Kriege mein Buch nicht fertig?

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6 Antworten

Hast du es denn schon mal von jemanden außerhalb deiner Familie gegenlesen lassen?

Ich kenne diesen Perfektionismus nur all zu gut. Man will schließlich, dass alles passt und dann findet man doch etwas, das einem nicht so gut gefällt und dann ändert man und ändert und ändert.

Meiner Erfahrung nach verliert man sich dabei im Detail – es wird immer etwas geben, das man verbessern könnte. Aber wenn man sein Werk wirklich schleifen will, dann helfen die Meinungen von Lesern – und zwar mehr als einem, der nicht aus der Familie stammt. Dann weiß man, was ankommt und was nicht und kann gezielter am eigenen Werk feilen. Vor allem, da beim eigenen Wieder-und-Wieder-Lesen, die Gefahr besteht, dass man gewisse Dinge überließt oder die Worte teils schon auswendig kann.

Also such dir am besten sogenannte Betaleser, überarbeite es nach dem Feedback, lass es noch mal lesen, eine letzter Re-Read um vielleicht noch Beistriche oder Rechtschreibfehler auszubessern und dann schick es an einen Editor oder Verlag ;) Mach dir quasi einen Step-By-Step-Plan, damit du es auch guten Gewissens abschicken kannst, ohne ständig und ohne Ziel daran zu feilen.

Viel Glück :)

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Oh ja, das kenne ich sooo gut ^^ Also, wie eh schon erwähnt solltest du es zu allererst auch andere (kritische) Leute lesen lassen und nachher fragen, was sie denn so für Verbesserungsvorschläge hätten. Da kommen dann schon viele neue Ideen dazu.

Zweiter Punkt: Solange du selbst noch Dinge zum hinzufügen und umschreiben findest, sprich wenn du noch nicht selbst zu 100% überzeugt bist, hat das sicherlich auch einen Grund. Manchmal findet man dann eben einfach noch Punkte, die unnötig oder unlogisch oder noch nicht ausgereift waren...

Übrigens, ich kann dir nur empfehlen, das Buch (bevor du es an einen Verlag schickst) auch zu Wettbewerben einzureichen. Dann feilt man doch noch daran herum und oft kann man auch z.B. Schreibworkshops gewinnen, um noch ein paar Tipps kennenzulernen.

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Kommentar von Pandakoenig
02.07.2016, 20:50

Danke für den Tipp! Das mit dem Wettbewerben ist eine Überlegung wert. Daran habe ich noch gar nicht gedacht ^^

Wie läuft das so bei den Wettbewerben ab? Werden da alle Bücher gelesen, die teilnehmen, oder muss das Cover usw überzeugen? Und kostet das gewöhnlich eine Gebühr oder so?

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Beim ersten Werk ist es oft so, dass man für das Verständnis der Story Ereigniss und Abläufe nicht für den Leser verständlich genug beschrieben hat oder die Charaktere für den Leser nicht gut genug erkennbar werden.

Dem Autor fällt so etwas immer nur sporadisch auf, er weiß ja, was er aussagen will, hat alles im Kopfkino. Deshalb das stete ändern und hier und da "fehlt was - aber was?".

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Oh ja das kenn ich nur zu gut :\\ Es ist immer besser Änderungen zu machen, als am Ende doch noch unzufrieden dort zu stehen. Lass dein 'Buch' noch "reifen".

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Das Problem haben selbst renomierte Autoren. 

Wenn ich Shortstorys schreibe, warte ich, ob sich nach dem Fertigstellen beim Lesen eine Art euphorisches Gefühl einstellt. Wenn ja, ist sie gut, wenn nein, ändere ich noch was daran. 

LG

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Ich habe selber mal geschrieben. Du solltest es einem bekannten/Freund schicken und dann fragen wie er/sie es findet. Die Meinung eines anderen kann sehr helfen. LG

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