2016 !

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@isomatte

Er zahlt nur einen Zuschuss und nicht den ganzen Lohn !

Denn die 13 € die sie von ihrer KK - pro Tag max. bekommt wird darauf angerechnet,also zahlt der AG - schon mal nicht den vollen Lohn,sondern nur einen Zuschuss und diesen kann er sich laut dem was ich gelesen habe auf Antrag von seiner zuständigen KK - voll erstatten lassen.

Da stand nichts mit nur 20 %.

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@Midgarden

Wir hatten das in unserem Unternehmen schon häufiger und da der Gesetzgeber die Kosten auf die Arbeitgeber abwälzt, konnten so oft keine Ersatzkräfte bezahlt werden, sondern die Arbeit nur verteilt werden

Das ist Unsinn!

Denn nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz AAG § 1 "Erstattungsanspruch" Abs. 2 Nr. 2 und 3 bekommt der Arbeitgeber das nach dem Mutterschaftsschutzgesetz MuSchG § 11 "Arbeitsentgelt bei Beschäftigungsverboten" weiter zu zahlende Arbeitsentgelt einschließlich der von ihm abzuführenden Sozialabgaben von der Krankenkasse erstattet.

Das Argument, dass "der Gesetzgeber die Kosten auf die Arbeitgeber abwälzt", ist also "an den Haaren herbei gezogen" oder einfach auch nur Lüge des Arbeitgebers als Zweckpropaganda!!

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@Midgarden

@ Midgarden:

Das alles unter der Voraussetzung, daß der Arbeitgeber zu den erstattungsfähigen Betrieben gehört

Auch das ist falsch!

Die Erstattung der Kosten für den Zuschuss des Arbeitgebers zum Mutterschaftsgeld und die Erstattung der Kosten für die Fortzahlung des Entgelts beim Beschäftigungsverbot gilt für alle Betriebe!

Lediglich die Erstattung der Kosten für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall betrifft nur Betriebe mit nicht mehr als 30 Arbeitnehmern!

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@isomatte

@ Isomatte:

Er zahlt nur einen Zuschuss und nicht den ganzen Lohn !

Das gilt nur beim Mutterschaftsgeld!

Beim Beschäftigungsverbot muss der Arbeitgeber weiterhin das Entgelt zahlen, bekommt es aber vollständig - einschließlich der Sozialabgaben ebenfalls von der Krankenkasse erstattet.

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Das ist schlicht falsch!

Wenn die Arbeitnehmerin Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse erhält, hat der Arbeitgeber den Differenzbetrag zum Netto-Entgelt als Zuschuss zu zahlen.

Ist die Arbeitnehmerin im Beschäftigungsverbot, hat der Arbeitgeber ihr weiterhin das Entgelt zu zahlen.

In beiden Fällen - was den Zuschuss betrifft und das weiter gezahlte Entgelt, bei diesem auch die von ihm abzuführenden Sozialabgaben - erhält der Arbeitgeber seinen Kosten durch die Krankenkasse auf Antrag ersetzt: Aufwendungsausgleichsgesetz AAG § 1 "Erstattungsanspruch" Abs. 2!

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