Kriegsgefangene im 2. weltkrieg in russland

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Ich glaube fast nicht, dass Du da was rausfindest.

"Insgesamt wurden 2125 Standorte ermittelt, an denen sich deutsche Kriegsgefangene aufgehalten haben. Daneben gab es eine bis heute unbekannte Zahl an Sonderlagern."

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_sowjetischer_Kriegsgefangenenlager_des_Zweiten_Weltkriegs

Okay, aber danke. Ich hab nur gehofft, dass hier vielleicht jemand auch leute kennt, denen es so ging...

0

Du kannst bei der Deutschen Dienstelle (WASt), einen Auskunftsantrag über die Daten deines Großvaters stellen.

Den Antrag kann man sogar seit vielen Jahren Online machen, solange haben sie die Homepage wohl auch nicht erneuert, sieht schon nach Oldstyle-Internet aus: http://www.dd-wast.de

Als Kostenübernahme würde ich da "bis 30€" in den Antrag reinschreiben.

Dann musst du ziemlich lange warten, denn Anfragen gibt es viele, Personal wenig und der Aktenbestand ist nicht digitalisiert, weil er einfach viel zu umfangreich ist. Nach zur Zeit etwa 12 Monaten erhältst du dann einen Brief von ihnen, was sie alles gefunden haben (militärische Laufbahn, Standorte, Militärsoldbuch usw.) wie viele Seiten der ganze Fund hat und was zu bezahlen ist (bei den meisten etwa 15-20€, je nach Seiten Anzahl, wie viel Kopiert, wie viel als Abschrieb). Dann überweist du ihnen das Geld und bekommst die Ergebnisse binnen 14 Tagen zugeschickt.

Da dein Großvater in Kriegsgefangenschaft war, wird er irgendwann nach der Entlassung beim deutschen Staat eine Antrag auf finanzielle Entschädigung gestellt haben. Das stand jedem zu, der als Mitglied der deutschen Armee in Kriegsgefangenschaft geraten ist. In diesem Antrag hat dein Opa selber alles ausgefüllt (seine persönlichen Daten, wann in Kriegsgefangenschaft gekommen, wo in Kriegsgefangenschaft gekommen, in welches Lager gekommen, Details, Verlegungen, Unterschrift). Hat er diesen Antrag gestellt, schickt dir die WASt auch diesen Antrag in Kopie zu.

Hallo Luna1512, wenn Dein Opa in Kriegsgefangenschaft war, dann ist das so, dass er nicht drüber reden wollte. Diese Leute haben unheimlich viel mitgemacht. Mußten harte Arbeiten verrichten, da war Sauerkrautstampfen noch human. Darüber kann man schwer berichten. Sie wurden auch zur Arbeit hingeprügelt. Es kam aber auch auf die Aufseher an, da gab es ganz unmenschliche Typen. Guck doch mal in einer Bibliothek, vielleicht findest Du etwas über Soldaten in Rußland im 2. Weltkrieg. Gruß Roony

Danke, ich werde mal nachschauen :)

0

Tut mir Leid, aber mit so wenig Informationen wirst du den richtigen Ort sicher nicht finden...

Du kannst mit den Daten, die Du hast in Russland anfragen. In den Archiven wird ja gespeichert sein wo er war.

Du kannst dich auch an Deutsche Rote Kreuz wenden.

Was möchtest Du wissen?