Kriege auch in mein Kindergeld?

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7 Antworten

Wohnen Kinder nicht mehr zu Hause, befinden sich aber noch in einer (Erst-)Ausbildung oder sind arbeitsuchend, bleiben die Eltern weiterhin unterhaltspflichtig. Sie sind zu Barunterhalt verpflichtet. Wenn ihr Kind nicht selbst in der Lage ist, sich zu unterhalten, müssen die Eltern mit Geldleistungen einspringen.

Auch dabei hilft ihnen das Kindergeld, das von staatlicher Seite in der Regel längstens gezahlt wird, bis das Kind 25 Jahre alt wird. Das Kindergeld selbst wird den Töchtern oder Söhnen dann zwar nicht ausgezahlt, ist aber quasi in dem Betrag, den das Kind von den Eltern als Unterhalt erhält, versteckt.

Nun gibt es Eltern, die unterhaltspflichtig sind, aber ihrer Pflicht nicht nachkommen. Dann haben sie auch keinen Anspruch darauf, das Kindergeld weiterhin zu erhalten. Ein volljähriges Kind kann in einem solchen Fall einen sogenannten Abzweigungsantrag stellen. Darin heißt es: Hiermit beantrage ich die Auszahlung des (anteiligen) Kindergelds an mich selbst. Mit dem Antrag bekunden Kinder, dass sie weiterhin kindergeldberechtigt sind, ihr Vater oder ihre Mutter aber keinen oder nur in zu geringem Maße Unterhalt zahlt. Gestellt wird der Antrag bei der Familienkasse der Arbeitsagentur

https://www.geldtipps.de/geld-vom-staat/arbeitslosengeld/kindergeld-fuer-volljaehrige-wem-gehoert-das-geld

Wenn Deine Mutter unterhaltspflichtig war, der Verpflichtung aber nicht nachgekommen ist, könntest Du den Unterhalt u.U. einfordern.

Frag mal bei der Familienkasse nach oder besorg Dir beim örtlichen Gericht einen Beratungsschein. 

KINDER bekommen kein Kindergeld das ist nur für die Eltern .

Damit ein Kind, dass sich in der Berufsausbildung oder im Studium befindet, in der Altersphase zwischen 18 und 25 Kindergeld erhält, muss die Ausbildung bzw. das Studium zielführend für den späteren Beruf sein.

Die Kindergeldzahlung erlischt bei Ausbildung oder Studium spätestens in dem Monat, in dem das offizielle Prüfungsergebnis schriftlich mitgeteilt wird – auch wenn der Ausbildungsvertrag diesen Zeitpunkt überdauert oder das Kind noch immer als Student immatrikuliert ist.

http://www.kindergeld.org/kindergeld-fuer-volljaehrige-kinder.html

Aber die Eltern müssen das Kindergeld über den Unterhalt an das Kind weitergeben (natürlich, sofern es kindergeld- und unterhaltsberechtigt ist).

leo260399, deinen Handyvertrag zahl mal lieber schön selbst...

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Zahlt dir deine Mutter Unterhalt? Dann ist das Kindergeld da schon mit eingerechnet. Zahlt sie dir kein Unterhalt muß sie dir zumindest das Kindergeld geben.

Fordere es ein von deiner Mutter, wenn nötig über einen  Anwalt.

Sie muss es dir sogar rückwirkend zahlen, seitdem du ausgezogen bist.
Du kannst zu einem Anwalt, am besten für Familienrecht, gehen und dich beraten lassen. Wenn du unter dem Verdienstsatz bist, bekommst du den sogar bezahlt. Also du kannst zum zuständigen Gericht gehen und dir einen Beratungshilfeschein holen.
Das ist ein Berechtigungsschein dafür, vorgerichtlich einen Anwalt zu Rate zu ziehen. Den bekommst du bei entsprechenden Belegen (Ausgaben/Einnahmen) der Bedürftigkeit.

Viel Erfolg!

LG Kessy

Sie muss es dir sogar rückwirkend zahlen, seitdem du ausgezogen bist.

W9ie kommst du darauf?

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@AalFred2

Weil das Kindergeld seit dem Auszug dem Kind zusteht und die Mutter es aber weiterhin eingesteckt hat für sich, ohne dass das Kind was davon hatte. Die 30 Euro Telefon kann sie meinetwegen monatlich abziehen davon.

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@Kessy04

Weil das Kindergeld seit dem Auszug dem Kind zusteht

Wie kommst du darauf? Das ist Quatsch.

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@AalFred2

Logischer gehts doch eigentlich gar nicht. Die Mutter unterhält das Kind nicht mehr, aber kassiert das Geld, was dem Kind zugute kommen soll?
Es steht ihr einfach nicht mehr zu.

Wenn ich arbeiten gehe, aber immer noch vom Arbeitsamt kassiere, muss ich es auch zurückzahlen, wenns rauskommt (vom Betrugsverfahren, das man dann am Backen hat, mal ganz abgesehen).

Und schreib nicht einfach: Das ist Quatsch, sondern: Das ist Quatsch, weil...!

Wäre produktiver.


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@Kessy04

Das ist Quatsch, weil Kindergeld grundsätzlich ein Anspruch der Eltern ist und es keinerlei Rechtsgrundlage für eine rückwirkende Forderung gibt.

Jetzt zufrieden.

BTW: Grundlage zu Klärung von Rechtsfragen ist nicht Logik sondern das Gesetz.

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@AalFred2

Das Kindergeld ist aber dazu da, dass es den Kindern auch zugute kommt, wohnt das Kind nicht mehr im eigenen Haushalt, dann steht das Geld dem Kind zu. Für Kleidung, Schulmaterial, Taschengeld etc.

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@Kessy04

Das ist hier doch keine Märchenstunde. Liefer das Gesetz, aus dem du diese Ansprüche vor allen Dingen rückwirkend herleitest, oder schweige.

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Du hättest schon lange einen Abzweigungsantrag stellen können und ihr die 30 Euro einfach per Dauerauftrag überweisen können.

Wenn du volljährig bist, in der Ausbildung und alleine wohnst und deine Mutter keinen Unterhalt leistet, steht dir der Unterhalt zu. Stelle bei der Familienkasse schnellstens einen Antrag. 

Du kannst einen Abzweigungsantrag stellen http://www.kindergeld.org/abzweigungsantrag-kindergeld.html

Versuch nochmals mit Deiner Mutter zu sprechen, auch dass sie sich am Umzug beteiligt (im Sinne einer rückwirkenden Auszahlung).

Seine Mutter/Eltern zu verklagen ist mE ultimo ratio kann das doch zu einem lebenslangen Zerwürfnis führen. ...

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