Krieg und Wehrpflicht in Deutschland?

8 Antworten

Absolute Ausnahmen:

Geistliche und Schwerbehinderte.

Wer nicht wehrfähig ist, wird auch nicht eingezogen.

Frauen könnten auch verpflichtet werden, dafür müsste man aber noch das Grundgesetz ändern.

In der Geschichte der Kriege wurden aber immer auch Personen benötigt, die das Zivilleben und die Zivilwirtschaft am Leben erhielten; wenn alle Männer eingezogen waren, mussten das die Frauen erledigen.

Die jetzt gueltigen Gesetze ueber die Wehrpflicht in DE.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wehrpflicht_in_Deutschland

Wie das gaendert werden koennte im Falle eines Krieges, das ergibt sich dann aus den Notstandsgesetzen/Kriegsrecht.

Die Wahrscheinlichkeit eines Krieges, koennte aus einem Missverstaendnis heraus ausgeloest werden, bzw. aus einer Erweiterung heraus z. B. mit dem angekuendigten Krieg gegen den Iran.

Wer der Hauptkriegstreiber sein wird, ist hinlaenglich bekannt, es sind die USA, die koennen scheinbar nicht ohne Kriege leben?

https://www.heute.at/welt/news/story/Donald-Trump-droht-Iran-ueber-Twitter-mit-Krieg-51308662

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung
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Die USA drohen dem Iran mit Krieg, die Russen führen Krieg in der Ostukraine und halten die ukrainischen Matrosen als Geiseln, statt sie als zeichen des guten Willens frei zu lassen.

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https://de.wikipedia.org/wiki/Wehrpflicht_in_Deutschland

Das heißt, dass die Wehrpflicht, welche seit 2011 nicht mehr existiert, dann wieder inkraft tritt, wenn der Verteidigungsfall in Deutschland Anwendung findet, richtig?

--> Würde es dann, im Falle des V-Falls, also im "Krieg", ein bestimmtes Auswahl- und Ausschlussverfahren geben? Oder gelten dann die allgemeinen Regeln und Rechte der Wehrpflicht?

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@stevengrey

Die Nottandsgesetze, die in den Schublaeden unterschriftsreif liegen, werden nicht veroeffentlicht, somit kann keiner genau sagen was darin steht.

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Natürlich gibt es Ausnahmen. Man muss z.B. "tauglich" sein, also körperlich einigermaßen fit sein. Rollstuhlfahrer z.B. werden sicher nicht zum Wehrdienst herangezogen.

Die Wehrpflicht betrifft nur Männer, weil das in der Verfassung bislang so geregelt ist.

Aus dem gleichen Grund kann man bislang Frauen auch nicht zum aktiven Kämpfen verpflichten.

Nein. Natürlich ist Deutschland für einen urplötzlichen Ausbruch eines Krieges nicht gut gerüstet. Warum aber sollte es das für diese völlige Unwahrscheinlichkeit auch sein?

Im Falle eines 3. Weltkrieges sähen die Karten für Deutschland sehr mies aus. Ausnahmslos jede Alarmübung während meiner Wehrdienstzeit endete immer mit einem Atomwaffenschlag gegen das Jagdbombergeschwader, in dem ich war...

Ich sehe weit und breit keine reale Gefahr für einen 3. WK.

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Warum aber sollte es das für diese völlige Unwahrscheinlichkeit auch sein?

Ja, das stimmt. Frage war auch nur aus Interesse...Theoretisch gesehen, könnte ein Krieg aber auch ganz unerwartet ausbrechen...

Mir ist klar, dass ein Rollstuhlfahrer nicht zum kämpfen gezwungen wird (wäre irgendwie ja auch sinnlos). Wie sieht es da aber mit Männern aus, die Ptbs, Depressionen, Persönlichkeitsstörungen, Psychosen o.a. haben aus? Hast du da Informationen? :)

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@stevengrey

Allgemein gibt es eine medizinische Tauglichkeitsuntersuchung, bevor man zum Wehrdienst eingezogen wird. Da unterscheidet man zwischen T1 bis T5. T5 ust wehrdienstunfähig, T4 nur sehr eingeschränkt wehrdiensttauglich. Chronisch Erkrankte dürften sich je nach Schwere der Krankheit regelmäßig in diesen beiden Kategorien wiederfinden...

Theoretisch wäre auch möglich, dass uns der Himmel auf den Kopf fliegt und ein Megaasteroid hier einschlägt....

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@atzef

In den Einstufungen der Tauglichkeitsfeststellung konnte ich nichts über psychische Erkrankungen finden...….. Aber irgendwie auch extrem streng, dass man Brillenträger gleich bei T2 einstuft. Wenn man dazu noch übergewichtig ist, ist man ja schon ausgemustert :,D

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@stevengrey

Bei T 1 darf man auch keine Zahnplomben haben, dass ist z.B. eine Voraussetzung für Kampfjetpiloten, weil denen die einwirkenden Fliehkräfte ansonsten eben die Plomben raushauen könnten...:-)

Auch psychische Erkrankungen sind Gesundheitsstörungen, die bei der Tauglichkeitsprüfung ermittelt werden. Insofern muss man die nicht gesondert erwähnen.

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Österreichische Staatsbügerschaft aber noch nie dort gewohnt. Müsste ich also irgendwann zum Wehrdienst?

VORGESCHICHTE:

Also, Ich bin zurzeit 15 und wohne in Deutschland habe aber eine Österreiche Staatsangehörigkeit (keine Deutsche!). Ich habe mein ganzes Leben noch nie in Österreich offizell gewohnt. Mein Pass kommt aber daher, weil mein ganzer Stammbaum/Familie nur österreichisch ist (nur ich und meine Eltern wohnen nicht in Österreich) (Habe 10 Jahre in Deutschland gelebt dann 4 Jahre in Belgien und nun wieder in Deutschland)

FRAGE:

Zurück zu meiner Frage: Da ich ja eine Österreichische Staatsangehörigkeit habe, muss ich dann auch in den Wehrdienst von Österreich oder ist der einzige Weg, meine Staatsangehörigkeit zu ändern um irgendeinen kack von Wehrdienst zu 100% zu entkommen? Da ich ja jetzt schon insgessamt 11 Jahre fast in Deutschland lebe, sollte im Falle wenn es so ist, könnte man ja im Vergleich zu anderen ja schnell seine Staatsangehörigkeit wechseln?

BEGRÜNDUNG:

Ich selber möchte unbedingt Informatik so schnell wie es geht studieren und auch anfangen zu Arbeiten so schnell wie es geht. (Ich gehe btw Gymnasium Bayern, keine Ahnung ob das irg einen Unterschied macht) Deswegen ist mir so was wie Wehrpflicht nur im Weg und zusätzlich Verbinde ich eh nichts mit Österreich bis auf meine nervige Ausländerfeindlichen rechten Verwandten!

Ich bedanke mich sehr an Antworten

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