Kriegen Obdachlose Hilfe vom Staat?

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7 Antworten

Grundsätzlich gibt es schon Hilfe & Anlaufstellen für Obdachlose. Seien es staatliche oder karitative. Aber man muss diese Angebote auch annehmen & nutzen wollen.

Ein Studienkollege von mir hat mit jugendlichen Obdachlosen zusammen gearbeitet. Da war das Problem oft nicht der Mangel an Hilfsangeboten, sondern die Diskrepanz zwischen "was ist möglich an Hilfe?" & "was will der jugendliche Obdachlose?".

Beispiel: Es wurde ein Deal mit dem Besitzer eines Döner-Imbiss ausgehandelt. Der hat kurz vor Feierabend immer ein paar "Reste-Pizzen" gebacken & verschenkt, anstatt Zutaten wegzuschmeißen. Teilweise wurde das Angebot angenommen, teilweise wurde rumgemault, warum man stattdessen kein Bargeld bekommen würde.

weiteres Beispiel: es wurde eine eigene Schlafgelegenheit nur für jugendliche / jüngere Obdachlose geschaffen. Einzige Regeln: kein Alkohol, keine Drogen & getrennte Schlafräume männlich / weiblich. Das war vielen Betroffenen schon viel zu viele Regeln.

Ja, je nach "Status" steht ihnen z. B. Arbeitslosengeld zu (sie müssen grundsätzlich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen) oder zumindest Sozialhilfe. Es gibt Unterstützung bei der Problembewältigung, Wohnungssuche und -vermittlung und einiges mehr.

Die Hürden sind für viele allerdings (zu) hoch. Das fängt damit an, dass man sich Offenbaren muss (Scham), Ansprüche geltend machen und belegen muss. Unterlagen sind oft verloren und müssen neu beschafft werden, dies kann mit Kosten verbunden sein, es fehlen Identifikationsnummern etc.

Menschen, die es in die Obdachlosigkeit "geschafft" haben, sind für eine längere Zeit häufig nicht in der Lage, ihre berechtigten Forderung durchzusetzen (der "Staat" rückt freiwillig nichts heraus) und brauchen jemanden der sie an die Hand nimmt und für sie handelt.

Diverse Organisationen bieten Hilfen an, aber das ist ein Schritt, den man selbstständig bewältigen muss.

So betrachtet, müssen sie selbst sehen wie sie klar kommen.

Man bekommt nur Geld vom Amt wenn man eine Meldeadresse hat. kann jetz nur von München reden, dort gibt es vereinzelt Obdachlose Wohnheime wo man sich melden darf und auch für nen gewissen Zeitraum einfestes Zimmer hat.... Sind aber hart umkämpft. ansonsten keinen anspruch außer Essen ausgaben, und Nachtunterkünfte , die so verdreckt und gefährlich (klauen) sind das da nur wenige hinwollen. Es gibt einen grund warum Obdachlose im Winter kleine Straftaten begehen oder sich einweisen lassen.

Sie werden von verschiedenen Organisationen unterstützt, die wieder teilweise vom Staat unterstützt oder betrieben werden

Obdachlose bekommen staatliche Hilfen. Wenn sie sich darum bemühen. Viele können oder wollen das aber nicht - man braucht z.B. eine "Adresse", (nicht zwangsläufig eine Wohnung, aber man muss dort erreichbar sein). Das funktioniert nicht bei Menschen, die nicht gefunden werden wollen.

Lies dir das mal durch:

http://www.ofw-leitfaden.de/start/start.php#top

... nein, warum? Das Jobcenter übernimmt alle notwendigen Kosten und Lasten, aber danach wird ja nicht gefragt.

Die Müssen Leider Selber zusehen wie sie Zurechtkommen.

Ansonsten wären sie ja nicht Obdachlos

dasssss stimmt nicht ganz

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