Kriege ich alle meine Kranktage ausgezahlt?

5 Antworten

Werden mir dann nur 35 bezahlt obwohl ich eigentlich 40 arbeiten müsste?

Wenn vertraglich die Arbeitszeit auf 35 Stunden festgesetzt wurden, natürlich auch nur diese Stunden bezahlt bekommst. Alles andere wären Überstunden, die gesondert vergütet werden. 

wird diese Sonderschicht dann bezahlt?

Nein, es heißt nicht umsonst Sonderschicht. Ergo eine Schicht die zusätzlich zur regulären Arbeitszeit »gefahren« wird. Sprich der Samstag nur gezahlt wird, wenn du auch arbeitest. 

denn wo ist der Sinn das im Vertrag 35h steht ich dann aber bis zu 48h kriege

Nur weil weniger Stunden im Vertrag stehen heißt es nicht, das nicht doch mehr anfallen können. Die Regel sollte das natürlich nicht sein. Jedoch gibt es genügend Branchen, in denen kurzfristig mehr anfällt respektive eine gewisse Flexibilität erforderlich ist. 

Ich arbeite neben meiner freiberuflichen Tätigkeit für einen großen deutschen Automobilzulieferer. Auch da fällt immer mal wieder Mehrarbeit an. Vertraglich habe ich eine 36 Stunden Woche. In den letzten Wochen jedoch auch weitaus mehr geleistet habe, als vertraglich festgesetzt. 

Mir steht es jedoch frei, ob ich die Stunden gut schreiben lasse (Überstundenkonto) oder mir auszahlen lasse. Egal für was ich mich entscheide, die Zulagen (Schicht- Branchenzuschlag) werden immer im Folgemonat gezahlt. Überstunden eh meist aus steuerlichen Gründen abfeiere. 

LG medmonk 

Die Antwort ist nicht richtig - siehe meine eigene Antwort!

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also musste ich bei Erkrankung doch 48h gezahlt bekommen für die Woche?

Schlicht und einfach: Ja!

Erstens:

Als Teilzeitarbeitnehmer bist Du grundsätzlich nicht zur Leistung von Überstunden verpflichtet, weil die dem Wesen von Teilzeitarbeit widersprechen; eine Ausnahme besteht nur in tatsächlichen betrieblichen Notfällen, wenn die Verpflichtung zur Leistung von Überstunden sich aus dem besonderen Treueverhältnis des Arbeitnehmers zum Arbeitgeber ergibt.

Eine anderes Situation würde sich allerdings ergeben, wenn Du als Zeitarbeitnehmer mit 35 Stunden bei einer Zeitarbeitsfirma als Arbeitgeber angestellt bist, im Ausleih-/Kundenbetrieb dann aber eine andere Stundenzahl erbringen musst.

Zweitens (zur Lohnfortzahlung):

Zwar erhältst Du - zunächst einmal - Lohnfortzahlung im Krankheitsfall nur auf Basis der vereinbarten Arbeitsstundenzahl; so bestimmt es das Entgeltfortzahlungsgesetz EntgFG in § 4 "Höhe des fortzuzahlenden Arbeitsentgelts" Abs. 1, das im nachträglich eingefügten Abs. 1a dann die Berücksichtigung von Überstunden erst einmal ausschließt.

Aber: Diese Überstunden müssen dann berücksichtigt werden, wenn sie über einen längeren Zeitraum und regelmäßig erbracht werden. Es gehört nämlich zu den illegalen Tricks mancher Arbeitgeber, Arbeitnehmer zwar zu einer geringen Stundenzahl einzustellen, sie dann aber dauerhaft mit höherer Stundenzahl zu beschäftigen, im Fall von Urlaub und Erkrankung aber nur die vereinbarte Stundenzahl zu berücksichtigen.

Ferner: Die gesetzliche Regelung des EntgFG § 4 Abs. 1 und 1a berücksichtigt für die Entgeltfortzahlung nur den Geldfaktor, als das, was Du aufgrund der vertraglichen Vereinbarungen verdienst. Die Rechtsprechung hat aber auch den Zeitfaktor in ihre Beurteilungen aufgenommen, d.h. dass das zu berücksichtigen ist, was Du in der Zeit der Erkrankung verdient hättest, wenn Du nicht erkrankt wärst!

Wenn Du also zu einer Schicht eingeteilt warst, in der Überstunden zu leisten waren oder in der auch Samstagsarbeit vorgesehen war (eventuell auch mit Zuschlägen), du diese Schicht wegen Erkrankung aber nicht arbeiten konntest, dann hast Du trotzdem Anspruch darauf, an Entgeltfortzahlung das zu erhalten, was Du erhalten hättest, wenn Du nicht erkrankt wärst - also einschließlich Geld (oder Freizeit) für Überstunden und Samstagsarbeit.

Hallo.

In solchen Fällen bekommst du soviel Krankengeld für die Stunden die du auch sonst gearbeitet hättest. In diesem Fall jetzt 48 Std.
Aber auch nur wenn es öfter oder dauerhaft so ist, 
Wird aber gerne genutzt um sich vor Lohnfortzahlung zu drücken.
Schaff dir ein separates Stundenbuch an und sorgfältig dokumentieren.

Mit Gruß.'Bernd von Bley 1914.

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Hallo Leser!

Ich hab folgende Situation (Problem):

Ich hab im Sommer 2017 ein 3 monatiges Praktikum in einer Baufirma (als Bürokraft) angefangen, und ich wurde danach auch als Werkstudent eingestellt (15 Stunde die Woche à 10,00 Euro/Stunde)

Für den Dezember gibt es ja (so wie ich informiert wurde) die 3 Tage pflicht-Urlaub die man beantragen muss am ende des Jahres. Diese waren auch in meiner Entgeltberechnung für den Dezember als bezahlten Urlaub (Urlaubsentgelt) angesehen.
Ein Monat später (Entgeltberechnung für Januar) habe ich eine Korrektur-Berechnung für Dezember erhalten wo mir dieser Urlaubsentgelt entnommen wurde. Mein Arbeitgeber hat es nachträglich veranlasst weil er (anscheinend) nicht vorhatte mir Urlaubsentgelt zu geben da ich nur ein Werkstudent sei. Er hat es aber auch nicht vorab mit mir kommuniziert. Ich fühlte mich da in dem Moment auch etwas 'verars*t'.

Jetzt ist das nächste Spektakel passiert.

Ich wurde im März 2 Wochen lang von meinem Arzt Arbeitsunfähig geschrieben, hab auch meine Arbeitsunfähigkeit vorgelegt und die wurden auch bei der Entgeltberechnung für April als 'Lohnfortzahlung' geltend gemacht (soweit ich weiß ist dies ja Pflicht für den Arbeitgeber)
Ein Monat später (Entgeltberechnung für April) ist mir aufgefallen dass einfach 30 Stunden die ich geleistet habe fehlen. Mein Arbeitgeber meinte daraufhin dass es 'ein ausgleich' sein sollte für meine kranken 2 Wochen im März da er diese (anscheinend) auch nicht bezahlen wollte weil ich ja nur ein Werkstudent sei. Somit habe ich für den April nur 250 Euro Brutto bekommen was nicht einmal mein Bedarf deckt anstellte von den 550 Euro die mir eigentlich zustehen würde.

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