kriege ich wirklich soviel steuergeld zurück?

5 Antworten

Was hast Du in den anderen 6 Monaten gemacht? Warst Du selbständig, hast Du Arbeitslosen- oder Krankengeld bezogen? Hattest Du bei einem anderen Arbeitgeber gearbeitet? Das wären alles Fragen, die erst noch geklärt werden müssten. Danach kannst Du erst genau wissen, mit welcher Erstattung Du wirklich rechnen darfst.

sagen wir mal die ersten 3 monate studiert und die anderen 3 monate harts 4 :) während des studiums keine steuern gezhalt. wenn überhaupt dann nur minimale

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@rufmord

Mindestens die Leistungen nach Hartz 4 sind als Lohnersatzleistungen bei der Berechnung des Progressionsvorbehalts zu berücksichtigen. Dadurch erhöht sich Dein Steuersatz; die Einkommensteuererstattung wird geringer. Und was heißt:"Während des Studiums keine Steuern gezahlt, wenn überhaupt, dann nur minimale"? Hast Du in dieser Zeit mehr als einen Minijob gehabt? Dann müsstest Du dafür auch eine elektronische Lohnsteuerbescheinigung erhalten haben, und die gehört natürlich auch in Deine Einkommensteuererklärung.

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@Helmuthk

soll das heißen mir werden die gezahlten lohnersatzleistungen von meiner einkommenssteuererstattung abgezogen ?

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@Helmuthk

Hallo,

"Hartz IV" unterliegt nicht dem Progressionsvorbehalt. Das gilt nur für Arbeitslosengeld I.

Frdl. Gruß

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Wenn 6 Monate ein Einkommen (mit jeweils 500€ Steuerabzug) bezogen wurde, und die anderen 6 Monate kein Geld verdient wurde, ist es durchaus plausibel, dass ein guter Teil davon erstattet wird.

Werbungskosten machen sich erst bemerkbar, wenn sie die Pauschale von AFAIR 910€ (für 2012) übersteigen, wenn Du also nicht außerdem nennenswerte berufsbedingte Ausgaben hattest, ist der Umzug bereits enthalten.

die pauschalen kommen nicht dazu, die pauschalen sind werte zur berechnung, lassen sie sich da nicht verwirren. wenn sie letztes jahr "nur" 3000,-€ steuer gezahlt haben (kommt ihnen viel vor, ist es aber bei der einkommensteuer nicht), dann ist eine Rückzahlung von 1500,-€ plausibel, gerade da sie schreiben "in 6 monaten".....

ich gehe davon aus, dass du dem programm der einkommensteuererklärung trauen kannst. aber verstehe selbst nicht, wieso die umzugskosten, als werbungskosten nicht angesehen werden und somit deinn "1500" dazu gerechnet werden.

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@keinolaf

die werbungskosten (auch pauschalen) mindern das zu versteuernde einkommen, hieraus ergibt sich eine niedrigere steuerlast. die werbungskosten zur steuererstattung dazuzurechnen wäre vollkommen verkehrt.

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Werbungskosten höher als Pauschbetrag: Wird nur die Differenz auf Jahreseinkommen angerechnet?

Ich möchte anhand von Lohnsteuertabelle abschätzen, wieviel ich nach einer Steuererklärung wiederbekomme. (Schwierig, ich weiß. Möchte aber zumindest das Prinzip verstehen.)

Ich habe wirklich intensiv im Netz geforscht und nach langer Recherche wende ich mich nun an euch:

Meine Frage steht unter Punkt C. Wenn aber A und B schon falsch sind, dann macht C keinen Sinn mehr;)

Ist das so richtig?

A. Die Werbungskosten eines Arbeitnehmern werden bis zu einer Höhe von 1000,- Euro pro Jahr vom zu versteuernden Einkommen abgezogen (Werbungskostenpauschbetrag).

B. Dieser Werbungskostenpauschbetrag wird schon bei laufenden Lohnzahlungen berücksichtigt, d.h. meine monatlichen Lohnsteuerabzüge auf der Lohnabrechnung berücksichtigen schon diesen Pauschbetrag (wirklich??)

--> Habe mich gewundert, aber dies findet man so bei: wikipedia --> Werbungskostenpauschbetrag:

"Beim Lohnsteuerabzug wird der Arbeitnehmerpauschbetrag [...]bereits berücksichtigt."

C. Übersteigen meine Werbungskosten die Pauschale (Bsp: 1500,- Euro), dann kann ich das im Rahmen der Steuererklärung angeben (evt. nachweisen etc.).

--> Welcher Betrag wird dann auf das zu versteuernde Jahreseinkommen angerechnet?

TATSÄCHLICHE WERBUNGSKOSTEN (1500,- Euro)

minus WERBUNGKOSTENPAUSCHALE (1000,- Euro)

ist gleich ANGERECHNETER BETRAG (500,- Euro)

Beispiel:

Jahreseinkommen: 20.000,- Euro

Werbungskosten: 1500,- Euro

Schon durch die Werbungskostenpauschale berücksichtigt (d.h. in laufende Lohnzahlungen eingerechnet): 1000,- Euro

Nach Steuererklärung werden auf Jahreseinkommen angerechnet: 500,- Euro

Zu versteuerndes Jahreseinkommen verringert sich auf 19500,- Euro (??)

Ist das vom Prinzip her so richtig? Oder bin ich da auf dem Holzweg?

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